Kracher! FC Bayern trifft auf Real Madrid

Was für ein Kracher! Im Viertelfinale der Champions League bekommt es der FC Bayern mit Real Madrid zu tun. Dabei tritt der deutsche Rekordmeister zunächst in der heimischen Allianz Arena an. Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in der UEFA-Zentrale in Nyon/Schweiz.

„Das ist ein Klassiker“, sagte Karl-Heinz Rummenigge bei FC Bayern.tv live, das die Auslosung begleitet hatte. „Es ist das absolute Toplos, das im Topf lag. Das wird schwer. Ich finde es gut, dass wir zuerst das Heimspiel haben. Da können wir versuchen, vorzulegen. Die Aussichten stehen 50:50!“ Das Los beschert Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ein Wiedersehen mit jenem Klub, mit dem er 2014 die Königsklasse gewonnen hatte. „Für Carlo ist es vielleicht auch eine große Motivation. Er hat zwei Jahre in Madrid gearbeitet“, so Rummenigge.

An das jüngste Duell mit dem amtierenden Champions-League-Sieger hat der FC Bayern keine guten Erinnerungen. In der Saison 2013/14 verlor der damals amtierende Titelträger aus München mit 0:1 in Madrid, im Rückspiel unterlag der deutsche Rekordmeister mit 0:4 gegen die von Carlo Ancelotti betreute Elf. Jetzt kommt es also erneut zum großen Duell! „Darauf dürfen sich die Fußball-Fans freuen“, weiß Rummenigge.

Das Viertelfinal-Hinspiel wird am 12. April in München ausgetragen, das Rückspiel in Madrid steigt eine Woche darauf am 18. April.

Das Viertelfinale im Überblick

Quelle fcb.de

FCB startet mit Sieg in die Rückrunde

Erfolgreicher Rückrundenstart für den FC Bayern! Dank eines knappen 2:1 (2:0)-Erfolgs bei Werder Bremen ist der deutsche Rekordmeister mit einem Sieg in die zweite Bundesliga-Halbserie gestartet und hat seine Tabellenführung behauptet. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti hat weiterhin drei Punkte Vorsprung auf RB Leipzig, das sich im Verfolgerduell gegen 1899 Hoffenheim ebenfalls mit 2:1 durchsetzte.

Arjen Robben (30. Minute) und David Alaba (45.+1) sorgten mit ihren Treffern vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weser-Stadion für die Glanzpunkte in einer ansonsten an Höhenpunkten armen ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang brachte Max Kruse (53.) die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren noch auf 1:2 heran, am Ende brachten die Bayern den knappen Vorsprung aber nach Hause.

Aufstellung

Eine Woche nach dem 2:1-Erfolg zum Jahresauftakt beim SC Freiburg stellte Ancelotti seine Startelf auf zwei Positionen um. Für den angeschlagenen Arturo Vidal (Rippenprellung) rückte Joshua Kimmich ins defensive Mittelfeld, auf dem linken Flügel erhielt Franck Ribéry den Vorzug vor Douglas Costa. Erstmals im Kader des FCB stand U19-Talent Marco Friedl.

Spielverlauf

Ein „anderes Team“ als beim 6:0-Sieg am 1. Spieltag hatte Ancelotti erwartet und sollte damit zunächst recht behalten. Mit nur drei Akteuren aus der Hinspiel-Startelf gingen die Bremer von Beginn an mit großem Engagement und Einsatzwillen zu Werke und hielten den FCB lange vom eigenen Tor fern. Die Bayern fanden keine Räume in der Deckung der Hanseaten, ein Distanzschuss von Alaba (8.) war die einzig nennenswerte Aktion in der Anfangsphase.

Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden des früheren Münchners Claudio Pizarro (19.) nahmen die Bayern das Heft mehr und mehr in die Hand, torgefährliche Aktionen blieben aber weiterhin Mangelware. Nach zwei aussichtsreichen Kontern der Bremer durch Gnabry (28.) und Kruse (30.) schlug der Rekordmeister dann aber eiskalt zu. Zunächst vollendete Robben (30.) eine Hereingabe von Franck Ribéry technisch anspruchsvoll zur 1:0-Führung, unmittelbar vor der Halbzeitpause erhöhte Alaba mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern auf 2:0.

Hätte Robben (47.) kurz nach Wiederbeginn nicht knapp das Tor verfehlt, wäre die Partie wohl zugunsten des FCB gelaufen gewesen. So aber kamen die Bremer noch einmal auf und durch Kruse (53.) zum Anschlusstreffer, den Gnabry (52.) kurz zuvor noch verpasst hatte. Ancelotti reagierte, brachte Renato Sanches für Thomas Müller und stellte vom 4-2-3-1 auf ein 4-3-3 um. Kurz drauf kam auch Kingsley Coman für Robben und feierte damit sein Comeback nach fast dreimonatiger Verletzungspause.

Die Bayern agierten nun etwas kompakter in der Zentrale, doch Werder gab sich noch nicht geschlagen und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Doch die Hanseaten ließen beim letzten Pass die Präzision vermissen, um die Bayern ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am Ende brachten die Münchner den knappen Vorsprung über die Zeit und die nächsten drei Punkte mit nach Hause!

SV Werder Bremen – FC Bayern 1:2 (0:2)
SV Werder Bremen: Wiedwald – Veljkovic, Sané, Moisander – Delaney – Bauer (71. Bartels), Gnabry, Junuzovic, Garcia (81. Kainz) – Pizarro (19. Eggestein), Kruse

FC Bayern: Neuer – Lahm, Martínez, Hummels, Alaba – Alonso, Kimmich – Robben (66. Coman), Müller (62. Sanches), Ribéry (79. Costa) – Lewandowski

Ersatz
Ulreich – Rafinha, Bernat, Friedl

Schiedsrichter
Sascha Stegemann (Niederkassel)

Zuschauer
42.100 (ausverkauft)

Tore
0:1 Robben (30.), 0:2 Alaba (45.+1), 1:2 Kruse (53.)
Gelbe Karten
Bauer, Garcia, Junuzovic, Veljkovic / Coman

2:1! Lewandowski sorgt für erfolgreichen Jahres-Auftakt

Das war ein hartes Stück Arbeit! Aber ein Treffer von Robert Lewandowski in der Nachspielzeit lässt den FC Bayern im ersten Spiel nach der Winterpause jubeln. Nach einem intensiven Spiel beim SC Freiburg setzten sich die Münchner am Ende mit 2:1 (1:1) durch und machten zum verspäteten Abschluss der Hinrunde die Herbstmeisterschaft auch mathematisch perfekt. Verfolger Leipzig kann am Samstagabend (gegen Frankfurt) in der Tabelle nur auf drei Zähler heranrücken.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion mussten sich die Bayern zunächst forschen Gastgebern erwehren, die früh durch Janik Haberer (4. Minute) in Führung gingen. Danach übernahmen der Rekordmeister mehr und mehr die Spielkontrolle und kam durch Robert Lewandowski (36.) zum Ausgleich. In der verbleibenden Spielzeit konnte sich der FCB gegen leidenschaftlich verteidigende Gastgeber lange nicht entscheidend durchsetzen – bis Lewandowski in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer (90.+1) für den ersten Sieg im neuen Jahr sorgte.

Aufstellung

Zum Start nach der Winterpause musste Carlo Ancelotti auf die verletzten Thiago und Jérôme Boateng verzichten. Dafür meldete sich Arturo Vidal (Rippenprellung) rechtzeitig fit und bildete zusammen mit Xabi Alonso die Doppelsechs in der 4-2-3-1-Formation des FC Bayern. Auf dem linken offensiven Flügel entschied sich Ancelotti für Douglas Costa anstelle von Franck Ribéry. Auf der Bank nahm Kingsley Coman Platz und gehörte damit zum ersten Mal nach elf Wochen Verletzungspause zum 18er-Kader des FCB.

Spielverlauf

Bei Temperaturen von -7 Grad wurden die Bayern kalt erwischt. Die Freiburger setzten ihnen nach dem Anpfiff mit mutigem Pressing und überfallartigen Angriffen zu und erzielten mit ihrem ersten Torschuss durch Haberer sogar die Führung (4.). Es dauerte eine Viertelstunde, bis der FCB in die Partie fand. Mehr und mehr setzten sie sich in der Spielhälfte der lauffreudigen Gastgeber fest, kamen aber lange nicht zum Abschluss.

Erst in der 27. Minute sorgte Vidal erstmals für Gefahr im SC-Strafraum. Kurz darauf hatte Lewandowski (35.) den Ausgleich auf dem Fuß. Das Tor fiel schließlich nach der anschließenden Ecke: Erneut kam Lewandowski zum Abschluss und erlöste die Bayern mit dem 1:1 (36.). Dabei blieb es bis zur Pause. Die Halbzeitstatistik: 76 Prozent Ballbesitz, 4:1 Ecken und 6:6 Torschüsse aus Sicht des FCB.

Ohne Wechsel starteten beide Teams in die zweite Spielhälfte. Unverändert hatten die Bayern auch deutlich mehr Ballbesitz und kamen zu ersten Gelegenheiten, bei denen nicht viel zum Führungstor fehlte (47., 56.). Danach gelang es den Freiburgern wieder besser, die Bayern vom Tor fernzuhalten.

Ancelotti brachte nun Ribéry und Juan Bernat ins Spiel (beide 71.), zuvor war bereits Joshua Kimmich (55.) eingewechselt worden. Doch gegen diszipliniert und leidenschaftlich verteidigende Freiburger konnten die Münchner kaum mehr für Torgefahr sorgen. Die beste Möglichkeit ließ Arjen Robben ungenutzt (83.). In der Schlussphase schnupperten sogar die Breisgauer bei zwei Kontern (84., 88.) am Siegtor. Das 2:1 erzielte jedoch in der Nachspielzeit Lewandowski!

SC Freiburg – FC Bayern 1:2 (1:1)

SC Freiburg: Schwolow – Stenzel (83. Kübler), Gulde, Torrejón, Günter – Philipp, Höfler, Frantz, Grifo – Haberer (80. Bulut), Niederlechner (70. Petersen)

Ersatz
Gikiewicz – Abrashi, Schuster, Hufnagel

FC Bayern: Neuer – Lahm, Martínez, Hummels, Alaba (71. Bernat) – Alonso, Vidal (55. Kimmich) – Robben, Müller, Costa (71. Ribéry) – Lewandowski

Ersatz
Starke – Rafinha, Sanches, Coman

Schiedsrichter
Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer
24.000 (ausverkauft)

Tore
1:0 Haberer (4.), 1:1 Lewandowski (36.), 1:2 Lewandowski (90.+1)
Gelbe Karten
Haberer, Schwolow / Alonso, Costa

Quelle fcb.de

Fanclub Ausflug 2016

Präsident Dithmar Meier konnte am 18. Juni 2016 10 Mitglieder unseres Fanclubs zum „Fanclub Ausflug 2016“ begrüssen. Am frühen Samstag morgen fuhren wir mit einem Kleinbus Richtung München.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Wirtshaus „ Der Pschorr“ am Münchner Viktualienmarkt besuchte die Gruppe eine kleine aber interessante Wanderausstellung zum Thema „Fankultur des FC Bayern“ des Jungendinformationszentrum München.

Anschliessend ging es mit dem Kleinbus weiter Richtung Sauerlach wo die Gruppe ihre Zimmer im „Hotel Sauerlacher Post“ bezog. Nach einem kurzen Stop ging es weiter nach Aying wo wir eine fachkundige Führung durch die „Bierbrauerei Ayinger“ machten.

Nach der Führung mit abschliessender Bier Degustation war unsere nächste Station das „Ayinger Bräustübel“ neben einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen trafen wir uns hier mit dem ortsansässigen Fanclub „Glonn 94“.

Am Sonntag morgen ging es nach dem Frühstück Richtung Allianz Arena, nach einem Besuch der „FC Bayern Erlebniswelt“ und des Fanshop machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Liechtenstein.

Der Vorstand möchte sich bei allen mitgereisten Mitgliedern für diese zwei geselligen Tage bedanken. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an das „Ayinger Bräustübel“ und den „FC Bayern Fanclub Glonn 94“ für ihre herzliche Gasfreundschaft. Dank geht auch an unseren Chauffeur der uns sicher nach Bayern und wieder zurück nach Liechtenstein chauffiert hat.

FC Bayern vs. Atletico Madrid 1974: Erst Drama, dann Gala

Bayern München gegen Atletico Madrid – diese Paarung gab es im Europapokal erst zweimal. Dabei sollte es nur ein Spiel werden, aber das Landesmeister-Finale von 1974 hatte auch nach 120 Minuten noch keinen Sieger. Da Elfmeterschießen noch nicht in den Regularien vorgesehen war, wurde das Finale wiederholt. Übrigens eine Spezialität von Atletico, das schon 1962 bei der ersten Finalwiederholung überhaupt – im Europapokal der Pokalsieger gegen Florenz – dabei gewesen war. Damals gewannen die Spanier Partie Nummer zwei mit 3:0, zwölf Jahre später fanden sie ihren Meister in den Münchnern und verloren sogar noch deutlicher. DFB.de mit dem Rückblick auf zwei Tage im Mai 1974.

Das erste Finale

Am 15. Mai 1974 ging es für den FC Bayern in Brüssel gegen Atletico Madrid. Eine Bombendrohung am Münchner Flughafen sorgte für einen verspäteten Abflug, und dann wurden die Helden auch noch gehörig durchgeschüttelt. Doch wer Geschichte schreiben und nebenbei 30.000 Mark verdienen will, muss Opfer bringen. 58.000 Zuschauer brachten im Heysel-Stadion im Schatten des Atomiums auch Opfer. Zwei Stunden Fußball sahen sie und doch keinen Sieger, auch an Höhepunkten mangelte es.

Nach torlosen 90 Minuten ging Atlético durch einen Freistoß von Luis Aragonés in der 114. Minute in Führung und feierte schon innerlich. Da wurde einer zum Helden, der zu allem anderen geboren war – nur dazu nicht. Hans-Georg Schwarzenbeck, den alle nur „Katsche“ riefen, der Vorstopper. Ein Mann ohne Glamour und Starallüren. Die Bescheidenheit in Person und dienstbarer Geist für Weltklasse-Libero Franz Beckenbauer – im Klub und in der Nationalmannschaft.

Der knorrige Katsche also marschierte in allerletzter Minute über die Mittellinie, bekam den Ball und wusste nicht, wohin damit. Da schoss er ihn aus über 25 Metern ins Tor. „Warum ich geschossen habe, kann ich nicht erklären“, sagte Schwarzenbeck Jahre später. „Auch im Nachhinein nicht. Das muss mit Instinkt zu tun gehabt haben, denn Überlegung war es nicht.“ Am Tag seines wichtigsten Tores wollte er am liebsten gar nichts sagen und seufzte angesichts der Reportermeute: „Mensch, warum hat denn net der Gerd (Müller; Anm. d. Red.) das Tor geschossen? Warum denn ausgerechnet ich?“

Das Wiederholungsspiel

Die vielen Fans hatten andere Sorgen. Das Finale wurde zwei Tage danach an selber Stelle wiederholt, aber die wenigsten hatten Urlaub bis Freitag genommen. So war das Stadion am 17. Mai 1974 halb leer, nur noch 30.000 Fans waren Zeuge der bis dahin größten Sternstunde des FC Bayern. Diesmal war es kein Zitterspiel, diesmal lief der Bayern-Motor wie geschmiert. 4:0 (1:0) hieß es nach 90 grandiosen Minuten, den Torsegen spendeten Uli Hoeneß und Gerd Müller zu gleichen Teilen.

Hoeneß war an diesem Tag nicht zu halten, nach einem Konter tunnelte er Miguel Reina, den Vater des späteren Bayern-Torwarts Pepe Reina, und erzielte die Führung (28.). Gerd Müllers 2:0 (56.) wurde 24 Jahre später von Marco van Basten im EM-Finale 1988 kopiert, ein Volleyschuss aus unmöglichem Winkel. Mit einem Lupfer von der Strafraumgrenze schoss Müller ein weiteres für ihn untypisches Tor (69.), das Atletico den Rest gab. Hoeneß kam nach einem Konter, bei dem er auch noch Reina umspielte, zum 4:0 (82.). Dann fielen sich die Bayern jubelnd in die Arme, es war der erste von drei Landesmeister-Titeln in Folge, der Beginn einer internationalen Ära.

„Die Spanier waren der Stier und die Deutschen der Matador“, schrieb eine spanische Zeitung. Am nächsten Tag waren die Matadoren von Trainer Udo Lattek zahm wie Lämmer, als sie am Gladbacher Bökelberg noch ein Bundesligaspiel austragen mussten. Zum Glück hatten sie in der Vorwoche schon die Meisterschaft gewonnen. Da schmerzte das 0:5 in der „Alkoholverdunstungsstunde“ (Lattek) gegen den alten Rivalen keinen mehr.

Quelle dfb.de

Audi Summer Tour 2016: FCB reist in die USA

Nach einer erfolgreichen und viel beachteten Freundschaftsspielreise 2014 kehrt der FC Bayern München in die USA zurück. Mit der „Audi Summer Tour 2016“ bestreitet das Team des deutschen Rekordmeisters vom 25. Juli bis 4. August einen Teil seiner Saisonvorbereitung in den Vereinigten Staaten. Erstmals nimmt der FC Bayern dabei am „International Champions Cup“ (ICC) teil und wird drei anspruchsvolle Testspiele gegen europäische Spitzenvereine bestreiten.

  • Am 27. Juli trifft der deutsche Rekordmeister im Rahmen des „Audi Football Summit Chicago“ im Soldier Field Stadium auf den AC Mailand.
  • In Charlotte (North Carolina) kommt es drei Tage später (30.7.) im Stadium des NFL Super Bowl-Finalisten Carolina Panthers zur Partie gegen Inter Mailand, dem Endspiel-Gegner des FC Bayern in der Champions League Saison 2009/10.
  • Zum Abschluss der Tour folgt dann mit dem „Audi Football Summit New York“ am 3. August das Highlight: Im MetLife Stadium trifft der FC Bayern München auf Real Madrid.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, freut sich vor allem auf die Fans in den USA: „Seit wir unser Büro in New York haben, wissen wir aus erster Hand, dass auch in den USA die Liebe zum Fußball immer größer wird. Deshalb freue ich mich, dass wir im Juli wie schon 2014 mit unserer Mannschaft in Amerika spielen und uns dort präsentieren können.“

„Die USA sind ein wichtiger Markt innerhalb unserer Internationalisierungsstrategie. Die Audi Summer Tour hat sich hierbei zu einem wichtigen Baustein unserer Aktivitäten entwickelt und unterstützt unser Ziel, die Marke FC Bayern München global weiter auszubauen“, ergänzt Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie beim FC Bayern München.

Der International Champions Cup (ICC) ist ein internationales Vorbereitungsturnier und wurde 2013 in den USA ins Leben gerufen. Der hochkarätig besetzte Wettbewerb wird seit 2015 auch in China und Australien veranstaltet und hat letztes Jahr weltweit fast 1 Million Fans in die Stadien gelockt. Insgesamt nahmen am letzten Turnier 15 Mannschaften teil, die ihre Spiele in 18 Städten auf vier verschiedenen Kontinenten austrugen. Titelverteidiger in China und Australien ist Real Madrid, in Nordamerika gewann letzten Sommer Paris Saint-Germain.

Quelle fcb.de

Eintrittskartenbestellungen für die Saison 2016/17

Ab sofort können Eintrittskarten für die kommende Spielzeit über folgende Wege bestellt werden:

Im Anfragemodul sind ab sofort die Spiele für die Saison 2016/17 zur Bestellung freigeschalten.

Bitte beachten:

Der Bestellzeitpunkt ist für eine Ticket-Zuteilung nicht relevant. Alle Spiele stehen bis mindestens Anfang Juli 2016 zur Verfügung – die Zuteilung erfolgt, wie gewohnt, per Losprinzip.

Sollten mehrere Bestellungen aufgeben werden steht unter „Mein Konto“ die Kopierfunktion für Anfragen zur Verfügung.

Die Bestellung über unser Anfrageportal ist mit Abstand die einfachste und bequemste, um Eintrittskarten für die Spiele des FC Bayern München zu ordern.

Selbstverständlich stehen auch die herkömmlichen Wege für ihre Ticketbestellung zur Verfügung:

  • schriftlich über unsere Geschäftsstelle

FC Bayern München AG
Ticketing
Säbener Straße 51-57
81547 München

  • per Telefax unter der Nummer 0049/89-64 281 333
  • über unser Callcenter unter der Rufnummer 0049/89-69 931-333

Quelle fcb.de

FC Bayern feiert 116. Geburtstag

Der heutige Samstag ist ein Feiertag für den FC Bayern! Denn am 27. Februar vor 116 Jahren wurde der deutsche Rekordmeister gegründet. Elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten FCB-Präsidenten Franz John, hoben im Schwabinger Café Gisela den FC Bayern München aus der Taufe. Es war eine kleine Rebellion – die Gründung bedeutete die Abspaltung vom Männer-Turn-Verein (MTV) – mit ungeahnten Folgen.

Denn der Klub, der damals im Nebenraum des Café Gisela entstand, ist heute der größte Sportverein der Welt. Über 270.000 Mitglieder zählt der FC Bayern inzwischen, mehr als 4.000 Fanclubs unterstützen den Klub rund um den Globus. Und auch an Titeln hat sich in jetzt 116 Jahren einiges angesammelt: 25x Deutsche Meisterschaft, 17x DFB-Pokal, 5x Champions League, 2x Weltpokal, je 1x FIFA Klub-WM, UEFA Cup und UEFA Supercup.

Quelle fcb.de

Wo Fanfreundschaft lebt

Wenn der FC Bayern München morgen gegen den VfL Bochum zum DFB-Pokal Viertelfinale an der Castroper Strasse aufläuft, dann ist die Bude natürlich mit 30.000 Zuschauern ausverkauft.

Die Fanfreundschaft beider Lager hat dafür gesorgt, dass mittlerweile über 100.000 Fanschals beider Vereine über die Ladentheke gingen. Der VfL ist zwar keine graue Maus, die größte Aufmerksamkeit im Ruhrgebiet erhalten jedoch andere: Borussia Dortmund und Schalke 04 ziehen deutlich mehr Fans an, sind deutlich präsenter in den Medien. Und beide sind auf die Münchener nicht gut zu sprechen. Dass die Freundschaft zum FCB in Bochum eine Art zweiten Frühling erlebt, kann durchaus als kleine Spitze gegen die ungeliebten Nachbarn gedeutet werden. Im Laufe der Jahre trennten sich die Wege größtenteils, auch wenn der Mythos um die Beziehung zwischen Ost- und Südkurve weiterlebte. Herbert Grönemeyer sprach 2010 von einer „sehr engen Freundschaft zwischen dem VfL Bochum und den Bayern.“ Der FCB platzierte dieses Zitat öffentlichkeitswirksam auf seiner Website. Zuletzt haben vor allem Schickeria und Bochumer Ultras die Freundschaft gepflegt, Banner und Schals sind in den Kurven präsent.

Der Bochumer Autor und Filmemacher Ben Redelings beschreibt in seinem Scudetto-Blog den vermutlichen Ursprung der ungleichen Partnerschaft. Entstanden ist die Verbindung der Sage nach im Jahre 1973. Bei einem Spiel in Bochum wurden Anhänger des FC Bayern auf der Castroper Straße von VfLern angegangen und verfolgt. Erst das Eingreifen der »Bochumer Jungen«, einem der ältesten Fanklubs Deutschlands, verhinderte eine größere Schlägerei. Anschließend tranken die Anhänger miteinander einige Gläser Pils und verbrüderten sich. Nach und nach entwickelten sich so – teils auch private – Freundschaften. Und eines Tages gipfelte die Zuneigung in einem gemeinsamen Fanschal.

Guardiolas Nachfolger 2016/2017 – Das ist Carlo Ancelotti

Der künftige Bayern-Trainer im Porträt

Der deutsche Fußball-Rekordmeister verkündete den Abschied des 44-jährigen Guardiola, der seinen am Saisonende auslaufenden Dreijahresvertrag wie erwartet nicht verlängern wird. Ancelotti vereint vieles, was dem deutschen Fußball-Rekordmeister gefallen dürfte. Vor allem die Titelsammlung des Mannes aus Reggiolo in der Emilia-Romagna ist standesgemäß für die Münchner. Dreimal gewann Ancelotti die Champions League (2003 und 2007 mit dem AC Mailand, 2014 mit Real Madrid), Landesmeisterschaften gehören für ihn fast schon zum Pflichtprogramm. Mit Milan, dem FC Chelsea und auch Paris Saint-Germain gelang ihm die nationale Krönung. Ancelotti ist nach Giovanni Trapattoni der zweite Italiener auf der Trainerbank des FC Bayern.

Coverciano ist ein angenehmer Ort. Die Großstadt Florenz geht hier in die Hügel der Toskana über. Geschützt von Mauern und Hecken liegt unter Zypressen das Trainings- und Ausbildungszentrum des Italienischen Fußballverbands FIGC. Hier wurde Carlo Ancelotti zum Trainer ausgebildet. Seine Abschlussarbeit trug den Titel „Il futuro di calcio: Più dinamicità“ („Die Zukunft des Fußballs: Mehr Dynamik“).

Lässt sich anhand dieses Titels die Spielphilosophie des Mannes erahnen, der dreimal die Champions League gewonnen hat? So einfach ist es nicht. Anders als Visionär Josep Guardiola, anders als Jürgen Klopp, der wegen seines viel zitierten Begriffs „Vollgasveranstaltungen“ mit schnellem Umschaltfußball identifiziert wird, steht Ancelotti weniger für eine bestimmte Spielidee. Seine Ausbildung im Herzen der italienischen Trainerschulung zeigt aber, in welcher Tradition sich die Karriere des heute 56-Jährigen entfaltet hat.

Als Spieler gewann Ancelotti zweimal mit AC Mailand den Europapokal der Landesmeister. Zu den Trainern in seiner aktiven Karriere zählten Arrigo Sacchi, Fabio Capello, Cesare Maldini, Sven-Göran Eriksson und Nils Liedholm. Bei solchen Vorbildern lag es nicht fern, selbst die Trainerlaufbahn einzuschlagen. Trotz erster Erfolge mit Reggiana und Parma schien es aber noch 2002 ungewiss, ob Ancelotti den Durchbruch als Coach schaffen würde. Juventus gab seine Entlassung 2001 in der Halbzeitpause des letzten Ligaspiels bekannt. Bei seiner nächsten Station Milan beschwerte sich Silvio Berlusconi über den vermeintlich zu defensiven Spielstil der Mannschaft.

In der Champions League-Saison 2002/03 trafen Ancelotti (AC Mailand) und Matthias Sammer (Dortmund) als Trainer aufeinander.

Tatsächlich lagen die Stärken von Ancelottis Mailänder Mannschaft zunächst nicht gerade in der Offensive. Das Champions-League-Endspiel 2003 gegen Juventus gilt als eines der ereignislosesten der Geschichte und ging nicht ohne Grund mit 0:0 nach 120 Minuten ins Elfmeterschießen. Doch schon damals deutete sich eine taktische Vorliebe Ancelottis an. Er, der selbst als Spieler eher ein Achter als ein Spielmacher gewesen war, priorisierte stets Präsenz und Dominanz im Mittelfeldzentrum vor der Besetzung der offensiven Außenbahnen.

Zu seinen großen Stärken wird gezählt, mit Stars jeden Charakters gut auszukommen. Als Spieler war Ancelotti bei Milan in einer der großen Mannschaften der Fußballhistorie aktiv, gemeinsam mit Marco van Basten, Frank Rijkaard, Ruud Gullit, Franco Baresi, Alessandro Costacurta und Paolo Maldini. Vielleicht wirkt es deshalb so mühelos sicher, wie er als Trainer mit Weltstars wie Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic, David Beckham, Kaká oder Ronaldinho umgeht, ohne jemals seine Macht ihnen gegenüber demonstrieren zu müssen.

Der Vater zweier erwachsener Kinder (Katia, Davide) hat seine Auszeit gebraucht. Nach dem Erringen von „La Decima” 2014, dem so lange ersehnten zehnten Champions-League-Triumph mit Real, ließ sich der frühere italienische Nationalspieler am Rücken operieren und genoss die Zeit mit seiner spanisch-kanadisch-stämmigen Frau Mariann Barrena in Vancouver .

Ancelotti kann mit starken Persönlichkeiten umgehen. Auf dem Platz war er Dompteur von Fußball-Diven wie Zlatan Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo oder Frank Lampard. Auch mit den mächtigen Führungsfiguren in seinen Clubs wie Silvio Berlusconi, Roman Abramowitsch oder Florentino Perez arrangierte sich Ancelotti.

Pep Guardiola und Carlo Ancelotti begrüßen sich vor dem Halbfinal-Hinspiel im Bernabeu-Stadion in Madrid 2014.

Ancelotti und auch Guardiola kennen sich gut. 2014 demütigte Real die Bayern in München im Rückspiel des Champions-League-Halbfinals mit 4:0. Ancelotti selbst kennt die Tiefen des Geschäfts aber auch. Seine vielleicht bitterste Niederlage erlitt der penetrant Kaugummi kauende Coach 2005, als er mit Milan das „Königsklassen”-Endspiel gegen den FC Liverpool trotz einer 3:0-Pausenführung noch verlor.

Derzeit spricht Carlo Ancelotti vier Sprachen: Italienisch, Englisch, Französisch und Spanisch. Dass er demnächst bald Deutschunterricht nimmt, gilt als sehr wahrscheinlich.

„Wenn Trapattoni es geschafft hat Deutsch zu lernen, schaffe ich das auch“