„Landauer“

„Während Franz Beckenbauer heute sicherlich jedem ein Begriff ist, dürfte der Name Kurt Landauer bei den meisten keine oder kaum Assoziationen hervorrufen. Dabei ist seine Geschichte wahrscheinlich eine der faszinierendsten seit der Gründung des Vereins“ (Philipp Lahm).

Insgesamt vier Mal führte der Sohn jüdischer Kaufleute den FC Bayern als Präsident an und prägte ihn als weltoffenen, innovativen und erfolgreichen Klub. Landauer, unter dem der FC Bayern 1932 seine erste Deutsche Meisterschaft gewann, gilt als erster Architekt des heutigen deutschen Rekordmeisters.

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 markiert eine entscheidende Zäsur in Landauers Leben und Wirken. Nach der Reichspogromnacht 1938 war er 33 Tage lang im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Im März 1939 emigrierte er in die Schweiz. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er 1947 nach München zurück, übernahm noch im selben Jahr erneut das Präsidentenamt beim FC Bayern und baute den Verein wieder auf.

Um unseren Fanclubmitgliedern und anderen interessierten Personen diesen aussergewöhnlichen Menschen, Kurt Landauer, näher zu bringen, trafen wir uns am Mittwoch, 15. Oktober 2014 in unserem Clublokal, um gemeinsam den Film zu schauen.

Bei allen Bayern Fans, die anwesend waren, kam der Film sehr gut an. Der Film ist absolut sehenswert.

Wir bedanken uns bei allen, die sich Zeit genommen haben, etwas über die Geschichte unseres FC Bayern München und insbesondere über Kurt Landauer in Erfahrung zu bringen.

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