FC Bayern verliert Spitzenspiel in Dortmund

  • FC Bayern mit bester Saisonleistung
  • Zweimalige Führung reicht nicht
  • Rückstand auf Dortmund wächst an

Wahnsinn, was für ein Spiel! Im Kampf um die Tabellenspitze hat der FC Bayern einen Big Point knapp verpasst. Der deutsche Rekordmeister unterlag im Bundesliga-Topspiel des 11. Spieltags bei Tabellenführer Borussia Dortmund trotz zweimaliger Führung mit 2:3 (1:0) und geht nach der besten Saisonleistung mit sieben Punkten Rückstand auf die Westfalen in die bevorstehende Länderspielpause.

Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften SIGANAL IDUNA PARK brachte Robert Lewandowski (26. Minute/52.) die vor allem im ersten Durchgang sehr dominanten Bayern zwei Mal in Führung, Marco Reus (49., Foulelfmeter/67.) gelang beide Male der Ausgleich. Der eingewechselte Paco Alcacer (73.) sorgte in einer packenden und hochklassigen Partie für den Siegtreffer der Gastgeber.

Kovac schickte die gleiche Startelf ins Rennen wie drei Tage zuvor in der Champions League gegen AEK Athen. Erstmals seit Dezember 2015 spielte der FCB zwei Pflichtspiele in Folge mit der gleichen Formation. Und diese legte stark los. Von Beginn an überzeugten die Bayern mit großer Präsenz, waren sofort im Spiel und dominierten das Geschehen gegen eher defensiv ausgerichtete Dortmunder, die aus einer gesicherten Deckung auf Fehler der Münchner lauerten, um blitzschnell zu kontern.

Der erste Ballverlust hätte auch fast zur Führung der Gastgeber geführt, aber Manuel Neuer bewahrte sein Team gegen Reus (10.) vor einem Rückstand. Das sollte bis zur Halbzeit die einzige Dortmunder Chance bleiben, in der Folgezeit spielten nur die Bayern. Nachdem Franck Ribéry (17./24.) die ersten beiden Chancen ungenutzt ließ, traf Lewandowski (26.) nach Flanke von Serge Gnabry per Kopf zur verdienten Führung. Kurz darauf scheiterte Ribéry (33.) an BVB-Torhüter Marvin Hitz.

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie nochmal deutlich an Tempo und Intensität zu. Kurz nach Wiederbeginn traf Reus (48.) per Foulelfmeter zum Ausgleich, kurz darauf vollendete Lewandowski (52.) eine feine Kombination über Müller und Kimmich zur neuerlichen Führung. Danach erhöhte der BVB die Schlagzahl, Reus (59./65.) und der kurz zuvor eingewechselte Alcacer (62.) vergaben hochkarätige Chancen, ehe Reus (67.) per Direktabnahme das 2:2 erzielte.

Doch damit war noch lange nicht Schluss, beide Mannschaften wollten mehr, drängten auf den Siegtreffer. Dieser blieb nach einem schnellen Konter Alcacer (73.) vorbehalten, der zum 3:2-Endstand traf. In der Nachspielzeit lenkte Lewandowski den Ball mit dem Absatz ins Tor, doch leider fand der Treffer wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung.

Borussia Dortmund – FC Bayern 3:2 (0:1)

  • Borussia Dortmund Hitz – Piszczek, Akanji, Zagadou, Hakimi – Witsel, Weigl (46. Dahoud) – Sancho, Reus, Bruun Larsen (82. Delaney) – Götze (59. Alcacer)
  • Ersatz Oelschlägel – Toprak, Guerreiro, Pulisic
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Boateng, Hummels (65. Süle), Alaba – Martínez – Gnabry (74. Sanches), Müller (82. Wagner), Goretzka, Ribéry – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Rafinha, James, Will
  • Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin)
  • Zuschauer 81.365 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (26.), 1:1 Reus (49./Foulelfmeter), 1:2 Lewandowski (52.), 2:2 Reus (67.), 3:2 Alcacer (73.)
  • Gelbe Karten Weigl, Akanji, Hitz / Ribéry, Süle, Wagner

Quelle fcb.de

Bayern macht großen Schritt Richtung Achtelfinale

  • Kovac-Team mit 10 Punkten alleiniger Spitzenreiter in Gruppe E
  • Lewandowski trifft in seinem Jubiläumsspiel doppelt
  • Am kommenden Spieltag bei Benfica könnte sogar eine Niederlage zum Achtelfinal-Einzug reichen

Der FC Bayern München hat einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions League gemacht. Das Team von Niko Kovac bezwang den griechischen Meister AEK Athen souverän mit 2:0 (1:0) und sicherte sich so mit 10 Punkten die Tabellenspitze in der Gruppe E vor Ajax Amsterdam (8), das im Parallelspiel bei Benfica Lissabon remis spielte (1:1). Am kommenden Spieltag würde dem FC Bayern bei den Portugiesen sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied reichen, um den Einzug in die K.o.-Runde vorzeitig perfekt zu machen.

Vor 70.000 Zuschauern in der Allianz Arena waren die Münchner von Beginn an spielbestimmend und verdienten sich den Sieg gegen die defensiv eingestellten Griechen. Robert Lewandowski brachte sein Team in der 31. Minute per Foulelfmeter in Führung, nach der Pause erhöhte der Pole zum nie ernsthaft gefährdeten 2:0-Sieg (71.).

Die auf fünf Positionen veränderten Münchner – Mats Hummels, Leon Goretzka, Javi Martínez, Franck Ribéry und Thomas Müller rückten neu ins Team – mussten in der fünften Minute eine erste Schrecksekunde überstehen, als Vasilios Lampropoulos nach einer Ecke nur knapp am Kasten von Manuel Neuer vorbeiköpfte. Auf der Gegenseite kam Goretzka nach einer Flanke von Joshua Kimmich ebenfalls in guter Position zum Kopfball, scheiterte aber an Keeper Vassilis Barkas (7.).

Nach dem ansehnlichen Beginn verflachte die Partie zunächst. Bayern hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber kaum zu guten Abschlüssen. Nach einer halben Stunde platzte dann der Knoten. Im Anschluss an eine Bayern-Ecke riss Uros Cosic Lewandowski im Strafraum um und Schiedsrichter Matej Jug entschied auf Strafstoß – der Gefoulte trat selbst an und traf in seinem 100. Europapokal zur 1:0-Führung für den Rekordmeister. Die Hausherren drückten danach auf einen weiteren Treffer, doch die dichtgestaffelte AEK-Abwehr hielt stand. Die beste Möglichkeit zum 2:0 vergab Müller in der 37. Minute, sodass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel ergab sich ein ähnliches Bild: Bayern spielte dominant, Athen verlegte sich aufs Verteidigen. Und wieder war es Goretzka, der nach einer Kimmich-Hereingabe die erste gute FCB-Chance hatte, doch mit seiner sehenswerten Direktabnahme direkt auf Keeper Barkas zielte (55.). Kurz darauf hatte Lewandowski innerhalb kürzester Zeit zwei Chancen, um zu erhöhen, scheiterte aber am AEK-Schlussmann (61.) bzw. zielte mit seinem Kopfball etwas zu hoch (62.).

In der 71. Minute erlöste der Pole sein Team und traf nach einem Eckball von Kimmich zum überfälligen 2:0. Trotz Rückstand waren auch in der Folge nur wenig Offensivbemühungen von den Gästen zu sehen und Bayern konnte den Sieg locker über die Zeit bringen.

FC Bayern – AEK Athen 2:0 (1:0)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Hummels, Boateng, Alaba – Martínez – Gnabry (87. Sanches), Müller, Goretzka, Ribéry (84. Rafinha) – Lewandowski (90.+1 Wagner)
  • Ersatz Ulreich – , Süle, James, Shabani
  • AEK Athen Barkas – Bakakis, Lampropoulos, Chygrynskiy, Cosic, Hult – Galanopoulos (78. Rodrigo Galo), Simoes, Alef (67. Morán) – Ponce, Mantalos (79. Boyé)
  • Ersatz Tsintotas – Giakoumakis, Gianniotas, Svarnas,
  • Schiedsrichter Matej Jug (Slowenien)
  • Zuschauer 70.000
  • Tore 1:0 Lewandowski (31./Foulelfmeter), Lewandowski (71.)
  • Gelbe Karten – / Cosic, Simoes, Lampropoulos

Quelle fcb.de

Bayern und Freiburg teilen die Punkte

  • Bayern-Siegesserie reißt gegen Freiburg
  • Kovac beordert Joshua Kimmich auf die Secherposition
  • Serge Gnabry trifft erstmals für Bayern

Der FC Bayern München hat im Kampf um die Tabellenspitze in der Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen müssen: Die Mannschaft von Niko Kovac kam gegen den SC Freiburg nicht über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden hinaus und hat damit zwei Punkte auf Spitzenreiter Borussia Dortmund verloren (1:0 in Wolfsburg). Gegen die tiefstehenden Freiburger gelang es den Bayern zu selten, sich gute Möglichkeiten herauszuspielen, womit sich die Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena mit dem Remis begnügen mussten. Serge Gnabry mit seinem ersten Pflichtspieltor (80. Minute) und Lucas Höler (89.) sorgten für die Treffer.

Kovac musste nach der Verletzung von Thiago (Bänderriss im Sprunggelenk) unter der Woche umbauen und zog Joshua Kimmich von der Rechtsverteidigerposition auf die Sechs. Dafür begrüßte der 47-Jährige die zuletzt angeschlagenen Jérôme Boateng und Arjen Robben zurück in der Anfangself. Trotz insgesamt sechs Wechseln hatten die Bayern aber keine Umstellungsprobleme und machten direkt Druck auf die tiefstehenden Breisgauer. Doch Freiburg brachte immer noch ein Bein dazwischen. Zwei Mal gegen James (2./5.) und in der 10. Minute gegen Robert Lewandowski wurden die FCB-Abschlüsse noch geblockt.

In der Folge wurden die Gäste mutiger und die Partie ausgeglichener – gute Tormöglichkeiten erspielten sich aber ausschließlich die Hausherren. In der 26. Minute scheiterte Lewandowski nach Gnabry-Pass frei an SC-Keeper Alexander Schwolow, genauso wie auch kurz darauf Robben mit artistischem Seitfallzieher (34.). Trotz der überlegen geführten Partie bleib es nach der ersten Hälfte beim 0:0. James hatte kurz nach Wiederanpfiff die erste gute Chance, sein Schuss aus elf Meter war aber letztlich kein Problem für Schwolow. Zehn Minuten später kam der Kolumbianer erneut zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz.

Bayern drückte weiter auf den Sieg, ohne jedoch das Freiburger Tor in ernste Bedrängnis zu bringen. In der 73. Minute scheiterte Lewandowski mit einem Kopfball an Schwolow und der Latte – zuvor war jedoch bereits auf Offensivfoul des Polen entschieden worden. So mussten die Münchner bis zur 80. Minute warten, ehe Serge Gnabry sein Team nach einer gelungenen Einzelaktion mit dem 1:0 erlöste. Die Breisgauer zeigten sich aber nicht lange geschockt und kamen nach einer Flanke von der linken Seite von Christian Günter durch Lucas Höler zum etwas glücklichen Ausgleich (89.).

FC Bayern – SC Freiburg 1:1 (0:0)

  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Boateng, Alaba – Kimmich – Robben (63. Ribéry), Sanches, James (71. Müller), Gnabry (83. Goretzka) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Wagner, Hummels, Martínez,
  • SC Freiburg Schwolow – Stenzel, Gulde, Heintz, Günter – Haberer, Koch, Höfler, Frantz (67. Terrazzino) – Höler (90. Lienhart) , Kleindienst (83. Waldschmidt)
  • Ersatz Flekken – Kammerbauer, Ravet, Okoroji
  • Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore Gnabry (80.), Höler (89.)
  • Gelbe Karten Rafinha / Schwolow

Quelle fcb.de

Bayern erreichen Pokal-Achtelfinale

  • Bayern erreichen Pokal-Achtelfinale
  • Wagner und Müller treffen
  • Achtelfinal-Auslosung am Sonntag

Ab ins Achtelfinale! Der FC Bayern hat sein Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal beim SV Rödinghausen verdient mit 2:1 (2:0) gewonnen. Sandro Wagner (8.) und Thomas Müller per Strafstoß (12.) stellten die Weichen schnell auf Sieg. Linus Meyer (49.) gelang kurz nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer für den Fünftplatzierten der Regionalliga West. Die nächste Pokalrunde wird bereits kommenden Sonntag, 4. November, ab 18 Uhr live in der ARD-Sportschau ausgelost.

Das Team von Niko Kovac hatte den Regionalligisten im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück über die komplette Spielzeit im Griff und hätte die Führung vor allem im ersten Durchgang noch deutlicher ausbauen können. Renato Sanches scheiterte zum Beispiel mit seinem Strafstoß an der Querlatte. Der Anschlusstreffer brachte die Münchner jedoch nicht wirklich aus dem Konzept.

Die Bayern mussten in Osnabrück insgesamt auf sieben Profis verzichten: Mats Hummels (leichte neuromuskuläre Beschwerden), Arjen Robben (Rückenblockade), Sven Ulreich (wird Vater), Jérôme Boateng und James Rodríguez (beide erkrankt), sowie die langzeitverletzten Kingsley Coman und Corentin Tolisso. Dafür verstärkte Kovac seinen Kader mit Christian Früchtl, Meritan Shabani, Paul Will und Wooyeong Jeong von den Amateuren. Der Koreaner stand damit erstmals in einem Pflichtspiel im Bayern-Kader.

Im strömenden Regen wurden die Münchner ihrer Favoritenrolle gegen den Viertligisten sofort gerecht und gingen bereits in der 8. Minute in Führung. Wagner vollendete einen traumhaften Angriff nach der Vorarbeit von Rafinha und Sanches. Wenig später tankte sich der Portugiese erneut in den Strafraum durch, wurde umgerissen und bekam dafür zurecht einen Strafstoß zugesprochen. Diese Chance ließ sich Müller nicht nehmen und erhöhte sicher auf 2:0 (13.). Die Bayern wollten mehr und hatten gute Möglichkeiten, das Ergebnis weiter nach oben zu schrauben. Aber Sanches (23.) scheiterte beispielsweise per Strafstoß an der Latte und Müller (36.) aus kurzer Distanz am gegnerischen Torwart. Die einzige kleine Chance der Gastgeber vergab Simon Engelmann (26.) nach einem Fehler im Aufbauspiel der Bayern letztendlich doch deutlich.

Der SVR kam mit Schwung aus der Kabine und Meyer drückte eine Hereingabe von Kelvin Lunga zum Anschlusstreffer über die Linie (49.). Danach verlagerten die Münchner das Spielgeschehen wieder vorwiegend in die gegnerische Hälfte. Ein weiteres Tor wollte aber nicht gelingen, denn bei den besten Möglichkeiten scheiterte David Alaba (64.) mit seinem Freistoß am Außenpfosten und Franck Ribérys (75.) Schuss aus 16 Metern vereitelte Torhüter Niclas Heimann mit einer klasse Parade. Auch Wagner (90.+1) kam in der Schlussphase nicht am Schlussmann vorbei. Hinten ließ die Kovac-Elf aber nichts mehr abrennen.

SV Rödinghausen – FC Bayern 1:2 (0:2)

  • SV Rödinghausen Heimann – Flottmann, Velagic, Knystock, F. Kunze, Wolff – Meyer (79. Mickels), von Piechowski (71. Kalkan), Pfanne – Lunga (59. Schlottke), Engelmann
  • Ersatz Schönwalder – Dacaj, Serra, L. Kunze
  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Martínez, Alaba – Thiago (75. Gnabry) – Müller, Sanches, Goretzka (69. Kimmich), Ribéry (90. Shabani) – Wagner
  • Ersatz Früchtl – Lewandowski, Jeong, Will
  • Schiedsrichter Timo Gerach (Landau)
  • Zuschauer 16.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Wagner (8.); 0:2 Müller (13. Foulelfmeter); 1:2 Meyer (49.)
  • Gelbe Karten F. Kunze, Velagic, Schlottke, Wolff / Sanches
  • Besondere Vorkommnisse Sanches knallt einen Elfmeter an die Latte (23.)

Quelle fcb.de

Bayern feiert den dritten Sieg in Folge

  • Dritter Sieg in Serie für den FC Bayern
  • Goretzka und Thiago treffen für den Rekordmeister
  • Boateng rutscht kurzfristig für den leicht angeschlagenen Hummels ins Team

Der FC Bayern hat seine Siegesserie nach der Länderspielpause fortgesetzt: Mit dem 2:1 (1:0)-Erfolg beim 1. FSV Mainz 05 feierten die Münchner den dritten Sieg in Folge und hielten so den Anschluss an Spitzenreiter Borussia Dortmund (2:1 gegen Hertha BSC) in der Tabelle. Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Opel Arena war der deutsche Rekordmeister von Beginn an spielbestimmend und ging folgerichtig durch Leon Goretzka in der 39. Minute in Führung. Jean-Paul Boëtius konnte kurz nach dem Seitenwechsel noch ausgleichen, ehe Thiago den Siegtreffer (62.) markierte.

Niko Kovac musste seine Startelf vor dem Anpfiff kurzfristig umstellen: Mats Hummels beendete das Auswärmen leicht angeschlagen und wurde durch Jérôme Boateng ersetzt. Die so auf vier Positionen veränderte Bayern-Elf – David Alaba, Goretzka und Thomas Müller rückten ebenfalls neu ins Team – kontrollierte das Geschehen von Anfang an, ohne jedoch echte Torgefahr zu entwickeln. Das änderte sich in der 27. Minute, als Joshua Kimmichs wuchtiger Schuss vom Lattenkreuz auf die Torlinie sprang. Keine 60 Sekunden später zischte Robert Lewandowskis Volleyschuss nur knapp am Mainzer Kasten vorbei.

Kurz danach traf Thiago zum vermeintlichen 1:0 (31.), doch Schiedsrichter Harm Osmers verwehrte dem Treffer nach Studie des Videobeweises die Anerkennung, da er auf ein vorangegangenes Offensivfoul von Robert Lewandowski entschied. Die Bayern ließen sich davon nicht verunsichern und hielten den Druck weiter hoch. In der 39. Minute fand Alaba Kimmich mit einem langen Flankenwechsel über den halben Platz. Der Rechtsverteidiger passte von der Strafraumkante auf Goretzka, der im Fallen zum 1:0 traf. Von den Hausherren kam außer einem Distanzschuss von Pierre Kunde (37.) nur wenig Torgefahr, so dass es mit der verdienten Bayern-Führung in die Pause ging.

Jedoch kamen die Mainzer mit einem Paukenschlag aus der Kabine und mit ihrem ersten wirklich gefährlichen Angriff der Partie zum Ausgleich. Boëtius traf nach einem Eckball aus kurzer Distanz (48.). Das Kovac-Team brauchte in der Folge etwas, um sich zu schütteln und musste nach dem Gegentreffer einen weiteren Rückschlag hinnehmen, als der Torschütze Goretzka angeschlagen vom Feld musste (55.) Erst in der 62. Minute glückte den Bayern der nächste gute Angriff, der aber gleich die erneute Führung zur Folge hatte. Nach feiner Einzelleistung bediente Lewandowski Thiago im Fünfmeterraum, der zum 2:1 traf.

Bayern hatte noch Chancen, um zu erhöhen. Javi Martínez traf in der 78. Minute mit seinem Distanzschuss allerdings nur den Pfosten. Kurz darauf lief Niklas Süle nach einem Sprint über den ganzen Platz allein auf das Mainzer Tor zu, scheiterte aber an FSV Keeper Müller (79.). Von den Hausherren kam dagegen kein Aufbäumen mehr, womit es beim knappen, aber hochverdienten Sieg des FCB blieb.

1. FSV Mainz 05 – FC Bayern 1:2 (0:1)

  • 1. FSV Mainz 05 Müller – Brosinski, Bell, Niakhaté, Aaron – Gbamin, Kunde (68. Quaison), Latza (83. Maxim) – Öztunali, Mateta (69. Ujah), Boetius
  • Ersatz Zentner – Onisiwo, Mwene, Hack
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba – Martínez – Müller (84. Rafinha), Thiago, Goretzka (55. Sanches), Gnabry (57. Ribéry) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Wagner, Hummels, James
  • Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover)
  • Zuschauer 34.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Leon Goretka (39.), 1:1 Jean-Paul Boëtius (48.), 1:2 Thiago (62.)
  • Gelbe Karten Aaron, Öztunali, Ujah / Martínez

Quelle fcb.de

FC Bayern gewinnt Auswärtsspiel in Athen

  • Achter Bayern-Sieg gegen eine griechische Mannschaft
  • Nur eine Veränderung zur Wolfsburg-Startelf
  • Martinez und Lewandowski treffen nach der Pause

Auf dem Weg ins Champions-League-Achtelfinale hat der FC Bayern einen wichtigen Auswärtserfolg eingefahren. Am dritten Spieltag der Gruppenphase gewann die Elf von Trainer Niko Kovac beim griechischen Meister AEK Athen mit 2:0 (0:0) und hat damit weiter alle Trümpfe in der Hand, den angestrebten Sieg in der Gruppe E zu erreichen.

Vor 60.000 Zuschauern im Athener Olympiastadion machten Javi Martínez (61. Minute) und Robert Lewandowski (63.) nach torloser erster Halbzeit mit einem Doppelschlag den achten Sieg gegen eine griechische Mannschaft perfekt.

https://twitter.com/FCBayern/status/1054806740770979841

Kovac setzte im dritten Gruppenspiel auf die Startelf aus dem Wolfsburg-Spiel, einzig Rafinha erhielt den Vorzug vor dem leicht angeschlagenen David Alaba als Linksverteidiger. Nach verhaltenem Beginn nahm die Partie nach gut zehn Minuten an Fahrt auf, Lewandowski und Serge Gnabry (beide 11.) hatten erste Möglichkeiten für die Münchner, die die deutlich größeren Spielanteile hatten. Kurz darauf rettete Dmytro Chygrynskiy vor dem einschussbereiten Lewandowski (18.).

Athen verlegte sich auf schnelle Gegenstöße, bei denen sich vor allem der Argentinier Ezequiel Ponce als steter Unruheherd erwies und ebenfalls zwei aussichtsreiche Chancen hatte (20./28.). Insgesamt dominierten aber die Gäste das Geschehen, ohne ihre Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Gerade in Tornähe fehlte die letzte Entschlossenheit. Ein ungenaues Zuspiel von Thiago auf Lewandowski (27.), ein Fernschuss von James (31.) sowie ein Schuss von Gnabry ans Außennetz (39.) – mehr sprang im ersten Durchgang nicht heraus.

Nach dem Seitenwechsel wurde AEK mutiger, Tasos Bakasetas (52.) und Viktor Klonaridis (59.) zielten aber bei ihren Torabschlüssen zu ungenau. Anders die Bayern. Nach einem abgeblockten Robben-Schuss reagierte Martínez (61.) am schnellsten und traf aus acht Metern zur Führung, zwei Minuten später vollendete Lewandowski (63.) eine feine Kombination über Gnabry und Rafinha zum 2:0. Damit war auch der letzte Widerstand der Gastgeber gebrochen.

AEK Athen – FC Bayern 0:2 (0:0)

  • AEK Athen Barkas – Bakakis, Lampropoulos, Chygrynskiy, Hult – Simoes, Galanopoulos (84. Galo) – Bakasetas, Klonaridis (64. Boyé), Mantalos (76. Alef) – Ponce
  • Ersatz Cosic, Giakoumakis, Oikonomou, Tsintotas
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Rafinha – Martínez – Robben, Thiago, James (62. Goretzka), Gnabry (75. Müller) – Lewandowski (84. Wagner)
  • Ersatz Ulreich, Alaba, Boateng, Sanches
  • Schiedsrichter Alexey Kulbakov (Weißrussland)
  • Zuschauer 60.000
  • Tore 0:1 Martínez (61.), 0:2 Lewandowski (63.)
  • Gelbe Karten – / –

Quelle fcb.de

Bayern gewinnen 3:1 in Wolfsburg

  • Kovac-Team beendet Durststrecke
  • Bayern spielen über eine halbe Stunde in Unterzahl
  • Lewandowski schnürt den Doppelpack, Rafinha feiert Comeback

Der FC Bayern hat sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Länderspielpause zurückgemeldet. Das Team von Niko Kovac feierte einen 3:1 (1:0)-Sieg beim VfL Wolfsburg und beendete damit die Serie von zuvor vier Pflichtspielen ohne Sieg. Vor 30.000 Zuschauern waren die Münchner vom Start weg die tonangebende Mannschaft und verdienten sich die drei Punkte mit einem souveränen Auftritt. Die Tore für die Bayern, die ab der 57. Minute nach einer Gelb-Roten Karte für Arjen Robben in Unterzahl spielten, erzielten Robert Lewandowski per Doppelpack (30./49. Minute) sowie James (73.), den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Wölfe markierte Wout Weghorst (63.).

https://twitter.com/FCBayern/status/1053667868536119297

Die auf zwei Positionen im Vergleich zum letzten Spiel vor zwei Wochen veränderten Bayern – Javi Martínez und Serge Gnabry rückten für Thomas Müller und Leon Goretzka ins Team – begannen engagiert und schnürten die Wölfe direkt in deren Hälfte ein. Trotz guter Möglichkeiten war aber zunächst  Wolfsburgs Schlussmann Koen Casteels Endstation für die Angriffe der Münchner: In der 12. Minute parierte der Keeper einen Freistoß von James und war auch in der Folge gegen Joshua Kimmich (22.), Robben und Lewandowski (beide 25.) zur Stelle.

Erst in der 30. Minute konnte der Pole das Duell zugunsten der Gäste entscheiden: Thiago ließ einen Pass von Hummels geschickt passieren, sodass dieser Lewandowski im Rücken der Wölfe-Abwehr erreichte – der 30-Jährige ließ sich nicht zweimal bitten und schob eiskalt zum 1:0 ein. James hatte kurz darauf die Chance, noch zu erhöhen (32.), scheiterte aber ebenfalls an Casteels, womit es mit der knappen Führung in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel brachte Kovac den wiedergenesenen Rafinha in die Partie, der gleich miterlebte, wie sein Team einen Traumstart in den zweiten Durchgang erwischte. Nach einer missglückten Kopfballrückgabe des Wolfsburger William schnappte sich Lewandowski die Kugel und netzte unbedrängt zum 2:0 ein (49.). Das Kovac-Team sah nun wie der sichere Sieger aus, schwächte sich aber zunächst selbst, als Robben in der 57. Minute nach zwei unnötigen Verwarnungen mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Die Niedersachsen nutzten die Überzahl und kamen durch Weghorst (63.) zum Anschlusstreffer. Doch die Bayern zeigten sich nicht lange geschockt und stellten nur knapp zehn Minuten später den alten Abstand wieder her: Nach schöner Vorarbeit von Lewandowski traf James zum 3:1 (72.) und nahm so der Wolfsburger Aufholjagd den Wind aus den Segeln. Der Rekordmeister brachte die Führung souverän über die Zeit und nahm so verdient drei Punkte aus Wolfsburg mit nach Hause.

VfL Wolfsburg – FC Bayern 1:3 (0:1)

  • VfL Wolfsburg Casteels – William, Brooks, Knoche, Roussillon – Rexhbecaj (71. Malli) – Steffen (60. Mehmedi), Arnold, Gerhardt, Brekalo (60. Ginczek) – Weghorst
  • Ersatz Pervan – Verhaegh, Uduokhai, Tisserand
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba (46. Rafinha) – Martínez – Robben, Thiago, James (84. Sanches), Gnabry (66. Goretzka) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Boateng, Müller, Ribéry
  • Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken)
  • Zuschauer 30.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (30.), 0:2 Lewandowski (49.), 1:2 Weghorst (63.), 1:3 James (72.)
  • Gelbe Karten Arnold, Weghorst / Thiago, Neuer
  • Gelb-Rote Karte Robben (57.)

Quelle fcb.de

FC Bayern kassiert erste Heimniederlage

  • Bayern beginnen stark und dominant
  • Plea und Stindl mit frühem Doppelschlag für Gladbach
  • Alaba muss in der zweiten Halbzeit verletzt runter

Der FC Bayern hat die erste Heimniederlage in der laufenden Saison hinnehmen müssen. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause unterlag der deutsche Rekordmeister im Samstagabend-Topspiel gegen den Tabellen-Vierten Borussia Mönchengladbach mit 0:3 (0:2). Vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena trafen Alassane Plea (10. Minute) und Lars Stindl (16.) vor der Pause für die Gäste. Kurz vor dem Ende traf der eingewechselte Patrick Hermann (88,) zum Endstand.

Mit drei Änderungen gegenüber dem Champions-League-Gruppenspiel am vergangenen Dienstag gegen Ajax Amsterdam (1:1) gingen die Bayern in die Partie und starteten druckvoll und dominant. Gladbach begann hingegen eher abwartend, um dann jedoch eiskalt zuzuschlagen. Plea (10.) und Stindl (16.) schockten mit ihren platzierten Fernschüssen die Gastgeber, Kapitän Manuel Neuer war beide Male ohne Abwehrchance.

Die Bayern blieben auch nach dem Doppelschlag weiter spielbestimmend, kamen aber gegen defensiv gut eingestellte Gäste zu selten in den torgefährlichen Raum. Erst Mitte der ersten Halbzeit kamen Arjen Robben (32.) und Robert Lewandowski in aussichtsreicher Position zum Abschluss, beide scheiterten jedoch an Borussia-Torhüter Yann Sommer.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber, bei denen Franck Ribéry und Serge Gnabry für Robben und Müller mitwirkten, mehr vom Spiel, ohne die Gladbacher jedoch ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In der 55. Minute gab es dann den nächsten Rückschlag, David Alaba verletzte sich nach einem Sprint und musste vorzeitig raus, für ihn kam Renato Sanches.

Die Bayern blieben am Drücker, Ribéry (63.) scheiterte mit einem Schuss an Sommer, kurz darauf fand Lewandowskis Anschlusstreffer (67.) wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung. Auf der Gegenseite vergab Florian Neuhaus (77.) bei einem Konter die große Gelegenheit zur vorzeitigen Entscheidung. Auch in der Schlussphase blieben die Aktionen der Münchner nicht zwingend genug, um der Partie noch eine Wende zu geben. Kurz vor dem Ende erhöhte der eingewechselte Hermann (88.) noch auf 3:0.

FC Bayern – Bor. Mönchengladbach 0:3 (0:2)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba (55. Sanches) – Thiago – Robben (46. Ribéry), Müller (46. Gnabry), Goretzka, James – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Maier, Martínez, Wagner
  • Bor. Mönchengladbach Sommer – Lang, Ginter, Elvedi, Wendt – Kramer – Hazard (83. Traore), Neuhaus (74. Herrmann), Hofmann, Plea – Stindl (66. Zakaria)
  • Ersatz Sippel – Strobl, Jantschke, Cuisance
  • Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Plea (10.), 0:2 Stindl (16.), 0:3 Hermann (88.)
  • Gelbe Karten Ribéry, James / Hofmann, Zakaria

Quelle fcb.de

Bayern und Ajax teilen die Punkte

  • Kovac holt Remis bei Champions-League-Heimdebüt
  • Bayern kann frühe Führung nicht veredeln
  • Ajax weiter aufgrund der besseren Tordifferenz auf Platz eins

Tabellenführung verpasst! Der FC Bayern München kam bei der Champions-League-Heimpremiere von Niko Kovac nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Ajax Amsterdam heraus. Vor 70.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Mats Hummels die Gastgeber in der 4. Minute in Führung, die Noussair Mazraoui noch vor der Pause egalisierte (22.).

Im Duell der beiden noch verlustpunktfreien Rekordmeister verlangten die mutig auftretenden Niederländer den Bayern alles ab, die sich letztlich mit einem Punkt gegen das Team von Erik ten Hag begnügen mussten. Nach zwei Spielen liegen die Münchner in Gruppe E damit weiter aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter Ajax auf Platz zwei. Im Parallelspiel verlor AEK Athen mit 2:3 (0:2) gegen Benfica Lissabon.

Im Vergleich zum Spiel in Berlin brachte Kovac die erfahrenen Thomas Müller, Javi Martínez und Hummels in die Startelf. Letzterer dankte es seinem Trainer sofort und köpfte in der 4. Minute nach einer butterweichen Flanke von Arjen Robben zur 1:0-Führung ein. Nur eine Minute zuvor hatte der Niederländer Ajax-Keeper Onana noch selbst mit einem Schlenzer aus gleicher Position geprüft. In der Folge hatten die Bayern gute Chancen, die Führung auszubauen, belohnten sich aber wie zuletzt nicht – unter anderem brachte Müller aus guter Position nicht genug Druck hinter den Ball (19.).

So kam Ajax besser ins Spiel und nach einem Steilpass von Dusan Tadic auf Mazraoui in der 22. Minute zum zu dem Zeitpunkt etwas überraschenden Ausgleich. Bayern brauchte, um sich von dem Treffer zu erholen und Ajax hatte seinerseits Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause zog Hakim Ziyec aus gut 20 Metern ab und verlangte Manuel Neuer sein ganzes Können ab. Auch nach dem Seitenwechsel drückte Ajax weiter und tauchte kurz nach Wiederanpfiff fast im Minutentakt vor dem Kasten der Hausherren auf.

Die Münchner brauchten, um sich zu befreien, fanden aber nicht mehr die nötige Durchschlagskraft, um einen weiteren Treffer zu erzielen. In der 67. Minute zielte Thiago von der Strafraumgrenze knapp neben das Tor. Gut zehn Minuten später traf James nach guter Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Serge Gnabry den Ball nicht richtig und die Kugel trudelte am linken Pfosten vorbei (77.). Auf der anderen Seite vergab Donny van de Beek die wohl größte Chance zum möglichen Auswärtserfolg für Amsterdam (72.), in der Nachspielzeit konnte Neuer einen Freistoß von Lasse Schöne gerade noch an die Latte lenken. Am Ende blieb es beim leistungsgerechten Remis.

FC Bayern – Ajax Amsterdam 1:1 (1:1)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Boateng, Hummels (90.+2 Süle), Alaba – Martínez – Robben (62. James), Müller, Thiago, Ribéry (75. Gnabry) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich, Wagner, Goretzka, Sanches
  • Ajax Amsterdam Onana – Mazraoui, de Ligt, Wöber, Tagliafico – van de Beek (75. de Wit), Schöne, Blind – Ziyech, Tadic, Neres (85. Dolberg)
  • Ersatz Lamprou – Kristensen, Huntelaar, Eiting, Schuurs
  • Schiedsrichter Pavel Královec (Tschechien)
  • Zuschauer 70.000
  • Tore 1:0 Hummels (4.); 1:1 Mazraoui (22.)
  • Gelbe Karten Martínez, Gnabry / van de Beek, Blind

Quelle fcb.de

Bayern kassieren erste Saison-Niederlage

  • Erste Saisonniederlage
  • Zwei Gegentore vor der Halbzeit
  • Bayern bleibt vorerst Tabellenführer

Die Serie ist gerissen. Nach fünf ungeschlagenen Partien musste der FC Bayern am 6. Spieltag bei Hertha BSC die erste Niederlage der Saison hinnehmen. Die Tore beim 0:2 (0:2) im mit 74.649 ausverkauften Berliner Olympiastadion erzielten Vedad Ibisevic per Foulelfmeter (23.) sowie Ondrej Duda (44.) noch im ersten Durchgang.

Die Mannschaft von Niko Kovac tat sich lange schwer mit dem hohen Mittelfeldpressing der Hauptstädter und kam zu selten im Strafraum in gefährliche Positionen. Die Berliner dagegen waren vor allem im ersten Durchgang eiskalt und effektiv. Vorerst werden die Münchner die Tabellenführung punktgleich mit Hertha (je 13 Punkte) behalten, Dortmund und Bremen (je 11) könnten am Wochenende vorbeiziehen.

Die Bayern, die Kovac wieder auf sechs Positionen im Vergleich zum Augsburg-Spiel veränderte, brauchten ein bisschen, um sich aus der hochstehenden und aggressiven Verteidigung der Berliner zu befreien, wurden aber immer spielbestimmender. Genau in dieser Phase traf die Hertha jedoch. Ibisevic verwandelte einen Foulelfmeter, nachdem Jérôme Boateng Salomon Kalou zu Fall gebracht hatte (23.). Der Rekordmeister ließ sich davon nicht beirren und hatte prompt durch Joshua Kimmich (25.) und Robben (39.) gute Chancen, die ungenutzt blieben. Doch die Gastgeber blieben vor allem durch ihr schnelles Umschaltspiel gefährlich und konnten noch vor der Pause durch Duda (44.) erhöhen.

Nach dem Seitenwechsel spielten nur noch die Bayern. Berlin war ausschließlich in der Defensive beschäftigt, stand dort aber gut, weswegen die Münchner kaum Bälle auf das Tor von Thomas Kraft brachten. David Alaba verfehlte beispielsweise das Ziel in der 52. Minute mit seinem Gewaltschuss knapp. In der 68. Minute parierte Kraft einen Boateng-Kopfball stark und anschließend segelten Lewandowski und James am Abpraller vorbei. Auch der eingewechselte Sandro Wagner scheiterte mit seinem Kopfball am richtig stehenden Kraft (79.).

Hertha BSC – FC Bayern 2:0 (2:0)

  • Hertha BSC Kraft – Lazaro, Stark, Rekik, Mittelstädt – Skjelbred, Maier – Kalou (71. Leckie), Duda, Dilrosun (90.+1 Jastrzembski) – Ibisevic (53. Selke)
  • Ersatz Klinsmann – Plattenhardt, Dárdai, Lustenberger
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba – Thiago – Robben (52. Müller), Sanches (63. Gnabry), James (72.Wagner), Ribéry – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Hummels, Martínez, Meier
  • Schiedsrichter Marco Fritz (Korb)
  • Zuschauer 74.649 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Ibisevic (23. Foulelfmeter); 2:0 Duda (44.)
  • Gelbe Karten Ibisevic, Dilrosun, Duda / Kimmich

Quelle fcb.de