Bayern unterliegt Leverkusen

  • Dritte Saisonniederlage
  • Erster Punktverlust unter Flick
  • FCB scheitert dreimal am Alu

Der FC Bayern hat sein Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen verloren. Am 13. Spieltag unterlag der deutsche Rekordmeister der Werkself in der Allianz Arena mit 1:2 (1:2). Die Gäste präsentierten sich dabei besonders in Halbzeit eins enorm effektiv. Der FCB ließ seinerseits zahlreiche Chancen ungenutzt. Leon Bailey brachte die Leverkusener zweimal in Führung (10./35.). Thomas Müller hatte zwischenzeitlich für die Münchner ausgeglichen.

„Es war auf jeden Fall mehr drin. Wir hatten heute leider nicht das Glück auf unserer Seite”, sagte Bayern-Kapitän Manuel Neuer nach Schlusspfiff. „In der ersten Hälfte haben wir einige Fehlpässe gespielt und Leverkusen somit Konter ermöglicht. Die zweite Halbzeit war sehr ordentlich, da waren wir besser im Spiel. Hrádecky hat natürlich sehr gut gehalten, dazu sind wir oft am Aluminium gescheitert – es haben einfach die Tore gefehlt. Wir müssen so weiter machen, wie in den letzten Spielen und wie wir es heute in der zweiten Halbzeit gemacht haben.”

Im Vergleich zum 6:0-Galaauftritt in der Champions League bei Roter Stern Belgrad nahm Trainer Hansi Flick fünf personelle Veränderungen vor. Ivan Perišić (erstmals unter Flick in der Startelf), Serge Gnabry, Müller, David Alaba und Joshua Kimmichbegannen anstelle von Thiago, Philippe Coutinho, Jérôme Boateng, Corentin Tolisso und Kingsley Coman, die allesamt zunächst auf der Bank Platz nahmen.

Die Bayern kamen gut in die Partie und versuchten es immer wieder mit Pässen in die Tiefe. Gnabry scheiterte nach feinem Alaba-Zuspiel am Pfosten (9.). Quasi im Gegenzug geriet der FCB jedoch in Rückstand. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie schickte Kevin Volland Bailey, der von der Strafraumkante ins linke Eck vollstreckte. In der Folge suchten die Münchner nach der passenden Antwort. Gnabry (17./31.), Müller (19.) und Perišić (23.) ließen aussichtsreiche Chancen liegen.

In Minute 34 belohnte Müller den Rekordmeister. Benjamin Pavard gewann ein Kopfballduell an der Mittellinie und der Ball rutschte zu Müller durch. Der 30-Jährige schloss aus zentraler Position ab und das Leder landete leicht abgefälscht von Sven Bender zum 1:1 im Netz. Die Freude über den Ausgleich hielt jedoch nur kurz. Eine Minute später konterte Leverkusen über Bailey und Volland. Bailey enteilte der FCB-Hintermannschaft und traf von halblinks ins lange Eck. Davon unbeeindruckt drückte der Rekordmeister auf den erneuten Ausgleich. In der Nachspielzeit ergab sich die Riesenchance zum Ausgleich. Gnabry lief auf Lukas Hrádecky zu, entschied sich für den Querpass auf Perišić. Doch Leverkusen-Kapitän Lars Bender grätschte in höchster Not dazwischen.

Auch in Durchgang zwei waren die Bayern das aktivere Team und kamen zu guten Chancen. Leon Goretzka köpfte knapp vorbei (46.), Perišić setzte den Ball über das Tor (59.), Robert Lewandowski und Müller scheiterten an Hrádecky (60.). Auf der Gegenseite versuchte Leverkusen, mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Manuel Neuer parierte jeweils gegen Nadiem Amiri (51.) und Moussa Diaby (66.), Karim Bellarabi setzte einen Schuss über das Tor (75.). In der Schlussviertelstunde warf der FCB alles nach vorne. Ein Kopfball von Goretzka sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld (77.). Neun Minuten vor dem Ende sah Leverkusens Jonathan Tah nach einer Notbremse gegen Coutinho die Rote Karte. Die Bayern setzten sich jetzt am gegnerischen Strafraum fest. Lewandowski traf nach einer Ecke per Kopf in der Nachspielzeit nur die Unterkante der Latte und scheiterte wenige später an Hrádecky. Letzten Endes blieb es bei der bitteren Niederlage.[/av_one_full

FC Bayern – Bayer 04 Leverkusen 1:2 (1:2)

  • FC Bayern Neuer – Pavard, Martínez (80. Thiago), Alaba, Davies – Müller (69. Coutinho), Kimmich, Goretzka – Perišić (69. Coman), Lewandowski, Gnabry
  • Ersatz Ulreich – Boateng, Tolisso
  • Bayer 04 Leverkusen Hrádecky – L. Bender, Tah, S. Bender, Wendell (65. Sinkgraven) – Baumgartlinger, Aránguiz (80. Demirbay) – Diaby, Amiri, Bailey (63. Bellarabi) – Volland
  • Ersatz Özcan – Retsos, Dragovic, Paulinho, Alario, Havertz
  • Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Bailey (10.), 1:1 Müller (34.) 1:2 Bailey (35.)
  • Gelbe Karten Goretzka / Baumgartlinger, Bellarabi, S. Bender
  • Rote Karten Tah (81./Notbremse)

Quelle fcb.de

Bayern mit Torpremiere und Blitz-Vierepack zum Gruppensieg

  • Bayern als Gruppensieger ins Achtelfinale
  • 1. CL-Tor für Goretzka
  • Lewandowski mit Viererpack

Was für ein starker Auftritt! Der FC Bayern schlägt Roter Stern Belgrad am Dienstagabend in der Champions League absolut verdient mit 6:0 (1:0) und ist nach fünf Spieltagen in Gruppe B somit nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Vor dem direkten Duell am letzten Spieltag (11. Dezember) haben die Münchner (15 Punkte) nun sieben Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten Tottenham Hotspur. Leon Georetzkas erster Treffer in der Königsklasse überhaupt (14. Minute), Robert Lewandowski (53., 60., 64., 67.) mit dem schnellsten Viererpack der CL-Geschichte und Corentin Tolisso (89.)  sorgten für den deutlichen Sieg.

 

m Stadion Rajko Mitić waren die Bayern nahezu die kompletten 90 Minuten dominant, Belgrad gab lediglich drei Torschüsse ab. Damit hat der FCB nun alle seine bisherigen Gruppenspiele in dieser Saison gewonnen und könnte mit einem Sieg zuhause gegen Tottenham die Vorrunde erstmals ohne Punktverlust abschließen.

Im Vergleich zum Wochenende nahm Flick einige Änderungen vor und brachte Jérôme Boateng für David Alaba, der aufgrund der anstehenden Geburt seines Kindes in München geblieben ist. Außerdem bekamen Thomas MüllerSerge Gnabry und Joshua Kimmich eine Pause, dafür spielten Goretzka, Kingsley Coman und Thiago von Beginn an.

Die Bayern starteten mit viel Power, drängten Belgrad an den eigenen Strafraum und gingen früh in Führung. Goretzka (14.) nickte eine Coutinho-Flanke per Kopf ein. Zwei Minuten später hätte der Torschütze beinahe nachgelegt, seinen satten Volley-Schuss aus 16 Metern brachte Keeper Milan Borjan jedoch grade noch über die Latte. Die Bayern blieben weiter druckvoll, nur ein zweites Tor wollte nicht gelingen. Robert Lewandowskis traumhafter Schlenzer in den Winkel (41.) wurde nach VAR-Entscheid wegen Handspiels zurückgenommen. Auf der anderen Seite war Manuel Neuer angesichts von 15:0 Torschüssen zugunsten der Münchner im ersten Durchgang nicht wirklich gefordert.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der deutsche Rekordmeister nahtlos an seine Leistung an und Lewandowski (53.) erhöhte durch einen verwandelten Handelfter auf 2:0. Die Bayern überzeugten weiter mit großer Spielfreude und wollten nicht aufhören. Mit drei weiteren Toren (60., 64., 67.) und somit einem Viererpack innerhalb von lediglich 14 Minuten besorgten Lewandowski und Tolisso (89.) den auch in dieser Höhe absolut verdienten 6:0-Endstand. Dabei hätte es noch höher ausgehen können, kurz vor seinem Tor scheiterte Tolisso (84.) noch am Querbalken.

Roter Stern Belgrad – FC Bayern 0:6 (0:1)

  • Roter Stern Belgrad Borjan – Gobeljić, Degenek, Milunović, Rodić – Cañas (61. Vulić), Petrović (76. Ivanić) – Vukanović, Marin, García (69. Pankov) – Boakye
  • Ersatz Popović, Tomané, Jander, Van la Parra
  • FC Bayern Neuer – Pavard, Martínez (68. Kimmich), Boateng, Davies – Thiago – Coman, Tolisso, Goretzka, Coutinho (60. Perišić) – Lewandowski (77. Müller)
  • Ersatz Ulreich – Gnabry, Mai
  • Schiedsrichter Kuipers (Niederlande)
  • Tore 0:1 Goretzka (14.); 0:2 Lewandowski (53., Handelfmeter); 0:3 Lewandowski (60.); 0:4 Lewandowski (64.); 0:5 Lewandowski (67.); 0:6 Tolisso (89.)
  • Gelbe Karten Milunović / –

 

Quelle fcb.de

 

FC Bayern lässt in Düsseldorf nichts anbrennen

  • Dritter Sieg ohne Gegentor unter Hansi Flick
  • Partie vor der Halbzeit entschieden
  • Erfolgreicher Einstand für Präsident Herbert Hainer

Der FC Bayern hat seine Siegesserie unter Trainer Hansi Flick weiter ausgebaut. Am 12. Bundesliga-Spieltag feierte der Rekordmeister einen souveränen 4:0 (3:0)-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf und blieb auch im dritten Spiel unter Flick ohne Punktverlust und Gegentor.

Vor 51.155 Zuschauern sorgten Benjamin Pavard (11. Minute), Corentin Tolisso (27.) und Serge Gnabry (34.) bereits vor der Halbzeit für klare Verhältnisse. Im zweiten Durchgang schalteten die Münchner einen Gang zurück, blieben aber stets Herr der Lage. Philippe Coutinho (70.) markierte den Schlusspunkt und bescherte Herbert Hainer in seinem ersten Spiel als neuer Vereinspräsident einen erfolgreichen Einstand.

Zwei Wochen nach dem 4:0-Erfolg gegen Dortmund stellte Flick seine Anfangsformation auf zwei Positionen um: Tolisso und Coutinho rückten für Leon Goretzka und Kingsley Coman in die Startelf, die vom Anpfiff weg die Spielkontrolle übernahm und die Fortuna tief in die eigene Hälfte drängte. Nachdem Müller (9.) die erste aussichtsreiche Gelegenheit vergab, verlängerte Pavard (11.) eine flache Hereingabe von Joshua Kimmich zur frühen Führung ins Düsseldorfer Tor.

Lewandowski (19.) und Coutinho (24.) hatten in der Folgezeit die Chance, den Vorsprung auszubauen, was dann Tolisso (27.) mit einem satten Schuss aus 14 Metern erledigte. Die Bayern blieben am Drücker, dominierten die Fortuna nach Belieben und zwangen diese durch ständiges Anlaufen immer wieder zu Fehlern. Nach feiner Vorarbeit von Robert Lewandowski scheiterte Gnabry (31.) aus kurzer Distanz am Außenpfosten, ehe er drei Minuten später aus sechs Metern auf 3:0 erhöhte (34.) – zugleich der Halbzeitstand.

Ohne personelle Veränderungen nahmen beide Mannschaften die zweite Halbzeit auf, in der die Fortuna durch Matthias Zimmermann (47.) seinen ersten Torschuss verbuchte. Die Bayern agierten verhaltener als im ersten Durchgang, ohne jedoch die Spielkontrolle abzugeben. Lewandowski (65.) verpasste per Kopf zunächst noch seinen ersten Treffer überhaupt gegen Düsseldorf, bereitete aber kurz darauf das 4:0 durch Coutinho (70.) mustergültig vor. In der Schlussphase ließen die Münchner nichts mehr anbrennen und brachten so den ungefährdeten Sieg nach Hause.

Fortuna Düsseldorf – FC Bayern 0:4 (0:3)

  • Fortuna DüsseldorfSteffen – Zimmermann, Ayhan, Adams, Gießelmann – Bodzek, Morales – Thommy (87. Zimmer), Fink (65. Suttner), Kownacki (79. Sobottka) – HenningsErsatzBormut, Baker, Tekpetey, Ampomah, Hoffmann, Kastenmeier
  • FC BayernNeuer – Pavard, Martínez, Alaba, Davies – Kimmich (76. Goretzka) – Tolisso (71. Thiago), Müller – Gnabry (63. Perišić), Lewandowski, CoutinhoErsatzUlreich – Cuisance, Mai, Coman
  • SchiedsrichterFrank Willenborg (Osnabrück)
  • Zuschauer51.155 (ausverkauft)
  • Tore0:1 Pavard (11. ), 0:2 Tolisso (27.), 0:3 Gnabry (34.), 0:4 Coutinho (70.)
  • Gelbe KartenHennings / Martínez

Quelle fcb.de

Bärenstarke Bayern lassen Dortmund keine Chance

  • Zweiter Sieg im zweiten Spiel unter Flick
  • Bayern zieht an BVB in der Tabelle vorbei
  • Lewandowski trifft als erster Spieler in elf Bundesliga-Partien in Folge

Der FC Bayern hat auch das zweite Spiel unter dem neuen Trainer Hansi Flick gewonnen und feierte am Samstagabend einen bärenstarken 4:0 (1:0)-Erfolg über Borussia Dortmund. Durch die drei Punkte im Bundesliga-Klassiker ließen die Münchner den BVB in der Tabelle hinter sich und setzten sich damit in der Spitzengruppe der Bundesliga fest: Zumindest bis Sonntag beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach nur einen Zähler.

Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Robert Lewandowski (17. Minute) den amtierenden Double-Sieger vor der Pause in Führung, Serge Gnabry (48.), erneut Lewandowski (75.) sowie Mats Hummels (80.) per Eigentor erhöhten nach Wiederanpfiff zum 4:0-Endstand. Nach ausgeglichener Anfangsphase dominierte Bayern die Partie nach Belieben, vom letztjährigen Vize-Meister aus Dortmund kam lange zu wenig im Angriff, um den hochverdienten Bayern-Sieg gefährden zu können.

Flick sah nach dem 2:0 gegen Piräus keinen Grund zu wechseln und schickte die gleiche Startelf wie unter der Woche in der Königsklasse aufs Feld. Wie am Mittwoch war der FCB zunächst um defensive Stabilität bemüht, weshalb es in der Anfangsphase auf beiden Seiten kaum zu Torszenen kam. Ihre erste Möglichkeit nutzten die Hausherren aber eiskalt: Nachdem die BVB-Defensive zunächst eine Flanke von Serge Gnabry klären konnte, servierte Benjamin Pavard den Ball punktgenau auf den Kopf von Lewandowski (17.), der damit als erster Spieler der Bundesliga-Historie an elf Spieltagen in Folge in die Maschen traf.

Lewandowski stellt neuen Fabelrekord auf

Bayern blieb am Drücker: Kingsley Coman (26.) hatte Mitte der ersten Hälfte das 2:0 auf dem Fuß, doch der Abschluss des Franzosen war etwas zu schwach und Mats Hummels konnte ihn noch vor der Linie klären. Noch in derselben Minute scheitete Gnabry mit einem Versuch an Roman Bürki im BVB-Kasten. Von den Gästen kamen dagegen kaum Offensivaktionen – bis auf eine gefährliche Freistoßflanke des eingewechselten Raphael Guerreiro (44.) blieb Dortmund vor der dem Seitenwechsel ohne Torabschluss.

Daran änderte sich auch nach der Pause nichts: Joshua Kimmich schickte Thomas Müller mit einem tollen Steilpass auf die Reise, der legte quer in die Mitte, wo letztlich Gnabry (48.) zum 2:0 erhöhte. Schiedsrichter Felix Zwayer entschied zunächst auf Abseits, gab dem Treffer aber nach Studie des Videobeweises die Anerkennung. Kurz darauf verfehlte Gnabry (52.) nach Flanke von Alphonso Davies nur knapp das BVB-Gehäuse.

Es blieb beim Spiel auf ein Tor: Coman steckte in der 59. Minute auf Lewandowski durch, doch der Pole setzte die Kugel aus rund elf Metern neben das Tor. Erst Mitte der zweiten Halbzeit kam die Borussia zu ihrem ersten und einzigen Torabschluss durch Joker Paco Alcácer (69.) – der Spanier verfehlte aber den Kasten aus kurzer Distanz. Das beeindruckte die Bayern nicht. In der 75. Minute fand Müller Lewandowski, der mit seinem zweiten Treffer das dritte FCB-Tor markierte. Nur kurze Zeit später lenkte Hummels (80.) zum Endergebnis ins eigene Tor.

FC Bayern – Borussia Dortmund 4:0 (1:0)

  • FC BayernNeuer – Pavard, Martínez, Alaba, Davies – Kimmich, Goretzka (72. Thiago) – Gnabry (70. Coutinho), Müller, Coman (75. Perišić)– Lewandowski

    ErsatzUlreich – Cuisance, Tolisso, Mai

  • Borussia DortmundBürki – Hakimi, Akanji, Hummels, Schulz – Weigl (61. Alcácer), Witsel – Sancho (36. Guerreiro), Brandt, Hazard – M. Götze (61. Reus)

    ErsatzHitz – Zagadou, Delaney, Dahoud, Piszczek, Bruun Larsen

  • SchiedsrichterFelix Zwayer (Berlin)
  • Zuschauer75.000 (ausverkauft)
  • Tore1:0 Lewandowski (17.), 2:0 Gnabry (48.), 3:0 Lewandowski (75.), 4:0 Mats Hummels (80./Eigentor)
  • Gelbe KartenComan / Reus

Quelle fcb.de

FC Bayern löst vorzeitig das Achtelfinal-Ticket

  • Gelungenes Debüt für Hansi Flick
  • Drei Änderungen in der Startelf
  • Lewandowski erzielt seinen 21. Pflichtspieltreffer

Achtelfinale, wir kommen! Der FC Bayern hat vorzeitig die K.o.-Phase der Champions League erreicht. Dank eines 2:0 (0:0)-Erfolgs im Heimspiel gegen Olympiakos Piräus machte der deutsche Rekordmeister bereits am vierten Spieltag der Gruppenphase den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften perfekt. Nach torloser erster Halbzeit erlöste Torjäger Robert Lewandowski mit seinem Treffer in der 69. Minute die klar dominierenden Münchner. Mit seinem ersten Ballkontakt sorgte der gerade eingewechselte Ivan Perišić (89.) für den Endstand und drei Tage nach der Trennung von Niko Kovač für ein gelungenes Debüt von Hansi Flick auf der Trainerbank der Münchner..

In seinem Premierenspiel als Bayern-Trainer nahm Flick drei Änderungen gegenüber der 1:5-Niederlage am Samstag in Frankfurt vor: Javi Martínez, Leon Goretzka und Kingsley Coman rückten für Jérôme Boateng, Thiago und Philippe Coutinhoin die Startelf. Und diese startete gegen den griechischen Vizemeister mit großem Engagement und dem Willen, ein frühes Tor zu erzielen. Allerdings boten die Gäste einen dicht gestaffelten Deckungsverbund auf, so dass in der Anfangsphase Goretzka (5./11.) und Serge Gnabry lediglich mit Fernschüssen für etwas Torgefahr sorgten.

Die Bayern kontrollierten in der Folgezeit das Geschehen und näherten sich nun mehr und mehr dem gegnerischen Tor. Lewandowski (25.) per Kopf, Coman (34.) nach feiner Einzelleistung und Thomas Müller (35.) aus elf Metern scheiterten aber allesamt an Olympiakos-Torhüter José Sá. Die beste Chance hatte kurz vor der Halbzeit Benjamin Pavard (45.), der aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf. Piräus beschränkte sich vorwiegend auf die Verteidigung, eigene Angriffe blieben daher Mangelware. Die einzig nennenswerte Aktion hatte Lazar Randeljovic (16.), der aus halbrechter Position verzog.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Bayern nochmals die Schlagzahl. Goretzka (50.), Lewandowski (52.), Gnabry (60.) und Coman (60.) ließen zunächst gute Chancen ungenutzt, ehe Lewandowski (69.) mit seinem 21. Pflichtspieltor in der laufenden Saison die Münchner erlöste. Nur zwei Minuten später verpasste Coman die große Gelegenheit zum 2:0, als er aus kurzer Distanz den Ball am Tor vorbeischob. Auch in der Schlussphase blieben die Gastgeber die dominierende Elf und hätten den Vorsprung weiter ausbauen können. Am Ende blieb es dem gerade eingewechselten Perišić (89.) vorbehalten, den Endstand zu markieren.

FC Bayern – Olympiakos Piräus 2:0 (0:0)

  • FC Bayern Neuer – Pavard, Martínez, Alaba, Davies – Kimmich – Gnabry (88. Perišić) , Goretza (82. Tolisso), Müller, Coman (90. Coutinho) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Boateng, Thiago, Cuisance
  • Olympiakos Piräus Sá – Elabdellaoui, Semedo, Meriah, Tsimikas – Guilherme – Randjelovic (61. Masouras), Camara, , Bouchalakis (71. Valbuena), Podence (79. El Arabi) – Guerrero
  • Ersatz Allain – Benzia, Papdopoulos, Torosidis
  • Schiedsrichter Paweł Raczkowski (Polen)
  • Zuschauer 70.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Lewandowski (69.), 2:0 Perišić (89.)
  • Gelbe Karten – / –

Quelle fcb.de

Bayern kassieren zweite Saisonniederlage

  • FCB nach Rot für Boateng lange in Unterzahl
  • 500. Pflichtspiel für Thomas Müller
  • Lewandowski baut Bundesliga-Rekord aus

Der FC Bayern unterlag am 10. Bundesliga-Spieltag bei Eintracht Frankfurt mit 1:5 (1:2). Dabei spielten die Münchner nach einer Roten Karte für Jérome Boateng (9. Minute) über 80 Minuten in Unterzahl. Filip Kostić (25.), Djibril Sow (33.), David Abraham (49.), Martin Hinteregger (61.) und Gonçalo Paciência (85.) trafen für die Eintracht, Robert Lewandowski (37.) gelang mit seinem 14. Saisontor der zwischenzeitliche 1:2-Anschlusstreffer.

 

In der ausverkauften Commerzbank-Arena, in der Thomas Müller sein 500. Pflichtspiel für den Rekordmeister bestritt, konnten sich die Bayern zu selten vom Druck der in Überzahl spielenden Gastgeber befreien und mussten vier Tage vor dem Champions-League Heimspiel gegen Olympiakos Piräus die zweite Saisonniederlage hinnehmen.

Kovač überraschte vor dem Anpfiff und ließ David Alaba innen neben Boateng verteidigen. Dafür spielten Geburtstagskind Alphonso Davies links und Benjamin Pavard rechts in der Viererkette, außerdem rückte Joshua Kimmich auf die Sechs neben Thiago. Und die Bayern hatten die erste Chance der Partie, als Müller auf Serge Gnabry durchsteckte und dieser den zweiten Pfosten nur knapp verfehlte (2.). Doch nur wenige Minuten später lief es gegen die Münchner.

Boateng sah nach einem Zweikampf mit Paciência an der Strafraumgrenze Rot wegen Notbremse (9.). Der anschließende Freistoß durch Paciência landete zuerst in der Mauer, ehe Manuel Neuer den gefährlichen Nachschuss entschärfte (11.). In der 25. Minute war der Kapitän aber machtlos, als Kostić einen Abpraller zur Führung der Gäste verwertete (25.). Acht Minuten später kam es noch dicker. Eine scharfe Hereingabe durch Kostić wurde abgefälscht und landete vor den Füßen von Sow, der auf 2:0 erhöhte (33.). Doch die Bayern gaben sich nicht auf und kamen durch eine starke Einzelaktion von Lewandowski, der sich gegen drei Frankfurter durchsetzte, wieder ran (37.). Der Pole traf somit an jedem der ersten zehn Spieltage – ausgebauter Rekord.

Doch kurz nach dem Wiederanpfiff stellte Abraham den Zwei-Tore-Rückstand wieder her (49.). Die Bayern wollten es aber nicht dabei belassen, drängten auf ein Tor und so entwickelte sich eine offene Partie. Nach einem tollen Spielzug hinderte ein Frankfurter Lewandowski in letzter Sekunde noch am Anschlusstreffer (59.), im Gegenzug parierte Neuer aus elf Metern stark gegen Bas Dost (60.). Doch die folgende Ecke köpfte Hinteregger zum 4:1 in die Maschen (61.). Damit war das Spiel aber noch nicht beendet und Manuel Neuer hielt in der 68. Minute stark gegen Paciência. Doch auch offensiv zeigten sich die Münchner noch einmal und hatten Pech, als Davies am Pfosten scheiterte (70.). In der 85. traf Paciência zum 5:1-Endstand.[/av_one_full

Eintracht Frankfurt – FC Bayern 5:1 (2:1)

  • Eintracht Frankfurt Rönnow – N’Dicka, Abraham, Hinteregger – G. Fernandes (80. Silva) – Da Costa, Sow, Rode (72. Gaćinović), Kostić – Dost (64. Kamada), Paciência
  • Ersatz Wiedwald – Hasebe, Gaćinović, Durm, Falette, Chandler, Kohr
  • FC Bayern Neuer – Pavard, Boateng, Alaba, Davies – Thiago, Kimmich – Gnabry (69. Goretzka), Müller (64. Martínez), Coutinho (57. Coman) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Cuisance, Perišić, Dajaku, Tolisso, Mai
  • Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart)
  • Zuschauer 48.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Kostić (25.); 2:0 Sow (33.); 2:1 Lewandowski (37.); 3:1 Abraham (49.); 4:1 Hinteregger (61.); 5:1 Gonçalo Paciência (85.)
  • Gelbe Karten – / Ulreich, Kimmich
  • Rote Karten Boateng (9./Notbremse)

Quelle fcb.de

 

Bayern jubelt spät in Bochum

  • Bayern im DFB-Pokal-Achtelfinale
  • Gnabry & Müller treffen
  • FCB dreht Pausenrückstand 

Nie aufgesteckt, Sieg erzwungen – der FC Bayern steht im Achtelfinale des DFB-Pokals! Die Mannschaft von Trainer Niko Kovač feierte am Dienstag beim VfL Bochum einen hart erkämpften 2:1 (0:1)-Erfolg. Gegen wen es für den deutschen Rekordmeister Anfang Februar geht, wird am Sonntag ab 18 Uhr in der ARD-Sportschau im Deutschen Fußballmuseum ausgelost.

Dabei gerieten die Münchner vor 27.599 Zuschauern im ausverkauften Vonovia Ruhrstadion durch ein Eigentor von Alphonso Davies zunächst in Rückstand (36.). In der Schlussphase drehte der FCB aber nochmal richtig auf und konnte die Partie drehen. Serge Gnabry sorgte zunächst für den Ausgleich (83.), in Minute 89 erlöste Thomas Müller die Gäste mit dem umjubelten Siegtreffer. Zuvor hatte Bochums Armel Bella Kotchap noch wegen Handspiels die Rote Karte gesehen.

Im Vergleich zum 2:1-Bundesligaerfolg gegen den 1. FC Union Berlin nahm Kovač drei personelle Veränderungen vor. Der Ex-Bochumer Leon Goretzka, Corentin Tolisso und Serge Gnabry rückten für Thomas Müller, Philippe Coutinho und Robert Lewandowski, die allesamt in der zweiten Hälfte eingewechselt wurden, in die Startelf.

Gerade einmal 46 Sekunden waren gespielt, als Simon Zoller die Bochumer Führung auf dem Fuß hatte. Bedient von Danny Blum schoss der VfL-Angreifer aber freistehend vorbei. In der Folge übernahmen die Bayern das Kommando und kamen in Person von Kingsley Coman (15.), Tolisso (16.) und Davies (27.) zu guten Möglichkeiten. Die Gastgeber hielten insgesamt aber gut dagegen und durften in Minute 36 sogar die Führung bejubeln. Blum flankte von links scharf vor das Tor, wo Davies der Ball unglücklich vom Fuß ins eigene Tor sprang. Zwei Minuten vor der Pause schoss Gnabry nochmal knapp am Tor vorbei, der deutsche Nationalspieler stand zuvor jedoch ohnehin im Abseits.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Münchner zwar das spielbestimmende Team, es fehlte aber immer wieder die entscheidende Genauigkeit in der Offensive. So ergaben sich kaum zwingende Gelegenheiten. Coman sorgte mit einer Flanke mal für Gefahr, doch Armel Bella Kotchap klärte (63.). Der eingewechselte Lewandowski setzte einen Kopfball in Minute 69 nur knapp vorbei. Sieben Minuten vor dem Ende erlöste Gnabry die Bayern mit dem Ausgleich. Nach einer Flanke von Joshua Kimmich traf der 24-Jährige zum 1:1. Der Rekordmeister drehte jetzt nochmal auf. Gnabry (85.) und Coutinho (86.) verfehlten die Führung knapp. Bochums Bella Kotchap rettete nach einem Stockfehler gegen Müller mit der Hand und sah dafür die Rote Karte. Nur eine Minute später ließ Müller die Bayern jubeln. Coutinho bediente Coman, der überlegt querlegte. Müller drückte das Leder zum umjubelten 2:1 über die Linie.

VfL Bochum – FC Bayern 1:2 (1:0)

  • VfL Bochum Riemann – Celozzi, Decarli, Bella-Kotchap, Soares – Losilla, Tesche – Zoller (78. Osei-Tutu), Lee (66. Wintzheimer), Blum – Ganvoula
  • Ersatz Drewes – Lorenz, Maier, Eisfeld, Weilandt, Janelt, Pantovic
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Pavard, Boateng, Davies – Thiago – Perišić (46. Lewandowski), Tolisso (65. Müller), Goretzka (57. Coutinho), Coman – Gnabry
  • Ersatz Ulreich – Cuisance, Dajaku, Alaba, Mai
  • Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover)
  • Zuschauer 27.599 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Davies (36./Eigentor), 1:1 Gnabry (83.), 1:2 Müller (89.)
  • Gelbe Karten Lee, Losilla / –
  • Rote Karten Bella Kotchap (88./Handspiel)

Quelle fcb.de

FC Bayern zurück an der Tabellenspitze

  • FC Bayern zumindest bis Sonntag auf Platz eins
  • Robert Lewandowski trifft auch im neunten Spiel
  • Manuel Neuer pariert Handelfmeter

Der FC Bayern hat die Tabellenführung in der Bundesliga zurückerobert. Im Heimspiel gegen Aufsteiger 1. FC Union Berlin feierte der Rekordmeister einen knappen 2:1 (1:0)-Erfolg und übernahm zumindest bis Sonntag den ersten Platz. Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Benjamin Pavard (13. Minute) die Gastgeber in der ersten Halbzeit in Führung. Nach dem Seitenwechsel baute Robert Lewandowski (53.) mit seinem Rekordtreffer den Vorsprung aus, ehe Sebastian Polter (84./Foulelfmeter) in der Schlussphase den Endstand besorgte.

Vier Tage nach dem 3:2-Erfolg in der Champions League in Piräus gab es vier Änderungen in der Startelf der Münchner: Jérôme Boateng, Alphonso Davies, Kingsley Coman und Ivan Perišić spielten anstelle von Lucas Hernández, Javi Martínez, David Alaba und Serge Gnabry. Und die neuformierte Bayern-Elf konnte nach 13 ausgeglichenen Minuten erstmals jubeln. Nach einem Kimmich-Freistoß landete eine Faustabwehr von Union-Torhüter Rafael Gikiewicz genau vor den Füßen von Pavard, der mit einer technisch perfekten Direktabnahme aus 18 Metern zur Führung traf.

Lewandowski (17.) und Thomas Müller (21.) hatten wenig später aussichtsreiche Chancen, um den Vorsprung weiter auszubauen. Die Hausherren kontrollierten zwar in der Folge das Geschehen, taten sich aber gegen den forsch mitspielenden und körperlich sehr präsenten Aufsteiger, schwer, für Torgefahr zu sorgen. Ein Fernschuss von Philippe Coutinho (42.) blieb die einzig nennenswerte Möglichkeit bis zur Halbzeitpause. Die Gäste blieben in der Offensive ohne Durchschlagskraft und brachten keinen Schuss auf das Tor der Bayern.

Im zweiten Durchgang ging Union etwas offensiver zu werke, was umgehend bestraft wurde. Lewandowski (53.) erzielte aus 15 Metern das 2:0 und traf damit als erster Spieler in der Bundesliga-Geschichte in jedem der ersten neun Spiele. Nur sieben Minuten später bewahrte Kapitän Manuel Neuer sein Team vor einem Gegentreffer, als er einen von Sebastian Andersson geschossenen Handelfmeter parierte.

Die Partie nahm nun mehr und mehr Fahrt auf. Lewandowski (65.) und der eingewechselte Gnabry (68./70.) scheiterten jeweils an Gikiewicz und verpassten damit die Vorentscheidung, auf der Gegenseite verzog Sheraldo Becker (68.) in aussichtsreicher Position. In der Schlussphase ließen die Münchner weitere gute Möglichkeiten ungenutzt. Ein weiterer Treffer von Lewandowski (84.) fand nach Videobeweis keine Anerkennung, ehe Polter (86.) per Foulelfmeter auf 1:2 verkürzte. Nachdem auf der Gegenseite Goretzka, Gnabry und Müller einen dritten Münchner Treffer verpassten, blieb es beim knappen 2:1-Erfolg.

FC Bayern – 1. FC Union Berlin 2:1 (1:0)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Pavard, Boateng, Alaba – Thiago – Müller, Coutinho (86. Goretzka) – Coman (65. Gnabry), Lewandowski, Perišić (77. Tolisso)
  • Ersatz Ulreich – Alaba, Mai, Cuisance
  • 1. FC Union Berlin Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – F. Kroos (60. Becker), Andrich – Ingvartsen (66. Ujah), Gentner, Bülter – Andersson (66. Polter)
  • Ersatz Nicolas – Ujah, Ryerson, Parensen, Schmiedebach, Schlotterbeck, Mees
  • Schiedsrichter Marco Fritz (Korb)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Pavard (13.), 2:0 Lewandowski (53.), 2:1 Polter (86./Foulelfmeter)
  • Gelbe Karten – / Andrich
  • Besondere Vorkommnisse Manuel Neuer pariert Handelfmeter von Andersson (58.)

Quelle fcb.de

Bayern erkämpft wichtigen 3:2-Sieg in Piräus

  • Dritter Sieg im dritten Spiel
  • Lewandowski trifft auch im zwölften Pflichtspiel in Serie
  • Bayern stellt vereinsinterne Auswärtsrekordserie auf 

Der FC Bayern hat einen weiteren Schritt in Richtung Achtelfinale der Königsklasse gemacht. Das Team von Niko Kovač feierte am Dienstagabend einen 3:2 (1:1)-Erfolg bei Olympiakos Piräus und führt die Vorrundengruppe B nach drei Siegen aus drei Spielen souverän mit neun Punkten vor dem neuen Zweiten Tottenham Hotspur (vier) an. Gleichzeitig blieben die Münchner auch im elften Champions-League-Auswärtsspiel in Folge unbesiegt und stellten so einen neuen Vereinsrekord auf.

Vor 32.115 enthusiastischen Zuschauern im ausverkauften Karaiskakis-Stadion brachte Youssef El-Arabi Olympiakos in der 23. Minute in Führung, Robert Lewandowski (34. Minute) stellte noch vor der Pause auf Gleichstand und brachte den Rekordmeister nach dem Seitenwechsel mit seinem zweiten Treffer (64.) in Front. Corentin Tolisso (75.) sorgte wenig später für die Vorentscheidung, Guilherme (79.) konnte nur noch einmal verkürzen.

Kovač baute seine Elf nach dem 2:2 in Augsburg am Samstag auf zwei Positionen um, für den verletzten Niklas Süle sowie Kingsley Coman rückten David Alaba und Thomas Müller in die Mannschaft. Die Partie begann zerfahren und war durch viele Zweikämpfe und wenige gelungene Spielzüge geprägt. Trotz größerer Spielanteile blieb ein Abschluss von Philippe Coutinho (13.) nach einer Einzelaktion zunächst die beste Münchner Möglichkeit. Auf der Gegenseite waren die Hausherren konsequenter und gingen mit dem ersten guten Angriff durch einen Kopfball von El-Arabi (23.) in Führung.

Kurze Zeit später hatten die Bayern Glück, als Manuel Neuer einen verunglückten Klärungsversuch von Lucas Hernández gerade noch abwehren konnte (31.). Doch die Gäste ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und kamen durch Lewandowski (34.) zum Ausgleich: Olympiakos-Keeper José Sá konnte einen Volleyschuss von Müller nicht festhalten, der Pole staubte ab und traf damit im zwölften Pflichtspiel in Folge. Coutinho (39.) hatte kurz darauf nach guter Vorarbeit von Alaba die Führung auf dem Fuß, doch es blieb beim 1:1 zur Pause.

Piräus kam stark aus der Kabine und setzte die Bayern direkt unter Druck – unter anderem verfehlte ein Kopfball von Andreas Bouchalakis (46.) nur knapp das Ziel. Die Bayern überstanden die Phase, mussten aber einen Schock verdauen, als Hernández (59.) angeschlagen ausgewechselt werden musste. Wieder war es Lewandowski (64.), der die passende Antwort für die Münchner gab. Nach eine FCB-Ecke bekam Piräus den Ball nicht geklärt und der 31-jährige Goalgetter spitzelte den Ball im Gewühl an Sá vorbei über die Linie.

Die Partie blieb zunächst offen, die Griechen wehrten sich weiter nach Kräften, doch dann besorgte Tolisso (75.) das 3:1 und ließ die Bayern kurz durchatmen. Nach einem geblockten Versuch von Coutinho schlenzte der Franzose den Ball unhaltbar in den rechten oberen Winkel. Piräus kam zwar noch einmal durch ein Tor von Guilherme (79.), Thiago hatte den Distanzschuss unhaltbar für Neuer abgefälscht, zum Anschluss. Doch die Münchner brachten das 3:2 über die Zeit und feierten den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel.

Olympiakos Piräus – FC Bayern 2:3 (1:1)

  • Olympiakos Piräus Sá – Elabdellaouí, Meriah, Semedo, Tsimíkas – Bouchalakis (69. Lovera), Guilherme, Camara (88 Randjelovic) – Podence, El-Arabi, Masouras (79.Guerrero)
  • Ersatz Allain – Papadopoulos, Xenitidis, Gaspar
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Pavard, Hernández (59. Boateng), Alaba – Thiago, Martínez (46 Tolisso) – Gnabry, Coutinho, Müller (86. Perišić) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Goretzka, Davies, Coman
  • Schiedsrichter Danny Makkelie (Niederlande)
  • Zuschauer 32.115 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 El-Arabi (23.), 1:1 Lewandowski (34.), 1:2 Lewandowski (64.), 1:3 Tolisso (75.), 2:3 Guilherme (79.)
  • Gelbe Karten Sedemo, El-Arabi / Thiago, Neuer

 

Quelle fcb.de

Bayern und Augsburg trennen sich 2:2

  • Last-Minute-Gegentor
  • Lewandowski mit 12. Saisontor
  • Süle verletzt ausgewechselt

Bitter! Der FC Bayern musste sich im bayerisches Derby beim FC Augsburg mit einem Unentschieden zufriedengeben. Dabei kassierten die Münchner den Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand in der Nachspielzeit. Der FCA erwischte die Bayern zunächst eiskalt und ging nach 28 Sekunden durch Marco Richter in Führung. Robert Lewandowski glich in Minute 14 aus. Vier Minuten nach der Halbzeit besorgte Serge Gnabry das 2:1 für den deutschen Rekordmeister. Danach verpasste der FCB mehrfach die Entscheidung. In der Nachspielzeit markierte Alfred Finnbogason den Ausgleichstreffer für Augsburg (90.+1.).

„Wir haben das Spiel kontrolliert, uns viele Chancen erarbeitet und hätten gewinnen müssen. Aber wir haben es verpasst, das 3:1 zu machen. Das war zu fahrlässig“, sagte Gnabry nach Schlusspfiff. Im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim vor der Länderspielpause nahm Kovač zwei personelle Veränderungen vor. Der wiedergenesene Lucas Hernández begann für Jérôme Boateng, Javi Martínez rückte für Corentin Tolisso in die Startelf. Im Laufe der Partie wurden David Alaba und Leon Goretzka  eingewechselt und kamen somit erstmals nach ihren Verletzungen wieder zum Einsatz.

Die Bayern erwischten einen denkbar schlechten Start. Gerade einmal 28 Sekunden waren von der Uhr, als Augsburg in Führung ging. Rani Khedira bediente per Kopf Richter, der den Ball aus sieben Metern über die Linie drückte. Wenig später folgte ein weiterer Rückschlag, Niklas Süle musste verletzungsbedingt vom Platz (12.). In Minute 14 setzten sich die Münchner erstmals in der FCA-Hälfte fest und durften prompt den Ausgleich bejubeln. Gnabry flankte aus dem rechten Halbfeld, Lewandowski stieg am höchsten und köpfte sein zwölftes Saisontor – Rekord nach acht Spieltagen. Nun war der FCB das dominierende Team, kam jedoch erst kurz vor der Pause zu zwingenden Chancen. Gnabry scheiterte am Pfosten (39.), Thiago wurde zweimal aussichtsreich geblockt (40.).

Nach der Halbzeit kamen die Münchner mit Schwung zurück aufs Feld und wurden in Minute 49 belohnt. Gnabry zog von rechts ins Zentrum, hielt mit links drauf und vollstreckte aus 17 Metern zum 2:1 ins lange Eck – sein sechstes Tor in den letzten vier Partien. Nur drei Minuten später scheiterte Coutinho nach scharfer Gnabry-Hereingabe aus kurzer Distanz an FCA-Schlussmann Tomás Koubek. Die Bayern waren jetzt das deutlich aktivere Team und hatten durch Kingsley Coman (55.) und Gnabry (61.) gute Chancen.

Insgesamt hatte der FCB das Geschehen unter Kontrolle. Elf Minuten vor dem Ende hatte Coman nach Vorlage von Lewandowski die Entscheidung auf dem Fuß, doch Koubek parierte. In Minute 89 musste auf der Gegenseite Manuel Neuer nochmal sein Können unter Beweis stellen und parierte einen Schuss von Philipp Max. Doch in der ersten Minute der Nachspielzeit war der FCB-Keeper machtlos. Sergio Córdova setzte sich auf rechts druch und bediente Finnbogason, der den Ball zum 2:2-Endstand über die Linie drückte.

FC Augsburg – FC Bayern 2:2 (1:1)

  • FC AugsburgKoubek – Lichtsteiner, Jedvaj, Oxford (63. Jensen), Udokhai, Max – Richter (82. Córdova), Morávek, Khedira, Vargas – Niederlechner (68. Finnbogason)ErsatzLuthe, Gouweleeuw, Schieber, Iago, Hahn, Framberger
  • FC BayernNeuer – Kimmich, Süle (12. Alaba), Pavard, Hernández – Thiago, Martínez – Gnabry (86. Goretzka), Coutinho (80. Müller), Coman – LewandowskiErsatzUlreich, Perišić, Boateng, Davies, Tolisso
  • SchiedsrichterDaniel Siebert (Berlin)
  • Zuschauer30.660 (ausverkauft)
  • Tore1:0 Richter (1.), 1:1 Lewandowski (14.), 1:2 Gnabry (49.), 2:2 Finnbogason (90.+1.)
  • Gelbe KartenRichter, Khedira / Kimmich, Thiago, Martínez

Quelle fcb.de