Bayerns Sturmlauf bleibt unbelohnt

  • FCB startet mit Remis
  • Lewandowski mit Doppelpack und Rekord

Stark gespielt, aber leider nicht belohnt. Der FC Bayern kam trotz einer spielerisch guten Leistung zum Saisonauftakt nicht über ein 2:2 (1:2)-Unentschieden gegen Hertha BSC hinaus. Robert Lewandowski (24.) brachte die Münchner verdient in Führung, ehe die Partie durch einen Doppelschlag von Dodi Lukebakio (36.) und Marko Grujic (38.) drehte. Im zweiten Durchgang traf Lewandowsi (60., Foulelfmeter) erneut und sicherte dem Rekordmeister das Remis.

Nach einer starken Anfangsphase in der ausverkauften Allianz Arena gerieten die Bayern vor der Pause völlig überraschend in Rückstand, verdienten sich den Punkt aber mit einem beherzten Auftritt nach dem Seitenwechsel. Der Rekordmeister zeigte tolle Kombinationen und Spielfreude, sodass diese Partie die Vorfreude auf die kommende Saison weiter vergrößerte.

Neben dem gelbgesperrten Neuzugang Ivan Perisic musste Kovac auch auf Javi Martínez (Trainingsrückstand) sowie Leon Goretzka, der im Abschlusstraining einen Schlag auf den linken Oberschenkel abbekommen hatte, verzichten. Dafür standen die beiden französischen Weltmeister Lucas Hernández (Bank) und Benjamin Pavard (Startelf) im Aufgebot.

Den Bayern war anzumerken, dass sie riesige Lust auf die neue Saison hatten. Mit viel Tempo und Ballbesitz drängten sie die Hertha von Beginn an in die Defensive und belohnten sich in der 24. Minute. Lewandowski vollendete die feine Vorarbeit von Serge Gnabry und traf somit im fünften Jahr in Folge am ersten Spieltag – neuer Rekord.

Der FCB hatte durch Gnabry und Lewandowski (25.) sogar sofort die Möglichkeit nachzulegen, doch dann drehte die Partie völlig überraschend. Zuerst fälschte Niklas Süle einen Lukebakio-Fernschuss unhaltbar für Manuel Neuer ab (36.), ehe Grujic alleine vor dem FCB-Kapitän auftauchte und zur Führung für die Gäste traf (38.). Die Hausherren schüttelten sich kurz, schalteten dann sofort wieder in den Vorwärts-Gang, konnten aber vor der Pause nichts mehr am Ergebnis ändern.

Nach guten Gelegenheiten durch Kingsley Coman (52.) und Gnabry (57.) traf Lewandowski per Strafstoß (60.) zum absolut verdienen Ausgleich für die Münchner. Die Bayern hielten den Druck nun weiter hoch, aber der ball wollte nicht rein. Die beste Chance hatte Gnabry (85.), doch sein satter Schuss flog etwas zu hoch. Kurz vor dem Abpfiff setzte Lewandowski (90.+3) noch einen Kopfball knapp am Pfosten vorbei.

FC Bayern – Hertha BSC 2:2 (1:2)

  • FC BayernNeuer – Kimmich, Süle, Pavard, Alaba – Müller (85. Sanches), Thiago, Tolisso – Gnabry (86. Davies), Lewandowski, Coman

    ErsatzUlreich – Boateng, Hernández, Singh, Mai, Will, Wriedt

  • Hertha BSCJarstein – Klünter, Stark, Rekik, Mittelstädt – Grujic, Darida – Leckie, Duda (78. Skjelbred), Lukebakio (68. Selke) – Ibisevic (63. Esswein)

    ErsatzKraft – Löwen, Kalou, Köpke, Torunarigha, Frede

  • SchiedsrichterHarm Osmers (Hannover)
  • Zuschauer75.000 (ausverkauft)
  • Tore1:0 Lewandowski (24.); 1:1 Lukebakio (36.); 1:2 Grujic (38.); 2:2 Lewandowski (60., Foulelfmeter)
  • Gelbe KartenMüller, Pavard, Lewandowski / Darida, Grujic, Mittelstädt

Quelle fcb.de

Souveräne Bayern lassen in Cottbus nichts anbrennen

  • Lewandowski, Coman und Goretzka schießen den Titelverteidiger in die nächste Runde
  • Bayern im Aluminium-Pech vor der Pause
  • Auslosung der 2. Runde des DFB-Pokals am Sonntag live in der ARD

Der erste Schritt ist getan! Durch einen 3:1 (1:0)-Erfolg beim FC Energie Cottbus hat der FC Bayern das Ticket für die 2. Runde des DFB-Pokals gelöst. Auf wen das Team von Niko Kovac dort treffen wird, entscheidet sich am kommenden Sonntag bei der Auslosung im deutschen Fußballmuseum in Dortmund (18.08.2019, ab 18 Uhr live in der ARD).

Der wacker kämpfende Regionalligist konnte die Partie vor 20.602 Zuschauern im ausverkauften Stadion der Freundschaft nur in der Anfangsphase offen gestalten, dann machte sich der Klassenunterschied bemerkbar: Robert Lewandowski (32. Minute) brachte den Titelverteidiger in Führung, Kingsley Coman (65.) und Leon Goretzka (85.) erhöhten nach der Pause und machten den nie gefährdeten Einzug unter die letzten 32 Teams perfekt. Energie konnte nur noch kurz vor Schluss durch den eingewechselten Moritz Broschinski (90.+3) per Foulelfmeter verkürzen.

Coach Kovac baute sein Team im Vergleich zum Supercup auf zwei Positionen um: Benjamin Pavard und Renato Sanches rückten in die Startelf, dafür nahmen Jérôme Boateng und Leon Goretzka neben Lucas Hernández auf der Bank Platz, der später erstmals bei einem Pflichtspiel für seinen neuen Arbeitgeber eingewechselt wurde.

Lewandowski bricht den Bann, Coman und Goretka legen nach

Die Partie brauchte etwas Anlaufzeit – die erste gute Torchance hatte es dann aber gleich in sich, als FCE-Keeper Lennart Moser einen Seitfallzieher von Lewandowski (14.) gerade noch an die Latte lenkte. Die Bayern erhöhten den Druck und gingen verdient in Führung: Einen Kopfball von Coman konnte Moser noch parieren, doch beim Nachschuss von Lewandowski (32.) war der 19-jährige Schlussmann machtlos. Kurz darauf scheiterte auch Coman per Flugkopfball am Gebälk, womit es mit der knappen 1:0-Führung in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang war der FCB direkt wieder spielbestimmend, zunächst aber ohne die ganz klaren Tormöglichkeiten. Lewandowski (47.) verfehlte kurz nach Wiederanpfiff den Kasten, gleiches galt für einen Freistoß von David Alaba (58.) nach einer knappen Stunde. Besser machte es Coman (65.), der aus gut 20 Metern abzog und humorlos ins rechte lange Eck vollendete. Energie gelang es nicht, sich noch gegen die Niederlage zu stemmen. Der eingewechselte Goretzka (85.) konnte sogar noch auf 3:0 erhöhen, ehe Energie noch durch einen Foulelfmeter von Broschinski (90.+3) zum Ehrentreffer kamen.

FC Energie Cottbus – FC Bayern 1:3 (0:1)

  • FC Energie Cottbus Moser – Hasse, Gehrmann, Koch, Hoppe – F. Geisler (64. Beyazit), Eisenhuth, N. Geisler (58. Raak), Brügmann – Taz, Rangelov (74. Broschinski)
  • Ersatz Simon – Zickert, Meyer
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Pavard, Süle (89. Hernández), Alaba – Tolisso, Thiago, Sanches (63. Goretzka) – Müller, Lewandowski, Coman (70. Gnabry)
  • Ersatz Ulreich – Mai, Boateng, Singh, Davies, Wriedt
  • Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg)
  • Zuschauer 20.602 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (32.), 0:2 Coman (65.), 0:3 Goretzka, 1:3 Broschinski (90.+3/Foulelfmeter)
  • Gelbe Karten Hasse, Eisenhuth / Thiago, Kimmich

Quelle fcb.de

Bayern unterliegt im Finale des DFL-Supercup

  • Bayern verpasst Titelverteidigung im Supercup
  • Trotz guter Chancen und höherer Spielanteile bleibt der FCB torlos
  • Tolisso gibt nach zehn Monaten Startelf-Comeback in einem Pflichtspiel

Trotz einer guten Leistung und größerer Spielanteile unterlag der FC Bayern am Samstagabend Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0) im Finale des DFL-Supercup 2019 und hat damit den ersten offiziellen Titel der Saison verpasst. Das Team von Niko Kovac musste zunächst eine Drangphase der Dortmunder überstehen, fand danach aber immer besser in die Partie. Etwas überraschend brachte dann aber Paco Alcácer (47. Minute) den Vize-Meister kurz nach Wiederanpfiff in Führung. Jadon Sancho (69.) konnte vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park noch erhöhen.

Im ersten Pflichtspiel der Saison musste Kovac auf die angeschlagenen Serge Gnabry und Javi Martínez verzichten. Dafür meldete sich Kingsley Coman nach seiner Knieprellung aus dem Audi Cup rechtzeitig fit und stand genauso in der Startelf wie Corentin Tolisso, der an seinem 25. Geburtstag erstmals seit seinem Kreuzbandriss im vergangenen September wieder in einem Pflichtspiel von Beginn an auflief.

Besserer Start des BVB

Die Hausherren erwischten den besseren Start und hatten direkt in der 1. Minute durch Marco Reus die frühe Führung auf dem Fuß, doch Manuel Neuer parierte exzellent. Kurz darauf war der Nationalkeeper im Glück, als er bei einem Klärungsversuch gegen Paco Alcácer (14.) zu spät kam und dieser aus gut 40 Metern das leere Tor verfehlte.

Bayern war jetzt um Spielkontrolle bemüht, brauchte aber etwas, um gefährlich vor das BVB-Gehäuse zu kommen. In der 23. Minute scheiterte Coman mit der ersten guten FCB-Torchance an Marwin Hitz, im Anschluss brachte Robert Lewandowski (26.) nicht genug Kraft hinter seinen Kopfballversuch. Obwohl die Gäste nun die Oberhand übernahmen, blieben weitere klare Tormöglichkeiten aber Mangelware. So ging es torlos in die Pause.

Alcácer trifft kurz nach Wiederanpfiff

Auch im zweiten Durchgang kam Dortmund besser ins Spiel – mit dem ersten Torschuss nach dem Seitenwechsel traf Alcácer (48.) zum 1:0. Die Münchner steckten den Rückstand gut weg, verpassten durch Leon Goretzka (55.) – Hitz lenkte den Schuss des 24-Jährigen über die Latte – aber den Ausgleich. Kurz darauf fehlten auch Coman und Thomas Müller (58.) bei einer Doppelchance aus kurzer Distanz die nötige Fortune im Abschluss.

Der Rekordmeister erhöhte den Druck, lief dann jedoch in einen Dortmunder Konter. Sancho (69.) traf nach einem Sprint über den halben Platz zum 2:0 für den BVB. Die Bayern warfen noch einmal alles nach vorne, doch es reichte nicht mehr und der siebenfache Supercupsieger konnte seinen Titel aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen.

Borussia Dortmund – FC Bayern 2:0 (0:0)
  • Borussia Dortmund Hitz – Piszczek (80.Wolf), Toprak, Akanji, Schulz – Witsel, Weigl – Sancho (80. Bruun Larsen), Reus, Guerreiro (75. Hakimi) – Alcácer
  • Ersatz Oelschlägel – Schmelzer, Zagadou, Dahoud, Delaney, Götze
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba (70. Sanches) – Thiago (80. Pavard) – Müller (66. Davies), Goretzka, Tolisso, Coman – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich, Hoffmann – Arp, Singh, Johansson
  • Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin)
  • Zuschauer 81.365 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Alcácer (48.), 2:0 Sancho (69.)
  • Gelbe Karten – / Boateng, Lewandowski, Kimmich

Quelle fcb.de

Double-Jubel! FC Bayern ist DFB-Pokalsieger 2019

  • Bayern zum 19. Mal DFB-Pokal-Sieger
  • Das Double-Dutzend ist voll
  • Lewandowski wird Torschützenkönig

DOU-BLE-SIE-GER! Der FC Bayern hat RB Leipzig in der 76. Auflage des DFB-Pokal-Finales mit 3:0 (1:0) bezwungen und damit den Pokal zum 19. Mal nach München geholt. Eine Woche nach dem Gewinn des 29. Deutschen Meistertitels machte das Team von Niko Kovac so den zwölften Double-Sieg der Vereinsgeschichte perfekt.

Die Zuschauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion sahen, wie schon beim Duell vor zwei Wochen, eine umkämpfte Partie. Leipzig erwischte den besseren Start, doch ein Kopfballtor von Robert Lewandowski (29. Minute) drehte das Spiel zugunsten des FCB. Nach der Pause drängte RB noch einmal auf den Ausgleich, doch zwei weitere Tore von Kingsley Coman (78.) und Lewandowski (85.) machten den Bayern-Sieg perfekt.

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In seinem dritten DFB-Pokal-Endspiel in Folge stellte Kovac auf zwei Positionen gegenüber dem Bundesliga-Finale um: Javi Martínez rückte für den verletzten Leon Goretzka (muskuläre Probleme) in die Anfangself, dazu stand der wiedergenesene Manuel Neuer statt Sven Ulreich im Tor. Der Rückkehrer hatte schon früh die Chance, sich auszuzeichnen, als er einen Kopfball von Yussuf Poulsen (11.) mit einem Wahnsinnsreflex an die Latte lenkte.

Der Endspiel-Neuling aus Leipzig spielte mutig und setzte den Deutschen Meister mit aggressivem Pressing unter Druck. Bayern brauchte etwas, um sich zu befreien, schaffte dies dann aber in der 29. Minute: Lewandowski drückte eine Flanke von David Alaba per Kopf über die Linie. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten der Pole (44.) und auch Mats Hummels (45.) weitere gute Möglichkeiten zu erhöhen, es blieb aber beim 1:0 zur Pause.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste: Wieder war es Neuer, der sein Team mit einer starken Parade rettete – dieses Mal gegen Emil Forsberg (48.), der alleine auf den Bayern-Kasten unterwegs war. Die Roten Bullen kamen mit viel Schwung aus der Kabine und drängten den FCB zunächst in dessen Hälfte. Doch Bayern fand die richtige Antwort und hatte durch Serge Gnabry (55.) sowie Lewandowski (56.) Chancen zum zweiten Tor – beide scheiterten aber an Leipzig-Keeper Péter Gulácsi.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst klärte Niklas Süle (57.) einen Schuss von Timo Werner vor der Linie, dann brachte Thiago (62.) einen Abpraller von Gulácsi nicht im Tor unter, Lewandowski köpfte am Tor vorbei (68.). Und so brauchte es einen Geniestreich von Coman (78.), der den Ball nach toller Mitnahme zum 2:0 in den Winkel drosch. Nur kurz darauf machte Lewandowski (86.) den Deckel auf die Partie und holte sich mit seinem siebten Saisontor auch noch die Torjägerkanone im Wettbewerb. Es blieb beim 3:0 und die eingewechselten Arjen Robben und Franck Ribéry durften in ihrem letzten Pflichtspiel für den Rekordmeister das Double feiern.

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RB Leipzig – FC Bayern 0:3 (0:1)

  • RB Leipzig Gulácsi – Klostermann, Konaté (82. Haidara), Orban (70. Upamecano), Halstenberg – Sabitzer, Adams (65. Laimer), Kampl Forsberg – Poulsen, Werner
  • Ersatz Mvogo – Cunha, Mukiele, Demme
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Martínez (65. Tolisso), Thiago – Coman (87. Ribéry), Müller, Gnabry (73. Robben) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Rafinha, Boateng, Sanches
  • Schiedsrichter Tobias Stieler (Obertshausen)
  • Zuschauer 74.322 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (29.), 0:2 Coman (78.), Lewandowski (85.)
  • Gelbe Karten Upamecano / Lewandowski

Quelle fcb.de

Meister! FC Bayern holt 7. Schale in Folge!

  • FC Bayern macht 29. Deutsche Meisterschaft perfekt
  • Fünf verschiedene Torschützen für den Titelgewinn
  • Emotionaler Abschied für Robben, Ribéry und Rafinha

Jaaaaaa, da ist das Ding! Der FC Bayern hat das Herzschlagfinale in der Bundesliga für sich entschieden und zum insgesamt 29. Mal die Deutsche Meisterschaft nach München geholt. Im letzten Saisonspiel gewann die Mannschaft von Trainer Niko Kovac mit 5:1 (1:0) und machte damit den siebten Titelgewinn hintereinander perfekt.

Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena waren die Münchner über die gesamte Spielzeit die dominierende Mannschaft. Kingsley Coman (4. Minute), David Alaba (53.), Renato Sanches (58.), Franck Ribéry (72.) und Arjen Robben (78.) schossen mit ihren Treffern die Gastgeber zum Titelgewinn, Sebastien Haller (50.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für die Hessen.

Vor dem Anpfiff hieß es aber zunächst Abschied nehmen. RobbenRibéry und Rafinha wurden von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Vereinspräsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic für ihre zwölf-, zehn- und achtjährige Erfolgsära beim Rekordmeister verabschiedet.

Der FC Bayern trat mit der gleichen Startelf wie beim torlosen Remis in der Vorwoche bei RB Leipzig an und erwischte einen Auftakt nach Maß. Bereits in der vierten Minute setzte Müller Coman in Szene, der aus acht Metern zur 1:0-Führung einschob. In einer furiosen Anfangsphase der Münchner verhinderte allein Eintracht-Torhüter Kevin Trapp mit starken Paraden gegen Serge Gnabry (7.), Alaba (9.) und Robert Lewandowski (13.) einen höheren Rückstand.

Nach einer Viertelstunde nahmen die Bayern den Fuß etwas vom Gas, Frankfurt kam nun besser ins Spiel und hielt die Partie offener. Die Gastgeber blieben aber weiter die spielbestimmende Mannschaft. Zunächst fand ein Treffer von Gnabry (26.) wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung, dann traf Frankfurts Jonathan de Guzman (31.) bei einem Klärungsversuch die eigene Querlatte, ehe Müller (32.) aus kurzer Distanz an Trapp scheiterte. Mit der knappen 1:0-Führung ging es in die Pause.

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Die zweite Halbzeit startete ähnlich furios wie die erste. Erst erzielte der gerade eingewechselte Haller (50.) den Ausgleich für die Gäste, doch Alaba (53.) und der eingewechselte Sanches (58.) stellten innerhalb von sechs Minuten die Weichen auf Titelkurs. Und es kam noch besser: Auch die eingewechselten Ribéry (72.) und Robben (78.) trugen sich noch in die Torschützenliste ein und sorgten somit für einen meisterlichen Feier-Nachmittag in der Arena.

 

FC Bayern – Eintracht Frankfurt 5:1 (1:0)

  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago – Müller, Goretzka (37. Sanches) – Gnabry (67. Robben), Lewandowski, Coman (61. Ribéry)
  • Ersatz Hoffmann – Rafinha, Boateng, Davies
  • Eintracht Frankfurt Trapp – Abraham, Hasebe, Hinteregger – de Guzman (46. Haller) – da Costa, Fernandes, Gacinovic, Kostic – Rebic (64. Torro), Jovic
  • Ersatz Rönnow – Fallette, Toure, Patiencia, Chandler
  • Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Coman (4.), 1:1 Haller (50.), 2:1 Alaba (53.), 3:1 Sanches (58.), 4:1 Ribéry (72.), 5:1 Robben (78.)
  • Gelbe Karten Thiago, Ribéry / Hinteregger, Hasebe

Quelle fcb.de

Bayern torlos in Leipzig

  • FCB weiter Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung
  • Remis am letzten Spieltag würde für Titel reichen
  • Robben absolviert 200. Bundesliga-Spiel

Vorentscheidung vertagt. Der FC Bayern ist bei RB Leipzig nicht über ein 0:0 hinausgekommen und konnte so am 33. Spieltag die Meisterschaft nicht vorzeitig perfekt machen. Da Borussia Dortmund zeitgleich mit 3:2 gegen Düsseldorf gewann, beträgt der Vorsprung des FCB an der Tabellenspitze vor dem letzten Spieltag zwei Punkte. Somit fällt die Entscheidung nächsten Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt.

https://twitter.com/FCBayern/status/1127233435897159681

In der ausverkauften Red Bull Arena waren die Bayern zwar über die kompletten 90 Minuten gesehen die aktivere Mannschaft, konnten sich aber zu selten in die gefährliche Zone spielen. Die wenigen guten Chance vereitelte zumeist Keeper Péter Gulácsi.

Niko Kovac musste in Leipzig auf die angeschlagenen Manuel Neuer sowie Javi Martínez verzichten und auch James Rodríguez stand aufgrund anhaltender Wadenprobleme nicht im Kader. Beide Mannschaften wollten nach vorne spielen, standen aber im Mittelfeld bzw. der Defensive so gut, dass kaum Großchancen herauskamen. Die besseren Gelegenheiten hatten jedoch die Bayern durch Serge Gnabry (28./39.), der jedoch beide Male an Gulácsi scheiterte. Leipzigs einzigen Torversuch durch Timo Werner (40.) entschärfte Sven Ulreich mühelos und es ging torlos in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Bayern zielstrebiger und kamen dem Torerfolg näher. Zuerst konnte Gulásci einen Fernschuss von David Alaba (49.) entschärfen, eine Minute später wurde ein Tor von Leon Goretzka (50.) durch den Video-Schiedsrichter zurückgenommen. In der Folge wurden auch die Gastgeber wieder aktiver, doch Mats Hummels & Co. ließen kaum etwas zu. Die Bayern drängten in der Schlussphase auf die Führung, Kovac brachte noch Franck Ribéry sowie Arjen Robben, der so zu seinem 200. Bundesliga-Spiel kam. Bis auf eine Doppelchance durch Thomas Müller und Robert Lewandowski (83.) kam jedoch nichts mehr heraus.

RB Leipzig – FC Bayern 0:0 (0:0)

  • RB Leipzig Gulácsi – Klostermann, Konaté, Orban – Demme (87. Mukiele) – Laimer (82. Haidara), Sabitzer, Forsberg (90. Smith Rowe), Halstenberg – Poulsen, Werner
  • Ersatz Müller – Saracchi, Bruma, Cunha
  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago (81. Rafinha), Goretzka – Coman (89. Robben), Müller, Gnabry (78. Ribéry) – Lewandowski
  • Ersatz Hoffmann – Boateng, Davies, Sanches
  • Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin)
  • Zuschauer 41.939 (ausverkauft)
  • Gelbe Karten  – / Goretzka, ComanQuelle fcb.de

 

FCB behauptet Tabellenführung bei Robben-Comeback

  • Tabellenführung behauptet
  • Arjen Robben feiert Comeback
  • Lewandwoski, Goretzka und Ribéry treffen

Es ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung. Der FC Bayern hat Hannover 96 am Samstagnachmittag mit 3:1 (2:0) geschlagen und behauptet so auch am 32. Spieltag die Tabellenführung vor Borussia Dortmund. Robert Lewandowski (27. Minute) und Leon Goretzka (40.) brachten den FCB vor der Pause in Führung, nach dem Seitenwechsel verkürzte Jonathas per Handelfmeter (51.), ehe er wenig später mit Gelb-Rot vom Platz musste (55.). Franck Ribéry sorgte in der 84. Minute für den 3:1-Endstand. Außerdem feierte Arjen Robben nach monatelanger Verletzungspause sein Comeback.

https://twitter.com/FCBayern/status/1124695775068459008

Die Bayern waren in der ausverkauften Allianz Arena klar tonangebend und erspielten sich zahlreiche Chancen. Einzig der gut aufgelegte Michael Esser im Tor der Hannoveraner verhinderte ein deutlicheres Ergebnis. Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) will der deutsche Rekordmeister in Leipzig nachlegen und so die Tür zur siebten Meisterschaft in Folge ganz weit aufstoßen.

Niko Kovac nahm im Vergleich zum 1:1 in Nürnberg zwei Veränderungen in der Startformation vor. Jérôme Boateng spielte für Mats Hummels und Serge Gnabry kam für den verletzten Javi Martínez (Knieprobleme) in die Mannschaft. Die Bayern drängten die Gäste sofort an den eigenen Strafraum und hatten einige aussichtsreiche Möglichkeiten. Aber Goretzka (10.), Kingsley Coman (11.), Lewandowski (14.) und Thomas Müller (26.) scheiterten allesamt am gut parierenden Torhüter Esser. In der 27. Minute ließ Lewandowski dem Keeper aber keine Chance und köpfte aus fünf Metern zur 1:0-Führung ein. In der Folge blieben die Hausherren drückend überlegen und Goretzka erhöhte aus über 20 Metern auf 2:0 (40.). Kurz vor dem Pausenpfiff (45.+1) hatte der deutsche Nationalspieler sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, verfehlte das Ziel aber knapp.

Der zweite Durchgang begann mit einem kleinen Schock. Nach Überprüfung durch den Video-Assistenten entschied Schiedsrichter Christian Dingert auf Handelfmeter, den der in der Pause eingewechselte Jonathas zum Anschlusstreffer verwandelte (51.). Es war das 2.000. Bundesliga-Gegentor des FC Bayern. Wenig später wenig später war der Torschütze erneut im Mttelpunkt, als er Gelb-Rot sah.

In Überzahl erhöhten die Bayern folgerichtig den Druck und das Privatduell FCB gegen Esser intensivierte sich. Nach guten Paraden gegen Gnabry (56.) und Alaba (60./68.) gelang dem eingewechselten Ribéry in der 84. Minute das 3:1. In der 86. Minute feierte Robben unter tosendem Applaus sein Comeback und hätte Müller beinahe das 4:1 aufgelegt (90.), aber ernuet war Esser zur Stelle.

FC Bayern – Hannover 96 3:1 (2:0)

  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba (88. Rafinha) – Thiago, Goretzka – Gnabry (71. Ribéry), Müller, Coman (86. Robben) – Lewandowski
  • Ersatz Hoffmann – Hummels, Tolisso, Sanches
  • Hannover 96 Esser – Sorg, Anton, Felipe (69. Wimmer), Albornoz – Schwegler – Maina (88. Prib), Haraguchi, Walace, Ostrzolek – Weydandt (46. Jonathas)
  • Ersatz Sahin-Radlinger – Korb, Fossum, Muslija
  • Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Lewandowski (27.); 2:0 Goretzka (40.); 2:1 Jonathas (51., Handelfmeter); 3:1 Ribéry (84.)
  • Gelbe Karten – / WimmerGelb-Rote Karten Jonathas (55.;)Quelle fcb.de

FC Bayern und Nürnberg teilen die Punkte

  • Bayern baut Vorsprung auf Dortmund um einen Punkt aus
  • David Alaba und James scheitern an der Querlatte
  • Nürnberg verschießt Foulelfmeter in der Schlussphase

Im Kampf um die siebte deutsche Meisterschaft in Serie hat der FC Bayern am Sonntag einen Big point verpasst. Im bayerisch-fränkischen Derby beim 1. FC Nürnberg kam die Mannschaft von Trainer Niko Kovac nicht über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden hinaus. Trotz des Remis baute der Rekordmeister den Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund um einen Zähler auf zwei Punkte bei drei noch ausstehenden Sielen aus.

Nach torloser erster Halbzeit gingen die Gastgeber vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Max-Morlock-Stadion durch Matheus Pereira (48.) in Führung. Serge Gnabry (75.) gelang Mitte des zweiten Durchgangs der Ausgleich. Kurz vor dem Ende vergab Tim Leibold den möglichen Sieg für die Nürnberger, als er einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte.

Die auf zwei Positionen gegenüber dem DFB-Pokalspiel in Bremen veränderten Bayern – Niklas Süle und Leon Goretzka ersetzten Jérôme Boateng und Gnabry – übernahmen zwar von Beginn an die Initiative, taten sich jedoch schwer, den dicht gestaffelten Deckungsverbund der Nürnberger zu durchbrechen. Fast folgerichtig resultierte die erste Torchance aus einer Standardsituation, ein Freistoß von David Alaba aus 20 Metern landete am Querbalken (23.).

Thomas Müller (25.) und Robert Lewandowski (32.) kamen in der Folgezeit in aussichtsreicher Position zum Abschluss, ließen jedoch ebenfalls die letzte Präzision vermissen. Auf der Gegenseite wurden die Franken mit zunehmender Spielzeit immer mutiger und kamen ihrerseits zu Chance. Zunächst zielte Pereira (35.) aus 16 Metern zu ungenau, danach rettete Sven Ulreich nach einem verunglückten Rückpass in höchster Not gegen Mikael Ishak (38.), der kurz darauf aus halbrechter Position an Ulreich scheiterte (40.). Torlos ging es in die Halbzeitpause.

Mit Gnabry für Müller gingen die Münchner in die zweite Halbzeit und gerieten nur drei Minuten nach Wiederbeginn in Rückstand. Zunächst konnte Ulreich einen Schuss von Eduard Löwen abwehren, doch gegen den platzierten Flachschuss von Pereira (48.) war er machtlos. Die Bayern brauchten etwas, um sich wieder zu sortieren und versuchten, den Druck wieder zu erhöhen.

Goretzka (60.) scheiterte aus halbrechter Position an FCN-Schlussmann Christian Mathenia, der eingewechselte James (69.) traf per Freistoß ebenfalls nur die Latte. Sechs Minuten später war es dann soweit, Gnabry traf nach Vorarbeit von Kingsley Coman zum 1:1-Ausgleich (75.). Kurz vor dem Ende brachte Alphonso Davies Georg Margreitter im Strafraum zu Fall, Tim Leibold setzte den fälligen Strafstoß aber an den Innenpfosten (90.). Auf der Gegenseite scheiterte Coman nach einem Konter an Mathenia (90-+4).

1. FC Nürnberg – FC Bayern 1:1 (0:0)

  • 1. FC Nürnberg Mathenia – Bauer (88. Ilicevic), Mühl, Ewerton, Leibold – Behrens, Erras, Löwen (82. Margreitter) – Matheus Pereira, Kerk – Ishak (72. Tillman)
  • Ersatz Bredlow – Kubo, Ilicevic, Petrák, Tillmann, Rhein
  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Martínez (57. James/72. Davies), Thiago – Müller (46. Gnabry), Goretzka, Coman – Lewandowski
  • Ersatz Hoffmann – Robben, Rafinha, Sanches
  • Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg)
  • Zuschauer 50.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Perreira (48.), 1:1 Gnabry (75.)
  • Gelbe Karten Ewerton / Süle
  • Besondere Vorkommnisse Leibold verschießt Foulelfmeter (90.)

Quelle fcb.de

FC Bayern steht nach 3:2 in Bremen zum 23. Mal im Pokalfinale

  • FC Bayern steht zum 23. Mal im Pokalfinale
  • Lewandowski und Müller machen den Weg frei
  • Werder macht es mit Doppelschlag spannend

Geschafft! Der FC Bayern hat das Endspiel des DFB-Pokals erreicht. Im Halbfinale setzte sich der Rekordchampion am Mittwochabend mit 3:2 (1:0) bei Werder Bremen durch und trifft nun am 25. Mai im Berliner Olympiastadion auf RB Leipzig. In einer unterhaltsamen Partie brachte Robert Lewandowski (36. Minute) die Bayern vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weser-Stadion in Führung, Thomas Müller (63.) erhöhte im zweiten Durchgang auf 2:0. Yuya Osako (74.) und Milot Rashica (75.) sorgten mit einem Doppelschlag für den Ausgleich, ehe Lewandowski (80.) per Foulelfmeter die 23. Finalteilnahme perfekt macht.

Im Vergleich zum Bundesliga-Duell am vergangenen Samstag nahmen beide Trainer jeweils eine Änderung in ihrer Startelf vor. Osako und Mats Hummels ersetzten die gesperrten Nuri Sahin und Niklas Süle. Beide Mannschaften legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein und lieferten sich ein munteres Spiel auf Augenhöhe. Nach dem ersten Warnschuss von Werder-Kapitän Max Kruse (8.) hatte Müller (10./16.) gleich zwei Mal Pech beim Abschluss und verpasste so eine mögliche Führung.

In der Folgezeit blieb die Partie ausgeglichen, Thiago (22.) und Kingsley Coman (35.) zielten bei ihren Fernschüssen zu ungenau, auf der Gegenseite schoss Davy Klaasen (23.) aus sechs Metern über das Tor. In der Endphase der ersten Halbzeit wurden die Bayern dominanter und belohnten sich in der 36. Minute durch Lewandowski. Ein Kopfball von Müller aus spitzem Winkel prallte vom Pfosten vor die Füße des Torjägers, der aus kurzer Distanz zum 1:0 abstaubte. Kurz vor der Pause parierte Sven Ulreich einen abgefälschten Schuss von Kruse (45.).

Unverändert gestaltete sich das Spiel nach dem Seitenwechsel. Coman (48.) und Kevin Möhwald (49.) scheiterten in aussichtreicher Position an den gegnerischen Torhütern, kurz darauf schoss Müller (58.) über das Tor. Fünf Minuten später machte es der Bayern-Kapitän besser, als er nach einem verunglückten Torschuss des eingewechselten Leon Goretzka blitzschnell reagierte und den Ball aus elf Metern ins Tor bugsierte (63.) und auf 2:0 erhöhte.

Die Bremer, die seit 31 Jahren keines ihrer 37 Pokal-Heimspiele verloren hatten, gaben sich noch nicht geschlagen. Einen Kopfball von Klaasen (66.) konnte Ulreich noch abwehren, gegen den Schuss von Osako (74.) war er jedoch machtlos. Nur noch 1:2, und es kam noch schlimmer. Nur eine Minute später vollendete Rashica (75.) ein energisches Solo zum 2:2-Ausgleich. Die Bayern antworteten umgehend. Nach einem Laufduell mit Theodor Gebre Selassie kam Coman im Strafraum zu Fall, Lewandowski verwandelte den nachfolgenden Foulelfmeter zur 3:2-Führung. In der Nachspielzeit verpasste Lewandowski mit einem Pfostentreffer die endgültige Entscheidung, am Ende reichte es aber zum knappen Erfolg des FCB.

SV Werder Bremen – FC Bayern 2:3 (0:1)

  • SV Werder Bremen Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson (81. Harnik) – M. Eggestein – Möhwald (65. Pizarro), Klaassen (89. J. Eggestein) – Kruse – Osako, Rashica
  • Ersatz Kapino – Friedl, Langkamp, Beijmo
  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Boateng, Hummels, Alaba – Martínez, Thiago (76. James) – Gnabry (57. Goretzka), Müller (89. Rafinha), Coman – Lewandowski
  • Ersatz Hoffmann – Tolisso, Sanches, Davies
  • Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin)
  • Zuschauer 42.100 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (36.), 0:2 Müller (63.), 1:2 Osako (74.), 2:2 Rashica (75.), 2:3 Lewandowski (80./Foulelfmeter)
  • Gelbe Karten Klaassen, Kruse / Hummels, James, Lewandowski

Quelle fcb.de

FC Bayern bezwingt Werder Bremen mit 1:0

  • Süle erlöst den FC Bayern in der zweiten Hälfte
  • Bayern gut 30 Minuten in Überzahl
  • Tolisso nach langer Verletzungspause wieder im Kader

Der erste Teil ist erfolgreich absolviert! Vier Tage bevor sich beide Teams im DFB-Pokalhalbfinale in Bremen erneut gegenüberstehen werden, hat der FC Bayern den SV Werder mit 1:0 (0:0) bezwungen und damit die Tabellenführung auf Borussia Dortmund zumindest vorübergehend auf vier Punkte ausgebaut. Der BVB tritt am Sonntag beim SC Freiburg an.

Die 75.000 Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena sahen in der ersten Halbzeit ausgeglichene Partie, in der sich die beiden Kontrahenten insbesondere im ersten Durchgang kaum Torchancen herausspielen konnten. Nach der Pause drückte das Team von Niko Kovac auf den Sieg und kam in Überzahl nach der Gelb-Roten Karte für Bremens Milos Veljkovic (57. Minute) in Person von Niklas Süle (75.) zum letztlich verdienten Siegtreffer.

Kovac musste seine Startelf nach dem 4:1 gegen Düsseldorf in der Vorwoche verletzungsbedingt auf zwei Positionen umstellen. Sven Ulreich und Jérôme Boateng ersetzten die angeschlagenen Manuel Neuer und Mats Hummels. Dafür kehrte Corentin Tolisso erstmals nach seinem Kreuzbandriss im September wieder ins Aufgebot zurück. Von der Bank aus sah der französische Weltmeister, wie beide Mannschaften zunächst um defensive Stabilität bemüht und Offensivaktionen so auf beiden Seiten in der Anfangsphase Mangelware waren.

In der 26. Minute scheiterte Serge Gnabry aus der Drehung mit der ersten dicken Möglichkeit der Partie am stark parierenden Jiri Pavlenka im Werder-Tor. Die Hausherren hatten das Spiel jetzt zwar im Griff, doch sowohl Robert Lewandowski nach einer Ecke (32.) als auch Gnabry (44.) nach einem Konter brachten den Ball nicht im Kasten unter, sodass es torlos in die Pause ging.

Die Hausherren kamen mit viel Schwung aus der Kabine. Lewandowski (49., 57.) fand aber jeweils in Pavlenka seinen Meister, Gnabry (54.) traf nach guter Einzelaktion nur den Außenpfosten. Nur kurz darauf sah der Bremer Innenverteidiger Veljkovic (57.) nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte, womit die Bayern ihre Schlussoffensive in Überzahl angehen konnten.

David Alaba (69.) und Thomas Müller (70.) vergaben zunächst weitere gute Möglichkeiten, dann erlöste Süle (75.) die Münchner. Der Innenverteidiger zog aus 20 Metern ab, Bremens Davy Klaassen fälschte leicht ab und die Kugel landete unhaltbar im Netz. Lewandowski traf in der Folge noch die Querlatte (79.), der eingewechselte Leon Goretzka (90.) verfehlte kurz vor Schluss ebenfalls knapp das Ziel. Der Gegner aus Bremen fand keine Antwort mehr und der Bundesliga-Spitzenreiter fuhr den knappen aber am Ende verdienten 1:0-Erfolg ein.

FC Bayern – SV Werder Bremen 1:0 (0:0)

  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba – Martínez (59. Goretzka), Thiago – Gnabry (87. Sanches), Müller (70. Ribéry), Coman – Lewandowski
    Ersatz Hoffmann – Rafinha, Davies, Tolisso
  • SV Werder Bremen Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson – Sahin (81. Pizarro) – M. Eggestein, Klaassen – Möhwald (60. Langkamp) – Kruse, Rashica (73. Osako)
    Ersatz Kapino – Harnik, Friedl, Bargfrede
  • Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Süle (75.)
  • Gelbe Karten – / –
  • Gelb-Rote Karten Veljkovic (57./wiederholtes Foulspiel)

Quelle fcb.de