FC Bayern gewinnt Generalprobe vor CL-Auftakt

  • Startelf-Debüt für Serge Gnabry
  • Drei Tore in turbulenter Anfangsphase
  • Tolisso und Rafinha verletzt vom Platz

Vier Tage vor dem Auftakt in die Champions-League-Gruppenphase hat der FC Bayern seine Generalprobe erfolgreich gestaltet. Der deutsche Rekordmeister gewann am Samstag sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 3:1 (2:1) und reist damit als ungeschlagener Bundesliga-Tabellenführer zum ersten Gruppenspiel am kommenden Mittwoch beim portugiesischen Vize-Meister Benfica Lissabon.

Nach dem frühen Rückstand durch einen Handelfmeter von Wendell (5. Minute) drehten Corentin Tolisso (10.) und Arjen Robben (19.) vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena die Partie zugunsten der Gastgeber, die über die gesamte Spielzeit die dominierende Mannschaft waren. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie, das Team von Trainer Niko Kovac geriet gegen zu passive Leverkusener aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Bedrängnis. Kurz vor dem Ende erhöhte James (89.) auf 3:1.

Trainer Niko Kovac verzichtete gegen die Werkself auf Mats Hummels (Sprunggelenksprobleme) und Leon Goretzka (Hüftprobleme), dafür stand Neuzugang Serge Gnabry erstmals in der Startelf. Robert Lewandowski absolvierte sein 200. Pflichtspiel für den FCB, der in einer turbulenten Anfangsphase früh in Rückstand geriet. Nach einem Handspiel von Thiago im Strafraum parierte Manuel Neuer zunächst den Elfmeter von Kevin Volland, doch der Strafstoß musste wiederholt werden. Wendell traf im zweiten Versuch für die Gäste.

Doch die Antwort der Bayern ließ nicht lange auf sich warten: Nur fünf Minuten später gelang Weltmeister Tolisso (10.) nach energischem Einsatz der Ausgleich, ehe Robben (19.) eine zu kurze Kopfballabwehr von Jonathan Tah mit einer sehenswerten Direktabnahme zur 2:1-Führung nutzte. Thomas Müller (30.) und Robben (32.) hatten in der Folgezeit noch gute Chancen, um den Vorsprung auszubauen. Kurz vor der Halbzeitpause verletzte sich Tolisso nach einem unglücklichen Zusammenprall am rechten Knie und musste vorzeitig vom Feld.

Auch im zweiten Durchgang kontrollierte der FC Bayern das Geschehen, tat sich aber schwer, gegen die vielbeinige Leverkusener Defensive klare Torchancen herauszuspielen. Von den Gästen hingegen kam bis auf den Handelfmeter während der gesamten Spielzeit offensiv zu wenig, um das Tor von Kapitän Neuer in Bedrängnis zu bringen. In der Schlussphase sah der kurz zuvor eingewechselte Karim Bellarabi nach einer rüden Attacke gegen Rafinha die Rote Karte (80.), auch der Brasilianer musste vorzeitig vom Feld. Kurz vor dem Ende traf James (89.) per Kopf zum 3:1-Endstand.

FC Bayern – Bayer 04 Leverkusen 3:1 (2:1)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Rafinha (83. Alaba) – Thiago – Robben, Müller, Tolisso (42. James), Gnabry (59. Martínez) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Sanches, Ribéry, Wagner
  • Bayer 04 Leverkusen Hrádecky – Dragovic, Tah, S. Bender – Jedvaj, Kohr, L. Bender (28. Brandt), Havertz, Wendell – Bailey (83. Paulinho), Volland (73. Bellarabi)
  • Ersatz Özcan – Thelin, Alario, Weiser
  • Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Wendell (5./Handelfmeter), 1:1 Tolisso (10.), 2:1 Robben (19.), 3:1 James (89.)
  • Gelbe Karten – / Wendell
  • Rote Karten Bellarabi (80./grobes Foulspiel)

Quelle fcb.de

Bayern stürmt an die Tabellenspitze

  • Goretzka trifft bei Pflichtspiel-Startelf-Debüt
  • Auch Lewandowski und Müller treffen – FCB übernimmt Tabellenführung
  • 250. Bundesligaspiel für Ribéry

Mit einer starken Leistung hat sich der FC Bayern am zweiten Spieltag die Tabellenführung in der Bundesliga geschnappt. Die Münchner kamen dank der Tore von Leon Goretzka (37. Minute), Robert Lewandowski (62.) und Thomas Müller (76.) zu einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart.

Die Mannschaft von Niko Kovac hatte das Spiel gegen tiefstehende Schwaben vor 58.680 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena durchwegs im Griff und steht nun dank des besseren Torverhältnisses vor dem VfL Wolfsburg an der Spitze.

Die Bayern, bei denen Franck Ribéry sein 250. Bundesliga-Spiel absolvierte, versuchten ab der ersten Minute Lücken im dichten Abwehrbollwerk der Stuttgarter zu finden, kamen aber lange nicht durch. Es dauerte bis zur 37. Minute, als der Ball nach einer schnellen Kombination am Strafraum zu Goretzka kam und dieser die Kugel technisch fein aus 16 Metern zum 1:0 im Netz versenkte. Der Neuzugang stand in Stuttgart erstmals in einem Pflichtspiel in der Startelf des Bayern. Im Anschluss wurde der Druck des Rekordmeisters immer größer, aber Mats Hummels scheiterte per Kopf am stark reagierenden Ron-Robert Zieler (42.) und Thomas Müller (43.) zielte aus spitzem Winkel etwas zu hoch.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Spielanteilen nichts, die Kovac-Elf drängte den VfB an den eigenen Strafraum. David Alaba scheiterte per Freistoß am Pfosten (50.) und Hummels erneut per Kopf an Zieler (56.) ehe Lewandowski trocken aus 17 Metern auf 2:0 erhöhte (62.). Danach nahm der FCB etwas das Tempo raus, konnte aber dennoch das Ergebnis durch Müller – nach starker Vorarbeit von Lewandowski – weiter nach oben schrauben (76.). Hinten ließen die Münchner nichts zu, Manuel Neuer erlebte beim verdienten Auswärtssieg einen ruhigen Abend. In der Schlussphase kam Serge Gnabry noch zu seinem ersten Bundesliga-Spiel für den FCB.

VfB Stuttgart – FC Bayern 0:3 (0:1)

  • VfB Stuttgart Zieler – Maffeo, Pavard, Baumgartl, Insúa – Gentner (64. Didavi), Castro (78. Akolo), Ascacibar, Aogo – Gomez, Donis (57. Thommy)
  • Ersatz Grahl – Kempf, Gonzalez, Badstuber
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Boateng, Hummels, Alaba – Thiago – Robben (77. James), Goretzka, Müller (80. Tolisso), Ribéry (77. Gnabry) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Süle, Martínez, Rafinha
  • Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover)
  • Zuschauer 58.680
  • Tore 0:1 Goretzka (37.); 0:2 Lewandowski (62.); 0:3 Müller (76.)
  • Gelbe Karten – / –

FC Bayern startet mit Sieg in die neue Saison

  • Müller, Lewandowski und Robben treffen
  • Szalai gleicht nach der Halbzeit aus
  • Coman verletzt sich bei Bundesliga-Comeback

Titelverteidiger FC Bayern München ist mit einem Sieg in die 56. Bundesliga-Saison gestartet. Nach 104 Tagen Pause gewann der Rekordmeister das offizielle Eröffnungsspiel gegen den Vorjahresdritten 1899 Hoffenheim mit 2:1 (1:0) und bescherte seinem neuen Trainer Niko Kovac einen gelungenen Pflichtspiel-Auftakt vor heimischer Kulisse.

Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Thomas Müller (23. Minute) mit dem ersten Treffer der neuen Saison die Gastgeber in Führung. Nach dem Seitenwechsel gelang Adam Szalai (58.) zunächst der Ausgleich, doch Robert Lewandowski (83./Foulelfmeter) und Arjen Robben (90.) machten in der Schlussphase den Auftaktsieg perfekt.

Im ersten Pflichtspiel in der runderneuerten Arena verzichtete Kovac zunächst auf Mats Hummels und Robben, für sie rückten Niklas Süle und Kingsley Coman in die Startelf, die schwungvoll begann und auf ein frühes Tor aus war. Doch Hoffenheim verteidigte sehr kompakt und hielt die Gastgeber geschickt vom eigenen Tor fern. So fiel die Münchner Führung fast folgerichtig nach einer Standardsituation, Müller köpfte einen Kimmich-Eckstoß aus kurzer Distanz ins Netz (23.).

Die Gäste agierten in der Offensive insgesamt zu zaghaft, einzig in der 34. Minute kamen die Kraichgauer gefährlich vor das Münchner Tor, doch Joelinton ließ die Chance zum Ausgleich ungenutzt. Auf der Gegenseite hatte Coman (37.) die große Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen. Kurz vor der Halbzeitpause musste der Franzose, der nach einem halben Jahr Pause sein Bundesliga-Comeback feierte, nach einem Zweikampf mit Nico Schulz verletzt vom Platz.

Im zweiten Durchgang verpasste der für Coman eingewechselte Robben zunächst die Chance zum zweiten Treffer (54.), ehe Szalai (58.) mit einer Einzelaktion den überraschenden Ausgleich erzielte. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Nach Foul an Ribéry im Strafraum scheiterte Lewandowski an Baumann, Robben traf im Nachsetzen zum 2:1. Doch Schiedsrichter Bastian Dankert ließ den Strafstoß nach Ansicht des Video-Beweises wiederholen. Im zweiten Versuch traf Lewandowski (83.) zum Münchner Sieg. Kurz darauf wurde ein Treffer von Goretzka ebenfalls die Anerkennung verweigert, ehe Robben (90.) zum Endstand traf.

FC Bayern – TSG 1899 Hoffenheim 3:1 (1:0)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba – Martínez (67. Goretzka) – Coman (45.+4 Robben), Müller, Thiago, Ribéry – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Rafinha, Hummels, James, Wagner
  • TSG 1899 Hoffenheim Baumann – Bicakcic, Vogt (74. Nordtveit), Adams (67. Akpoguma) – Kaderabek, Bittencourt, Grillitsch, Grifo (46. Zuber), Schulz – Joelinton, Szalai
  • Ersatz Kobel – Brenet, Otto, Belfodil
  • Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Müller (23.), 1:1 Szalai (58.), 2:1 Lewandowski (83./Foulelfmeter), 3:1 Robben (90.)
  • Gelbe Karten Müller / Adams, Bittencourt, Kaderabek, Schulz

Quelle fcb.de

Bayern erreichen zweite Pokal-Runde

  • FCB erreicht 2. Pokal-Runde
  • Lewandowski trifft
  • Tolisso mit erstem Einsatz als Weltmeister

Ab in Runde zwei. Der FC Bayern hat den SV Drochtersen/Assel in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals mit 1:0 (0:0) geschlagen und ist somit weiter. Robert Lewandowski traf in der 82. Minute gegen den Regionalligisten, nachdem sich der Rekordsieger im ausverkauften Kehdinger Stadion lange schwer tat, die kompakte Abwehr des Viertligisten zu durchbrechen. Ausgespielt wird die zweite Runde am 30. und 31. Oktober, die Auslusong findet am 26. August live in der ARD Sportschau statt (18 Uhr).

Wie angekündigt ließ Trainer Niko Kovac sein Team mit „voller Kapelle“ auflaufen, ohne die angeschlagenen James Rodríguez, David Alaba und Serge Gnabry, die in München geblieben sind. Und so lief das Spiel von Beginn an nahezu ausschließlich in Richtung des Tores von Patrick Siefkes. Doch die Bayern taten sich schwer, denn der Regionalligist stand kompakt und vermauerte seinen Strafraum. Die beste Chance im ersten Durchgang hatten dann sogar die Gastgeber, doch Manuel Neuer konnte Florian Nagels Versuch aus elf Metern mit dem Fuß abwehren.

Nach der Pause erhöhten die Münchner noch einmal den Druck und gaben mehr Torschüsse ab, doch es dauerte bis zur 82. Minute, ehe die Kugel im Netz zappelte. Lewandowski hielt bei einem Schuss von Leon Goretzka den Fuß hin und fälschte so unhaltbar für Siefkes ab. Im Anschluss wollten die Bayern das Ergebnis nach oben schrauben, ein weiterer Treffer blieb ihnen jedoch verwehrt. In der Schlussphase kam auch Corentin Tolisso noch zu seinem ersten Einsatz nach dem Titelgewinn bei der WM in Russland.

SV Drochtersen/Assel – FC Bayern 0:1 (0:0)
  • SV Drochtersen/Assel Siefkes – Klee (86. Stöhr), Rogowski, Behrmann – Zöpfgen (78. Winkelmann), Nagel, Elfers, Mau – Neumann (90.+3 Fiks), Andrijanic, Gooßen
  • Ersatz Klinkmann – Ioannou, El Saleh, Jung Sung-Hyun
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Boateng, Hummels (52. Goretzka), Rafinha – Martínez – Robben (52. Coman), Müller (86. Tolisso), Thiago, Ribéry – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Wagner, Süle, Bernat
  • Schiedsrichter Thorben Siewers
  • Zuschauer 7.500 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (82.)
  • Gelbe Karten – / Robben

Quelle fcb.de

FC Bayern gewinnt souverän den Supercup 2018

  • Perfekter Einstand für Trainer Niko Kovac
  • Dritter Supercup-Erfolg hintereinander
  • Lewandowski gelingt Dreierpack

Perfekter Pflichtspielauftakt für den FC Bayern und seinen neuen Trainer Niko Kovac. Im Finale um den DFL-Supercup kam der deutsche Rekordmeister am Sonntagabend bei DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt zu einem letztlich ungefährdeten 5:0 (2:0)-Sieg und sicherte sich damit den ersten Titel der Saison 2018/19. Für die Münchner war es nach 2016 und 2017 der dritte Supercup-Erfolg hintereinander und der fünfte seit 2010.

Nach verhaltener Anfangsphase stellte ein Doppelschlag von Robert Lewandowski (21./26. Minute) vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank Arena die Weichen auf Sieg für die Bayern. Nach dem Seitenwechsel schlug der Torjäger des Rekordmeisters erneut zu (54.), ehe der eingewechselte Kingsley Coman (63.) und Thiago (85.)  auf 5:0 erhöhten.

Bei seiner Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte bot Kovac wie im Vorfeld angekündigt eine Startformation mit sieben WM-Fahrern (Neuer, Kimmich, Süle, Hummels, Thiago, Müller und Lewandowski) und vier Akteuren, die länger in der Vorbereitung standen (Alaba, Martínez, Robben, Ribéry). Neuzugang Leon Goretzka feierte in der zweiten Halbzeit sein Pflichtspiel-Debüt im Bayern-Trikot. Nicht im Kader standen Jérôme Boateng, Renato Sanches, James und Serge Gnabry.

Frankfurt unter seinem neuen Trainer Adi Hütter begann bissig und hatte zunächst leichte Vorteile, ohne aber für Torgefahr zu sorgen. Der FCB brauchte ein wenig Anlaufzeit, schlug dann aber eiskalt zu. Zunächst verwertete Lewandowski (21.) eine Kimmich-Flanke zur Führung, kurz darauf später erhöhte er nach einem Robben-Eckball auf 2:0 (26.). Müller (36.) vergab wenig später die Chance, den Vorsprung auszubauen. Kapitän Neuer musste in seinem ersten Pflichtspiel für die Bayern seit September 2017 erst kurz vor der Halbzeitpause erstmals richtig eingreifen.

Auch im zweiten Durchgang setzten die Bayern ihre Dominanz fort. Nach verpasster Chance von Robben (48.) sorgte Lewandowski (54.) mit seinem dritten Treffer für die Vorentscheidung. Die Eintracht hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen, der kurz zuvor eingewechselte Coman (63.) und Thiago (85.) besorgten den 5:0-Endstand. In der Schlussphase mussten die Bayern die Partie in Unterzahl beenden, da David Alaba angeschlagen vom Feld musste und das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft war.

Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:5 (0:2)

  • Eintracht Frankfurt Rönnow – Abraham, Hasebe, Salcedo – da Costa, De Guzman (63. Rebic), Torro, Willems – Fabian (64. Blum), Haller (76. Jovic), Gacinovic
  • Ersatz Wiedwald, Fernandes, Russ, Tawatha
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Javi Martinez – Robben (58. Coman), Müller (64. Goretzka), Thiago, Ribéry – Lewandowski (72. Wagner)
  • Ersatz Ulreich – Bernat, Rafinha, Rudy
  • Schiedsrichter Marco Fritz (Korb)
  • Zuschauer 51.500 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (21.), 0:2 Lewandowski (26.), 0:3 Lewandowski (54.), 0:4 Coman (63.), 0:5 Thiago (85.)
  • Gelbe Karten Abraham / Hummels

Quelle fcb.de

So sieht unsere Allianz Arena nach dem Umbau aus

 

Der Umbau der Allianz Arena ist abgeschlossen –  In jeder Sommerpause wird die Allianz Arena seit Fertigstellung 2005 modernisiert, umgestaltet, entwickelt. Deshalb zählt die Allianz Arena zu den herausragenden Fußball-Bauten weltweit und genießt als Fünf-Sterne-Stadion den höchsten Qualitätsstatus der UEFA.

Sitzschalen in Vereinsfarben und mit besonderem Design

Wer das Innere der Allianz Arena betritt, dürfte die größte Veränderung sofort bemerken: Die Sitzschalen in der Nordkurve ziert nun das Logo des FC Bayern, im Westen prangt der überdimensionale Schriftzug “Mia san mia” und auf der Gegengerade im Osten der Schriftzug “FC Bayern München”. Auch in anderen Bereichen hat sich optisch etwas getan: In Eigenregie haben Fans des Rekordmeisters die Flächen um sechs Kioske mit Porträts und Momenten aus der Vereinsgeschichte bemalt.

Durch den Auszug des TSV 1860 München aus der Arena im vergangenen Jahr hatte der FC Bayern die Möglichkeit, die Sitzreihen in den Vereinsfarben zu gestalten – die Arbeiten wurden komplett in der Sommerpause erledigt und so strahlen die Tribünen des Fußballtempels im Münchner Norden bereits in neuem rot-weißen Glanz.

Und auch, wenn hier am 6. September die deutsche Nationalmannschaft spielt, wenn 2020 und vielleicht auch 2024 hier EM-Spiele stattfinden, so ist aus einer einstigen WM-Arena nun endgültig ein Wohnzimmer des Münchner Rekordmeisters geworden. “Das Bild des Stadions hat sich seit 2005 enorm geändert”, sagt Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz-Arena, und merkt zum nun abgeschlossenen Umbau dieses Sommers an: “Das war für uns die große Überschrift, wir wollen zeigen: Es ist jetzt die Heimat des FC Bayern.”

2017 wurde die Arena mit “Videowalls” und LED-Flutlicht rein technisch auf Vordermann gebracht, nun empfindet man die alte, neue Heimat auch optisch als innovativ. Die Gesamtkosten für die aktuellen Umbauten, zu denen noch vier neue Hubkissen und ein Wartungsgang unter dem Dach gehören, lägen im einstelligen Millionenbereich.

Selbst dann, wenn das Spiel läuft und das Stadion voll besetzt ist – bei den Bayern also eigentlich immer – sind noch zahlreiche Neuerungen sichtbar. Auch die Treppen zu den Oberrängen sind nun rot, ebenso die Stufen zu den Sitzplätzen. Eine Besonderheit fällt aber schon kurz nach dem Eingang ins Auge: Die Kioske in der Promenade wurden an den Außenseiten von den Fans bemalt. “Es war uns wichtig, die Fans einzubinden”, sagt Muth, und das geschah auch von Beginn an. Im Rahmen des Arbeitskreises Fandialog waren verschiedene Fanklubs und Ultra-Gruppierungen involviert. Diese gestalteten dann die Kiosk-Bereiche nach einer gemeinsame Absprache bezüglich des Gesamtkonzepts allein.

Weitere Umbauarbeiten 2019

2018 rollt nun schon bald wieder der Ball, nach der kommenden Saison geht es aber mit den Umbauten weiter. Aktuell werde noch ein “Lichtpartner” gesucht, um für neue Effekte zu sorgen. Die Hauptträger sollen angestrahlt werden, der Innenring des Daches wird dann leuchten – natürlich alles in Rot. Darüber hinaus wird ebenfalls bis 2019 im Norden ein komplett neuer Eingang mitsamt Parkhaus für Gästefans gebaut – ein Projekt im “deutlich zweistelligen Millionenbereich”, sagt Muth.

Quelle Süddeutsche Zeitung

 

Bayerns Double Traum ist geplatzt!

Das ist ganz bitter! Trotz vieler guter Möglichkeiten hat der FC Bayern das DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3 (0:1) verloren und damit verpasst, Jupp Heynckes mit dem Double zu verabschieden. Die Bayern scheiterten allein zweimal an der Latte, ließen sich aber von den mutig aufspielenden Frankfurtern dreimal auskontern.

Vor 74.322 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion brachte Ante Rebic Eintracht Frankfurt in der 11. Minute in Führung. Nach der Pause zeigten die Bayern Moral und kamen durch Robert Lewandowski zum Ausgleich (53.), doch erneut Rebic (82.) und Mijat Gacinovic in der Nachspielzeit (90.+6) machten die Pokal-Träume der Bayern zunichte.

Aufstellung

Jupp Heynckes stellte sein Team im Vergleich zum 1:4 gegen den VfB Stuttgart am letzten Bundesliga-Spieltag auf zwei Positionen um: David Alaba und Javi Martínez rückten in die Startelf, dafür nahmen Rafinha und Corentin Tolisso zunächst auf der Bank Platz. Dort begrüßten sie zwei Rückkehrer: Manuel Neuer stand erstmals seit September wieder im Kader der Bayern, Kingsley Coman erstmals seit Ende Februar.

In seinem letzten Spiel als Trainer der Frankfurter Eintracht nahm Niko Kovac vier Änderungen zum 0:1 auf Schalke am 34. Spieltag vor: Ante Rebic, Jonathan de Guzman, David Abraham und Makoto Hasebe spielten für Sébastien Haller, Mijat Gacinovic, Marco Russ sowie den gesperrten Gelson Fernandes.

Spielverlauf

Nach einer druckvollen Anfangsphase der aggressiv auftretenden Frankfurter bekam der FC Bayern mehr Spielkontrolle und hatte die erste große Möglichkeit der Partie, doch Robert Lewandowski scheiterte mit einem Freistoß von der Strafraumkante an der Querlatte. Die Münchner hatten das Spiel nun eigentlich unter Kontrolle, da unterlief James ein Abspielfehler im Spielaufbau und Kevin-Prince Boateng schickte Ante Rebic in die Gasse, der frei vor Sven Ulreich zum 1:0 einschob (11.).

Bayern zeigte sich nicht lange geschockt und kam durch Thomas Müller (17.), Joshua Kimmich (24.) und Lewandowski (25.) zu mehreren guten Möglichkeiten, allerdings ohne das nötige Glück im Abschluss. Die Frankfurter zogen sich nun mehr zurück, blieben bei Kontern aber weiter gefährlich. Die beste Chance, die Führung auszubauen, leitete Rebic mit einer guten Einzelaktion auf dem Flügel ein, doch sein Pass auf den freistehenden de Guzman war zu schlampig. So ging der vermeintliche Underdog mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Nach der Pause belohnten sich die Bayern endlich für ihr Engagement. Niklas Süle spielte Kimmich auf der Außenbahn frei, der von der Grundlinie auf Lewandoski zurücklegte – der Pole ließ sich nicht zweimal bitten und markierte den Ausgleich mit seinem sechsten Tor in dieser Pokal-Saison. Das Spiel war nun vollkommen offen, beide Teams erspielten sich gute Möglichkeiten, doch Bayern fehlte das nötige Glück im Abschluss.

In der 81. Minute scheiterte Mats Hummels mit einem Kopfball an der Querlatte, fast im Gegenzug schickte Danny Da Costa Ante Rebic auf die Reise, der die Bayern erneut auskontern und mit seinem Doppelpack die 2:1-Führung für das Team von Niko Kovac perfekt machte (82). Bayern warf jetzt alles nach vorne, konnte aber nicht mehr antworten. In der Nachspielzeit wurde der Rekordpokalsieger erneut ausgekontert und Mijat Gacinovic machte mit dem 3:1 (90.+6) den fünften Pokalsieg der Frankfurter perfekt.

FC Bayern – Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Martínez – Thiago (64. Tolisso), James – Müller (70. Coman), Lewandowski, Ribéry (87. Wagner)Ersatz Neuer – Rafinha, Bernat, Rudy
  • Eintracht Frankfurt Hradecky – Abraham, Hasebe, Salcedo – da Costa, Mascarell, de Guzman (74. Russ), Willems – K.-P. Boateng, M. Wolf (60. Gacinovic) – Rebic (89. Haller)Ersatz Zimmermann – Tawatha, Fabian, Jovic
  • Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin)
  • Zuschauer 74.322 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Rebic (11.); 1:1 Lewandowski (53.), 1:2 Rebic (82.), 1:3 Gacinovic (90.+6)
  • Gelbe Karten Lewandowski / Salcedo, Hasebe, Willems

Deutscher Meister 2018!

Da ist das Ding! Um 17:39 Uhr hat FCB-Kapitän Manuel Neuer die Meisterschale von Ligapräsident Reinhard Rauball entgegengenommen. Anschließend feierten die Münchner bei Konfettiregen und Weißbierduschen ihre sechste Deutsche Meisterschaft in Folge.

Zuvor hatte sich der FC Bayern allerdings im letzten Saisonspiel dem VfB Stuttgart mit 1:4 (1:2) geschlagen geben müssen. Es war die erste Niederlage zum Saisonabschluss seit elf Jahren. Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena konnte Thiago (21. Minute) zwar die frühe VfB-Führung durch Daniel Ginczek (5.) ausgleichen, dann aber schraubten Anastasios Donis (42.), Chadrac Akolo (52.) und Ginczek mit seinem zweiten Treffer (55.) den Spielstand uneinholbar nach oben.

Aufstellung

Im letzten und 1038. Bundesliga-Spiel seiner Karriere (669 als Trainer und 369 als Spieler – Rekord!) musste Jupp Heynckes noch einmal einige personelle Ausfälle kompensieren. Neben den langzeitverletzten Manuel Neuer, Kingsley Coman, Arturo Vidal und Jérôme Boateng fielen auch Arjen Robben, Juan Bernat und David Alaba aus. Deswegen saß neben den beiden Jungprofis Lars Lukas Mai und Felix Götze auch U19-Verteidiger Jonathan Meier erstmals auf der Bank.

Bei den Gästen stand der langjährige Bayern-Profi Holger Badstuber in der Startelf und wurde vor dem Anpfiff auch noch einmal gebührend vom FCB verabschiedet. Mario Gomez musste seine Rückkehr nach München kurzfristig absagen, der Grund war jedoch erfreulich. Der Torjäger wurde am Freitag erstmals Vater.

Spielverlauf

Bei der Premiere des neuen Heimtrikots startete der deutsche Meistert zwar mit viel Spielfreude, zeigte jedoch auch Unachtsamkeiten in der Defensive. Und so kamen die Stuttgarter früh zur Führung, als Ginczek nach starker Vorarbeit von Donis alleinstehend nur noch einschieben musste (5.). Doch die Bayern waren davon unbeeindruckt, spielten weiter nach vorne und glichen verdient durch Tolisso aus (21.).

In der Folge hätten die Münchner eigentlich hoch führen müssen, scheiterten aber ein ums andere Mal am stark parierenden Zieler (26., 33., 36. und 37.). Und so kam es, wie so häufig im Fußball und Donis brachte die Gäste kurz vor dem Pausenpfiff mit 1:2 in Führung (42.).

Nach dem Seitenwechsel ging es genau so weiter. Zuerst scheiterte der frisch eingewechselte Javi Martínez einmal mehr an Zieler und dann nutzten Akolo (52.) und Ginczek (55.) zwei schnelle Gegenstöße, um auf 1:4 zu erhöhen. Heynckes brachte anschließend mit Sandro Wagner (68.) noch einen zweiten Stürmer, die wenigen guten Chancen vereitelte aber Zieler (74.).

FC Bayern – VfB Stuttgart 1:4 (1:2)

  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Rafinha – Thiago – Müller (68. Wagner), James, Tolisso (46. Martínez), Ribéry (70. Rudy) – Lewandowski
  • Ersatz Starke – Mai, Meier, Götze
  • VfB Stuttgart Zieler – Baumgartl, Pavard, Badstuber, Insua – Donis (88. Zimmermann), Gentner, Mangala, Thommy – Akolo (77. Larsen), Ginczek (70. Kaminski)
  • Ersatz Grahl, Asano, Burnic, Özcan
  • Schiedsrichter Sascha Stegemann (Nederkassel)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Ginczek (5.); 1:1 Tolisso (21.); 1:2 Donis (42.); Akolo (52.), Ginczek (55.)
  • Gelbe Karten Hummels / –

Quelle fcb.de

3:1! Meister Bayern drehen Partie in Köln

Der FC Bayern hat auch das letzte Auswärtsspiel dieser Bundesliga-Saison gewonnen. Beim schon als Absteiger feststehenden 1. FC Köln setzte sich der Deutsche Meister am Samstagnachmittag dank einer Leistungssteigerung nach der Pause mit 3:1 (0:1) durch und bescherte Trainer Jupp Heynckes auch in seinem vorletzten Bundesligaspiel einen Sieg.

Vor 50.000 Zuschauern im RheinEnergieSTADION gingen zunächst die engagierten Gastgeber in Führung – allerdings durch ein unglückliches Eigentor von Niklas Süle (30. Minute/Eigentor). Nach der Pause dominierten die Münchner das Geschehen auf dem Rasen. James Rodríguez (59.) und Robert Lewandowski (61.) mit seinem 29. Saisontor drehten die Partie innerhalb von drei Minuten. Corentin Tolisso (78.) sorgte schließlich für den Endstand und das sechste Ligaspiel in Folge mit mindestens drei FCB-Treffern.

Aufstellung

Vier Tage nach dem Champions-League-Spiel in Madrid änderte Jupp Heynckes seine Startelf auf vier Positionen: Neben Rafinha, Javi Martínez und Sebastian Rudy rotierte auch Nachwuchsspieler Franck Evina ins Team. Der 17-Jährige hatte erst eine Woche zuvor beim Heimspiel gegen Frankfurt sein Bundesligadebüt gefeiert. Mit Lukas Mai, Niklas Dorsch und Felix Götze saßen drei weitere Youngster auf der Ersatzbank.

Angeschlagen nicht zur Verfügung standen neben Jérôme Boateng, Kingsley Coman, Arjen Robben und Manuel Neuer auch Franck Ribéry und David Alaba. Der Franzose laboriert an einer Zehenprellung, Alaba an einer Muskelverhärtung.

Spielverlauf

Bei bestem Fußballwetter in Köln brauchten die Bayern gut eine halbe Stunde, um ins Spiel zu finden. Ein Kopfball von Lewandowski aus der 25. Minute war zunächst die einzig nennenswerte Offensivaktion der Münchner, während sich die zweikampfstarken Gastgeber bis dahin vier gute Möglichkeiten erspielt hatten. Simon Terodde (3., 9.), Simon Zoller (11.) und Marcel Risse (22.) brachten den Ball aber nicht an FCB-Keeper Sven Ulreich vorbei.

Die Kölner Führung besorgte schließlich ein Münchner. Süle fälschte die Kugel unglücklich ins eigene Tor ab (30.). Der Gegentreffer weckte die Bayern auf. Thomas Müller (41.) und vor allem Lewandowski (42.) hätten noch vor der Pause den Ausgleich erzielen können. Mit 0:1 ging es aber in die Kabine.

Mit Thiago für Evina kamen die Bayern aus der Kabine und setzten die Gastgeber unter Druck. Lewandowski (56.) hatte zunächst kein Abschlussglück, dann war James zur Stelle und traf zum 1:1 (59.). Nur zwei Minuten später war dann auch Lewandowski erfolgreich und erzielte das 2:1 (61.). Beide Tore legte Müller auf. Diese Führung brannte in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr an. Der eingewechselte Tolisso (78.) erhöhte sogar auf 3:1 (78.).

1. FC Köln – FC Bayern München 1:3 (1:0)

  • 1. FC Köln T. Horn – Risse, Maroh, Heintz, J. Horn – Höger – Clemens (82. Jojic), Koziello, Hector, Zoller (71. Cordoba) – Terodde (79. Pizarro)
  • Ersatz Kessler, Osako, Özcan, Sörensen
  • FC Bayern München Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Rafinha – Martínez – Müller (74. Tolisso), Rudy, James, Evina (46. Thiago) – Lewandowski (77. Wagner)
  • Ersatz Starke, Mai, Götze, Dorsch
  • Schiedsrichter Bibiana Steinhaus (Langenhagen)
  • Zuschauer 50.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Süle (30./Eigentor), 1:1 James (59.), 1:2 Lewandowski (61.), 1:3 Tolisso (78.)
  • Gelbe Karten Zoller / –

Quelle fcb.de

Bayern scheitern im Champions League-Halbfinale

Endstation Halbfinale. Der FC Bayern erkämpft sich im Rückspiel gegen Real Madrid zwar ein 2:2 (1:1), scheidet aber aufgrund der 1:2-Nederlage aus dem Hinspiel aus der Champions League aus. Im Endspiel von Kiew trifft der Titelverteidiger am 26. Mai auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem FC Liverpool und AS Rom (Hinspiel 5:2)

Wie im Hinspiel brachte Joshua Kimmich den FCB früh in Führung(3.), aber ebenso gelang Madrid erneut schnell der Ausgleich durch Karim Benzema (11.). Nach einem Fehler in der Münchner Hintermannschaft brachte der Franzose sein Team direkt nach dem Seitwechsel sogar in Führung (46.). Die Bayern kämpfen aufopferungsvoll im Estadio Santiago Bernabéu aber mehr als der Ausgleich durch James Rodrígues (63.) wollte nicht gelingen.

Aufstellung

Im Vergleich zum Hinspiel veränderte Jupp Heynckes seine Elf auf vier Positionen. Arjen Robben und Jérôme Boateng fielen verletzungsbedingt aus, außerdem nahmen Javi Martínez und Rafinha auf der Bank platz. Dafür rückten Niklas Süle, Corentin Tolisso, Thiago und David Alaba in die Startelf. Die beiden Letzteren kamen dadurch zu einem Jubiläum, denn sie trugen zum 150. (Thiago) bzw. 300. Mal (Alaba) in einem Pflichtspiel das FCB-Trikot.

Spielverlauf

Es war ein Start nach Maß für den deutschen Rekordmeister. Die Bayern bedrängten das Tor von Keylor Navas ab dem Anpfiff und belohnten sich schnell. Kimmich stand im Strafraum goldrichtig und knallte die Kugel bereits in der 3. Minute zur Führung in die Maschen. Doch dann kamen die Gastgeber, bauten viel Druck auf und konnten schnell durch Benzema ausgleichen (11.).

Dan schalteten die Münchner wieder in den Angriffsmodus und verlagerten so das Spiel in die Hälfte des Titelverteidigers. Einzig die klaren Chancen und Abschlüsse fehlten. Madrid fuhr jedoch auch ein ums andere Mal gefährliche Konter, die die Bayern meist erst in letzter Sekunde entschärfen konnten.

Der zweite Durchgang begann so schlecht, wie der erste gut. Tolisso spielte etwas zu kurz zurück zu Ulreich, der auch noch ausrutscht und so Benezma nur noch ins leere Tor einschieben musste – 1:2 (46.). Doch die Bayern steckten nicht auf und warfen alles nach vorne. Nach zahlreichen Chancen gelang es James in der 63. Minute endlich den Ball zu versenken. Ein Tor brauchten die Münchner nur noch, um Kiew zu erreichen und sie hatten eine Großzahl an guten Chancen. Die Kugel wollte aber nicht mehr über die Linie.

Real Madrid – FC Bayern 2:2 (1:1)

  • Real Madrid Navas – Vásquez, Varane, Ramos, Marcelo – Modric, Kovacic (73. Casemiro), Kroos – Asensio (87. Nacho) – Benzema (72. Bale), Ronaldo
  • Ersatz Casilla, Casemiro, Ceballos, Hernández, Mayoral
  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Tolisso (75. Wagner), Thiago – Müller, James (83. Martínez), Ribéry – Lewandowski
  • Ersatz Starke, Rafinha, Mai, Rudy, Dorsch, Wagner
  • Schiedsrichter Cüneyt Çakir (Türkei)
  • Tore 0:1 Kimmich (3.); 1:1 Benzema (11.); 2:1 Benzema (46.); 2:2 James (63.)
  • Gelbe Karten Modric, Vazquez, Varane, Casemiro / –