FC Bayern gewinnt auch Topspiel in Frankfurt

  • FC Bayern überwintert auf Platz zwei
  • Ribéry erneut Mann des Tages, auch Rafinha trifft
  • Goretzka und Hummels fallen kurzfristig aus

Der FC Bayern hat sich mit einem Sieg in die Winterpause verabschiedet. Zwei Tage vor Heilig Abend gewann der deutsche Rekordmeister das Topspiel bei DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt mit 3:0 (1:0) und überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz, sechs Punkte hinter Spitzenreiter Borussia Dortmund. Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena war Franck Ribéry (35. und 79. Minute) wie schon am vergangenen Mittwoch gegen RB Leipzig der Mann des Tages aus Sicht der Bayern, Rafinha (89.) traf kurz vor Schluss zum Endstand.

Trainer Niko Kovac musste im Vergleich zum Leipzig-Spiel seine Startelf auf vier Positionen ändern. Neben Serge Gnabry (Muskelfaserriss) fielen auch Leon Goretzka (Adduktorenprobleme) und nach dem Aufwärmen auch Mats Hummels (Blockade im Rücken) aus, Kingsley Coman saß zunächst auf der Bank. Für sie spielten Rafinha, Jérôme Boateng, Javi Martínez und Ribéry von Beginn an.

Beide Mannschaften legten vom Anpfiff weg den Vorwärtsgang ein, wobei die Gastgeber den besseren Start erwischten. In der 8. Minute rettete Manuel Neuer gleich zwei Mal per Fußabwehr gegen Danny da Costa und Sebastien Haller, kurz darauf setzte Luka Jovic (11.) den Ball neben den Pfosten. Die Antwort der Bayern folgte prompt. Erst prüfte Alaba mit einem Freistoß aus 30 Metern Kevin Trapp, dann scheiterten Martínez und Thomas Müller aus kurzer Distanz am Frankfurter Schlussmann (alle 13.).

Danach verflachte die Partie ein wenig, viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägten fortan das Geschehen. Die Bayern hatten die größeren Spielanteile, kamen aber kaum in den torgefährlichen Raum. Bis zur 35. Minute, da vollendete Ribéry einen feinen Spielzug über Alaba, Müller und Lewandowski zur 1:0-Führung. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Müller (44.) noch den zweiten Treffer auf dem Kopf, doch der Ball landete nach einer Lewandowski-Flanke am Querbalken.

Im zweiten Durchgang hatten die Frankfurter zwar mehr Ballbesitz, doch die Gäste agierten clever in den Räumen und ließen in der Defensive bis auf eine aussichtsreiche Möglichkeit von da Costa (61.) nicht zu. Auf der Gegenseite zielte Müller (62.) mit einer Direktabnahme weit über das Tor (62.). Nachdem Jovic (72.) und Haller (77.) weitere Chancen ungenutzt ließen machte Ribéry (79.) mit seinem zweiten Treffer den elften Saisonsieg des FC Bayern endgültig klar. Kurz vor Schluss erhöhte Rafinha (89.) mit einer verunglückten Flanke sogar noch auf 3:0.

Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:3 (0:1)

  • Eintracht Frankfurt Trapp – Salcedo, Fallete, Ndicka – da Costa, Fernandes (70. N. Müller), Willems, Kostic – Gacinovic (43. de Guzman) – Jovic, Haller
  • Ersatz Rönnow – Stendera, Russ, Tawatha, Hrgota
  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Boateng, Alaba – Kimmich, Martínez – Müller, Thiago, Ribéry (90. Coman) – Lewandowski (90.+1 Wagner)
  • ErsatzUlreich – Mai, Shabani
  • SchiedsrichterManuel Gräfe (Berlin)
  • Zuschauer51.500 (ausverkauft)
  • Tore0:1 Ribéry (35.), 0:2 Ribéry (79.), 0:3 Rafinha (89.)
  • Gelbe KartenFernandes, de Guzman / Alaba

Quelle fcb.de

Bayern feiert späten Sieg im letzten Heimspiel

  • Ribéry trifft spät zum Sieg
  • Gnabry früh angeschlagen ausgewechselt
  • Sanches und Ilsanker sehen in der Schlussphase Platzverweise

Der FC Bayern hat im letzten Heimspiel vor Weihnachten einen schönen Jahresausklang mit seinen Fans gefeiert und mit 1:0 (0:0) gegen Verfolger RB Leipzig gewonnen. Durch den Sieg rückte die Mannschaft von Niko Kovac bis auf sechs Punkte an Tabellenführer Borussia Dortmund heran und liegt nach 16 Spieltagen punktgleich mit dem Zweiten Borussia Mönchengladbach auf dem dritten Tabellenplatz.

Die Zuschauer in der ausverkauften Allianz Arena sahen eine kampfbetonte Partie, in der Torszenen über weite Strecken Mangelware waren – erst in der 83. Minute erlöste Franck Ribéry die Bayern mit dem Tor zum 1:0. Als Wermutstropfen blieb jedoch, dass Serge Gnabry bereits in der 28. Minute angeschlagen vom Feld musste.

https://twitter.com/FCBayern/status/1075501901842657282

Die Bayern begannen mit der derselben Elf, die vor vier Tagen mit 4:0 (2:0) bei Hannover 96 gewonnen hatte und knüpften zunächst an die gute Leistung vom Samstag an. Robert Lewandowski (2.) und Leon Goretzka (4.) verpassten aber jeweils das Leipziger Tor. Auf der Gegenseite stellte der Versuch von Konrad Laimer aus knapp 20 Metern (5.) kein Problem für Manuel Neuer dar. In der Folge verflachte die Partie jedoch und Tormöglichkeiten wurden seltener.

Das änderte sich in der 24. Minute: Nach feinem Pass von Gnabry tauchte Lewandowski frei vor Péter Gulácsi auf, doch der Leipziger Keeper lenkte den Schuss des Polen im letzten Moment noch an den Pfosten. Auch Leipzig hatte gut zehn Minuten später Aluminium-Pech, als Dayot Upamecano (36.) mit einem Kopfball nach einer Ecke an der Querlatte scheiterte. Mehr passierte vor dem Seitenwechsel nicht, womit die Teams torlos in die Halbzeitpause gingen.

Auch im zweiten Durchgang tat sich erstmal wenig. Ein Distanzschuss von RB-Angreifer Timo Werner (47.) über Neuers Kasten blieb zunächst die einzige Torannäherung. Die Münchner brauchten gegen die defensiv eingestellten Sachsen bis zur 56. Minute, ehe Kingsley Coman mit einer scharfen Hereingabe für Gefahr sorgte – Lewandowski kam in der Mitte aber nicht mehr an den Ball. Auch im Anschluss drängten die Hausherren auf die Führung, den Angriffsaktionen fehlte aber meist die letzte Genauigkeit. Leipzig verlegte sich dagegen aufs Kontern.

Knapp eine Viertelstunde vor Ende der Partie hatte Bayern dann noch einmal eine starke Phase. Zunächst zielte Niklas Süle (77.) nach einer Unsicherheit von Gulácsi etwas zu hoch. In der 79. Minute scheiterte Joshua Kimmich noch mit einem Kopfball am Keeper, ehe Ribéry die Bayern in der 83. Minute mit einem satten Flachschuss doch noch zum Sieg schoss. In der Schlussphase kochten die Emotionen bei den Gästen hoch und der eingewechselte Stefan Ilsanker (90.+1) musste für ein Foul an Thiago mit Rot vom Platz. Renato Sanches musste nach der anschließenden Rudelbildung mit Gelb-Rot zum Duschen.

FC Bayern – RB Leipzig 1:0 (0:0)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago, Goretzka – Gnabry (28. Ribéry), Müller (90. Martínez), Coman (60. Sanches) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Wagner, Rafinha, Mai
  • RB Leipzig Gulácsi – Klostermann, Konaté, Upamecano, Halstenberg – Laimer (87. Cunha), Kampl, Demme, Bruma (81. Ilsanker) – Poulsen (88. Augustin), Werner
  • Ersatz Müller – Orban, Mukiele, Majetschak
  • Schiedsrichter Marco Fritz (Korb)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Ribéry (83.)
  • Gelbe Karten Sanches / Demme, Laimer
  • Gelb-Rote Karten Renato Sanches (90.+2) 
  • Rote KartenStefan Ilsanker (90.+1)

Quelle fcb.de

Bayern setzen Zeichen in Hannover

  • Vier verschiedene Torschützen
  • 3. Sieg in Folge in der Liga
  • Höchster Saisonsieg in der Liga

Das war stark! Die Bayern dominieren Hannover 96 über die gesamte Spielzeit und gewinnen am 15. Spieltag hochverdient mit 4:0 (2:0). Joshua Kimmich (2. Minute) brachte die Münchner quasi mit dem Anpfiff in Führung, David Alaba (28.) Serge Gnabry (53.) und Robert Lewandowski (62.) schraubten das Ergebnis standesgemäß nach oben. Es war der höchste Saisonsieg des FCB in der Liga.

Die Mannschaft von Niko Kovac hatte in der mit 49.000 Zuschauern ausverkauften HDI Arena über 74 Prozent Ballbesitz und drängte Hannover nahezu durchgehend an den eigenen Strafraum. Der Ball lief bestens in den eigenen Reihen und das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können. 

https://twitter.com/FCBayern/status/1073975747801481217

Nach drei Spielen mit der identischen Startaufstellung nahm Kovac gegen Hannover drei Änderung vor. Franck Ribéry bekam nach den letzten intensiven Wochen eine Pause und ist in München geblieben, für ihn startete Kingsley Coman. Der junge Franzose kam so zu seinem 100. Pflichtspiel für den deutschen Rekordmeister. Außerdem kamen Mats Hummels und Thiago für Jérôme Boateng und Rafinha in die Mannschaft.

Kimmich rutschte für Thiago wieder auf die rechte Außenverteidiger-Position, erzielte aber sofort das 1:0. Der 23-Jährige knallte in der 2. Minute eine Kopfballabwehr von Felipe per Direktabnahme aus rund 16 Metern in die Maschen. Nicht nur das Tor belegte, dass die Bayern loslegten wie die Feuerwehr. Hannover kam kaum aus dem eigenen Strafraum. Nach zahleichen Chancen von Thomas Müller (20.) oder Serge Gnabry (28.) machte es Alaba in der 29. Minute wie Kimmich und feuerte die Kugel nach einer Kopfballabwehr der Gastgeber direkt aus 18 Metern ins Netz zum 2:0. Die Münchner hatten alles unter Kontrolle und hätten auch vor der Pause eigentlich noch höher führen müssen.

Das erledigte der deutsche Rekordmeister dann nach Wiederanpfiff. Nach mehrfachem Nachsetzen drückte Gnabry die Kugel zum 3:0 über die Linie (53.). Dabei wollten die Bayern es immer noch nicht belassen und Lewandowski erhöhte nach Kimmich-Flanke auf 4:0 (62.). Es war ein reiner Sturmlauf der Kovac-Elf, die sich weiter Chance um Chance erspielte. Die Abschlussgenauigkeit kam jedoch etwas abhanden – mit dem Abpfiff setzte Lewandowski die Kugel noch einmal ans Außennetz (90.), weswegen sich am 4:0-Endstand nichts mehr änderte.

Hannover 96 – FC Bayern 0:4 (0:2)

  • Hannover 96 Esser – Anton, Felipe (46. Maina), Wimmer – Haraguchi, Asano (62. Muslija), Wallace, Schwegler, Ostrzolek – Füllkrug (73. Elez), Weydandt
  • ErsatzTschauner – Albornoz, Bakalorz, Wood
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba (73. Rafinha) – Thiago, Goretzka – Gnabry, Müller (79. Wagner), Coman (73. Sanches) – Lewandowski
  • ErsatzUlreich – Martínez, Boateng, Jeong
  • SchiedsrichterSören Storks (Velen)
  • Zuschauer49.000 (ausverkauft)
  • Tore0:1 Kimmich (2.); 0:2 Alaba (29.); 0:3 Gnabry (53.); 0:4 Lewandowski (62.)
  • Gelbe KartenFelipe / –

Quelle fcb.de

Bayern erkämpft Gruppensieg

  • Bayern als Gruppensieger ins Achtelfinale
  • Lewanodwski trifft doppelt, auch Coman erfolgreich
  • Müller mit Platzverweis

Stark gekämpft und den Gruppensieg verdient! Die Bayern erspielen sich zum Abschluss der Gruppenphase ein 3:3 (1:0)-Unentschieden bei Ajax Amsterdam und sichern sich somit Platz eins in Staffel E vor den Niederländern. Robert Lewandowski (13. Minute) brachte die Münchner im ersten Durchgang in Führung, nach dem Seitenwechsel schlug Dusan Tadic mit einem Doppelpack (61., 81. Foulelfmeter) für die Hausherren zurück. Kurz vor Schluss glich Lewandowski ebenfalls per Strafstoß aus und Kingsley Coman schlenzte die Kugel zur erneuten Führung ins lange Eck (90.). Den Abschluss besorgte Niklas Süle mit seinem Eigentor beim Abwehrversuch in der Nachspielzeit (90.+5). Außerdem sahen Maximilian Wöber (67.) und Thomas Müller (75.) jeweils nach grobem Foulspiel die rote Karte.

Die Zuschauer in der ausverkauften Johan-Cruyff-ArenA sahen ein super Fußballspiel mit hohem Tempo, bei dem beide Mannschaften auf Sieg spielten und die Fans somit voll auf ihre Kosten kamen. Die Bayern fanden aber immer die richtige Antwort und treffen somit in der nächsten Runde auf einen Gruppenzweiten. Die Auslosung findet am Montagmittag (12 Uhr statt).

https://twitter.com/FCBayern/status/1072973508232261635

Niko Kovac brachte im dritten Spiel in Folge die identische Startaufstellung und untermauerte damit sein Ziel, den Gruppensieg unbedingt sichern zu wollen. Doch auch die Gastgeber wollten sich diesen Platz schnappen und so ging es in den ersten Minuten mit hohem Tempo hin und her. Serge Gnabry (2./9./12.) und Lewandowski (4.) verpassten jedoch ebenso aus aussichtsreicher Position wie Donny van de Beek (3.) auf der Gegenseite. In der 13. Minute belohnten sich die Bayern dann endlich. Nach einem starken Pass von Gnabry stand Lewandowski alleine vor Andre Onana und versenkte die Kugel sicher zur Führung.

Ajax ließ sich davon nicht beirren und spielte weiter druckvoll nach vorne – lautstark angetrieben vom Großteil der 54.990 Zuschauer. Die Bayern schafften es immer wieder, sich mit Ballstafetten aus dieser Umklammerung zu lösen und hatten Glück, als Van de Beek aus kurzer Distanz direkt auf Neuer köpfte (26.). Im Gegenzug gab es die große Chance auf das 2:0. Nach einem guten Angriff spielte Gnabry quer auf den freistehenden Lewandowski, der am gut reagierenden Keeper scheiterte. Auch den Nachschuss von Joshua Kimmich segelte über den Kasten (27.). In der Folge bekam die Kovac-Elf Spiel und Gegner immer besser in den Griff, ließ wenig zu und brachte das 1:0 in die Pause.

Der zweite Durchgang startete ebenso schwungvoll wie der erste, dieses Mal fiel das Tor auf der anderen Seite. Tadic musste die Kugel nach einem starken Angriff nur noch zum Ausgleich über die Linie drücken (61.). Die Bayern wollten direkt antworten. Lewandowski köpft nach einer Ribéry-Flanke aus kurzer Distanz, aber Onana parierte mit einem bärenstarken Reflex (66.). Eine Minute später sah Maximilian Wöber nach grobem Foulspiel an Leon Goretzka an der Auslinie folgerichtig die rote Karte.

Selbiges Schicksal ereilte Müller, der Nicolás Tagliafico mit dem Fuß am Kopf traf (75.). Ajax nutze die folgende kurze Unordnung der Bayern und Tadic verwandelte einen Strafstoß – nach Foul von Boateng – sicher zur 1:2 Führung. Die Bayern gaben nicht auf und bekamen nach Foul an Thiago ebenfalls einen Strafstoß zugesprochen. Lewandowski ließ sich die Chance nicht nehmen und glich zum 2:2 aus (87.). Jetzt wollten die Bayern mehr und Coman schlenzte die Kugel traumhaft zur erneuten Führung ins lange Eck (90.). Doch das Spiel war noch nicht aus. Amsterdam warf alles nach vorne und Süle stocherte die Kugel beim Abwehrversuch zum späten Ausgleich über die Linie (90.+5).

Ajax Amsterdam – FC Bayern 3:3 (0:1)

  • Ajax Amsterdam Onana – Mazraoui, de Ligt, Wöber, Tagliafico – de Jong, Blind, van de Beek (76. Dolberg) – Ziyech, Tadic, Neres (89. Huntelaar)
  • Ersatz Lamprou – Kristensen, Labyad, Schöne, de Wit
  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Boateng, Alaba – Kimmich, Goretzka (89. Sanches) – Gnabry (62. Thiago), Müller, Ribéry (71. Coman) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Wagner, Hummels, Martínez
  • Schiedsrichter Clément Turpin (Frankreich)
  • Zuschauer 54.990
  • Tore 0:1 Lewandowski (13.); 1:1 Tadic (61.); 2:1 Tadic (82., Foulelfmeter); 2:2 Lewandowski (87., Foulelfmeter); 2:3 Coman (90.); 3:3 Süle (90.+5, Eigentor)
  • Gelbe Karten de Ligt, Blind, Tagliafico / Kimmich, Rafinha
  • Rote KartenWöber (67., grobes Foulspiel); Müller (75., gefährliches Spiel)

Quelle fcb.de

Bayern lassen Nürnberg keine Chance

  • Lewandowski schnürt Doppelpack
  • Ribéry mit erstem Saisontor
  • Bayern klettern auf Platz zwei

Derby-Sieg! Der FC Bayern hat das 61. bayerisch-fränkische Bundesliga-Duell gegen den 1. FC Nürnberg am Samstagnachmittag klar mit 3:0 (2:0) gewonnen. Robert Lewandowski, legte den Grundstein mit seinem Doppelpack schon vor der Halbzeitpause (9. und 27. Minute), im zweiten Durchgang sorgte Franck Ribéry (56.) für das den Endstand. Damit klettern die Münchner zumindest über Nacht auf Platz zwei, Gladbach könnte am Sonntag aber vorbeiziehen.

https://twitter.com/FCBayern/status/1071439367913267201

In der ausverkauften Allianz Arena hatte der Rekordmeister das Geschehen durchweg im Griff und überzeugte mit gutem Offensivfußball. Defensiv standen die Hausherren ebenfalls kompakt und agierten hochkonzentriert, so dass die Gäste zu keiner nennenswerten Aktion vor dem Tor von Manuel Neuer kamen.

Kovac schickte die gleiche Elf ins Rennen, die vor einer Woche in Bremen mit 2:1 gewann. Und wie an der Weser drängten die Bayern den Gegner von Beginn an in die Defensive. Folgerichtig gelang Lewandowski bereits in der 9. Minute per Kopf nach einer Kimmich-Ecke das 1:0. Die Münchner ruhten sich darauf nicht aus und wollten die Führung schnell ausbauen. Nach guten Chancen von Ribéry (15.), Thomas Müller (18.) oder Lewandowski (24.) gelang dem Polen in der 27. Minute auch das verdiente 2:0. Der Angreifer staubte im Strafraum ab, nachdem Leon Goretzka die Kugel aus rund 18 Metern an die Latte zirkelte.

Beinahe wäre Joshua Kimmich direkt nach dem Wiederanpfiff das 3:0 gelungen, aber Keeper Fabian Bredlow kratzte seinen Flachschuss aus 16 Metern gerade noch von der Linie (46.). Zehn Minuten später war es dann so weit und Ribéry ließ das Netz zum dritten Mal zappeln (56.) – sein erstes Saisontor. Die Bayern hatten immer noch nicht genug, brachten die Kugel aber nicht mehr über die Linie. Kingsley Coman verfehlte das Tor mit seinem Schuss aus kurzer Distanz nur knapp (77.) und Kimmichs schöner Distanz-Schuss landete leider nur an der Latte (90.).

FC Bayern – 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)

  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Boateng, Alaba – Kimmich, Goretzka (63. Thiago) – Gnabry (75. Wagner), Müller, Ribéry (63. Coman) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Hummels, Martínez, Sanches
  • 1. FC Nürnberg Bredlow – Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold – Goden, Erras (84. Ewerton), Rhein (70. Petrak), Misidjan – Ishak, Kerk (70. Zrelak)
  • Ersatz Klandt – Salli, Kubo, Pereira
  • Schiedsrichter Tobias Stieler (Hannover)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Lewandowski (9.); 2:0 Lewandowski (27.); 3:0 Ribéry (56.)
  • Gelbe Karten Alaba / –

Quelle fcb.de

Gnabry Doppelpack sichert Auswärtssieg in Bremen

  • Erster Bayern-Doppelpack für Serge Gnabry
  • Robben muss passen, Ribéry angeschlagen
  • Coman und Thiago feiern feiern Comeback

Der FC Bayern ist in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach zuletzt drei Partien ohne dreifachen Punktgewinn gelang der Mannschaft von Trainer Niko Kovac am Samstag ein abgeklärter 2:1 (1:1)-Sieg bei Werder Bremen. Mit seinem ersten Doppelpack für den FCB war der ehemalige Bremer Serge Gnabry der Mann des Tages aus Sicht der Gäste (20. Minute/50.). Yuya Osako (33.) gelang im ausverkauften Weserstadion der zwischenzeitliche Ausgleich für die Hanseaten.

Kovac bot die gleiche Startelf auf wie beim 5:1-Erfolg unter der Woche gegen Benfica Lissabon, einzig Gnabry ersetzte auf dem rechten Flügel Arjen Robben, der kurz vor Spielbeginn wegen muskulärer Probleme passen musste. Dafür standen aber Kingsley Coman und Thiago nach ihren Verletzungen erstmals wieder im Aufgebot der Münchner, die von Beginn an die Initiative ergriffen und durch Robert Lewandowski (7.) die erste gute Chance des Spiels hatten, der Angreifer scheiterte an Werder-Torhüter Pavlenka.

Nach gut zehn Minuten kamen die Bremer etwas besser ins Spiel, die Dominanz der Bayern blieb jedoch weiter bestehen und wurde durch Gnabry (20.) belohnt. Auf Zuspiel von Joshua Kimmich traf Ganbry im zweiten Versuch zur 1:0-Führung. Thomas Müller (26.) verpasste kurz darauf per Kopf das 2:0, auf der Gegenseite vereitelten Niklas Süle und Manuel Neuer innerhalb weniger Sekunden eine Doppelchance der Bremer (29.), die dann durch Osako (33.) doch den Ausgleich erzielten.

Der nächste Rückschlag für den FCB folgte fünf Minuten später, Franck Ribéry musste angeschlagen vom Platz, für ihn kam Coman, der nach über drei Monaten Pause sein Comeback feierte. Nach der Halbzeit kamen die Bayern ähnlich druckvoll aus der Kabine wie im ersten Durchgang. Müller (47.) und Süle (48.) verpassten die ersten Gelegenheiten, ehe Gnabry (50.) mit seinem zweiten Treffer die neuerliche Führung besorgte.

In der Folgezeit versuchten die Gastgeber, das Spiel offen zu gestalten und abermals den Ausgleich zu erzielen. Bis auf eine Chance durch Werder-Kapitän Max Kruse (77.) ließen die Bayern jedoch nichts anbrennen. In der Schlussphase kam auch Thiago zu seinem Comeback und half mit, den knappen Vorsprung souverän nach Hause zu bringen.

SV Werder Bremen – FC Bayern 1:2 (1:1)

  • SV Werder Bremen Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic (63. Langkamp), Moisander, Augustinsson – J. Eggestein (66. Möhwald), M. Eggestein, Sahin (76. Pizarro), Klaassen – Osako – Kruse
  • Ersatz Plogmann, Friedl, Harnik, Rashica
  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Boateng, Alaba – Kimmich, Goretzka – Gnabry (80. Thiago), Müller (90.+1 Martínez), Ribéry (38. Coman) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Mai, Sanches, Wagner
  • Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle)
  • Zuschauer 42.100 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Gnabry (20.), 1:1 Osako (33.), 1:2 Gnabry (50.)
  • Gelbe Karten Sahin / Alaba, Thiago
  • Gelb-Rote KartenMoisander (90.+3) wegen wiederholten Foulspiels

Quelle fcb.de

Bayern sichern Achtelfinal-Ticket

  • Bayern vorzeitig im Achtelfinale
  • Robben und Lewandowski treffen doppelt
  • Direktes Duell um Gruppensieg am letzten Spieltag

Ab ins Achtelfinale! Der FC Bayern hat sich mit einem 5:1 (3:0)-Sieg über Benfica Lissabon bereits am vorletzten Gruppenspieltag den Einzug in die nächste Runde der Champions League gesichert. Arjen Robben per Doppelpack (13. und 30.) und Robert Lewandowski (36.) stellten die Weichen für den Sieg bereits vor dem Pausenpfiff. Im zweiten Durchgang gelang Gedson Fernandes zwar schnell der Anschlusstreffer (46.), aber Lewandowski antwortete nur wenig später mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend (51.). Franck Ribéry besorgte in der 76. Minute den Endstand.

Die Bayern zeigten in der ausverkauften Allianz Arena eine konzentrierte und starke Leistung und drängten Benfica nahezu durchweg an den eigenen Strafraum. Die Mannschaft von Niko Kovac führt die Gruppe E nun mit 13 Punkten vor Ajax Amsterdam (11) an. Da die Niederländer bereits am frühen Abend mit 2:0 in Athen gewannen, geht es nun für den FCB am 12. Dezember im direkten Duell in Amsterdam um den Gruppensieg.

Kovac musste kurzfristig auf Serge Gnabry (Adduktorenprobleme) und Mats Hummels (Magen-Darm-Infekt) verzichten und ließ sein Team gegen Benfica in einer 4-2-3-1-Formation auflaufen. Dafür zog er Joshua Kimmich neben Leon Goretzka ins zentrale Mittelfeld. Mit dieser Variante starteten die Bayern mit viel Zug nach vorne und belohnten sich schnell durch Robben. Der Holländer setzte sich im Strafraum gegen drei Portugiesen durch und versenkte die Kugel mit links im langen Eck im Winkel (13.).

In der Folge hielten die Münchner das Spielgeschehen weiter rund um den Strafraum der Gäste und Robben erhöhte mit seinem Doppelpack auf 2:0 (30.). Dieses Mal vollendete der Rechtsaußen einen Konter der Bayern im rechten oberen Winkel. Damit nicht genug schraubte Lewandowski das Ergebnis noch vor der Pause per Kopf nach einer Ecke auf 3:0 nach oben (36.) – es war bereits sein 50. Champions-League-Tor. Benfica kam im ersten Durchgang lediglich zu einer nennenswerten Aktion, aber der Flachschuss von Kapitän André Almeida aus über 16 Metern landete knapp neben dem Pfosten.

Direkt nach dem Wiederanpfiff mussten die Bayern einen Rückschlag hinnehmen, als der soeben eingewechselte Fernandes alleine vor Manuel Neuer auftauchte und zum 3:1 einschob (46.). Davon erholten sich die Hausherren jedoch schnell. Lewandowski stellte den Drei-Tore-Abstand erneut nach einer Kimmich-Ecke per Kopf schnell wieder her (51.).

Im Anschluss spielten die Bayern zwar nicht mehr mit dem letzten Risiko nach vorne, konnten durch Ribéry aber noch einen drauflegen. Der Franzose verwandelte einen Abpraller im Strafraum sicher zum 5:1-Endstand (76.). Defensiv hielten die Bayern Konzentration durchweg hoch. So brachten sie das Ergebnis sicher nach Hause und blieben auch im fünften Champions-League-Spiel dieser Saison ohne Niederlage. In der Schlussphase durfte Wooyeong Jong noch sein Profi-Debüt feiern (81.).

FC Bayern – Benfica Lissabon 5:1 (3:0)

  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Boateng, Alaba – Kimmich, Goretzka – Robben (72. Sanches), Müller (81. Jeong), Ribéry (78. Wagner) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Martínez, Meier, Shabani
  • Benica Lissabon Vlachodimos – Almeida, Conti, Dias, Grimaldo – Pires, Fejsa (76. Semedo), Pizzi (46. Fernandes) – Rafa, Jonas (59. Seferovic), Cervi
  • Ersatz Svilar – Zivkovic, Krovinovic, Castillo
  • Schiedsrichter Daniele Orsato (Italien)
  • Zuschauer 70.000
  • Tore 1:0 Robben (13.); 2:0 Robben (30.); 3:0 Lewandowski (36.); 3:1 Fernandes (46.); 4:1 Lewandowski (51.); 5:1 Ribéry (76.)
  • Gelbe Karten Robben, Ribéry / Semedo

Quelle fcb.de

Bayern verpasst Heimsieg

  • Bayern kassiert späten Ausgleichstreffer
  • Müller schnürt den Doppelpack
  • Lukebakio trifft drei Mal für Fortuna

Der FC Bayern hat im ersten Spiel nach der Länderspielpause einen Heimsieg verpasst: Gegen Fortuna Düsseldorf kam das Team von Niko Kovac trotz zwischenzeitlicher Zwei-Tore-Führung nicht über ein 3:3 (2:1)-Erfolg. Die Tore in der ausverkauften Allianz Arena erzielten Niklas Süle (17. Minute) und Thomas Müller per Doppelpack (20./58.). Dodi Lukebakio (44./76./90.+3.) rettete dem Aufsteiger mit einem Dreierpack einen Punkt.

Niko Kovac musste kurzfristig auf Serge Gnabry aufgrund von Adduktorenproblemen verzichten. Müller rückte für ihn auf den Flügel. Die erste gute Möglichkeit der Partie hatten aber die Gäste, als Lukebakio Manuel Neuer aus gut 20 Metern prüfte. In der Folge verschoben sich die Spielanteile jedoch zugunsten der Hausherren, die Ball und Gegner gut laufen ließen. Nach einer Ecke landete ein verunglückter Klärungsversuch von Lukebakio direkt vor Niklas Süle (17.), der dann trocken zur Führung abschloss.

Nur drei Minuten später erhöhten die Bayern durch Müller (20.): Nach einem langen Pass von Jérôme Boateng nahm der 29-Jährige den Ball stark mit und spitzelte ihn am herausstürmenden Michael Rensing zum 2:0 vorbei. Die Bayern hatten das Spiel jetzt voll unter Kontrolle und weitere gute Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. Unter anderem zielte Lewandowski aber in zwei Situationen (34., 38.) etwas zu ungenau. Dies rächte sich, als Düsseldorf in der 44. Minute wie aus dem Nichts durch Lukebakio zum Anschlusstreffer kam – mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel waren die Münchner direkt wieder auf Spielkontrolle bemüht. Die erste Chance hatte Franck Ribéry (52.), dessen Versuch von der Strafraumkante das Düsseldorfer Gehäuse jedoch noch verfehlte. Besser lief es dann in der 58. Minute: Lewandowski schirmte die Kugel an der Strafraumkante geschickt ab und passte zu Müller, der dann überlegt zum 3:1 ins lange Eck schlenzte. Wie schon in der ersten Hälfte konnte Bayern die Zwei-Tore-Führung aber nicht halten und die Gäste kamen erneut durch Lukebakio (78.) noch einmal heran. In der Nachspielzeit traf der Düsseldorfer Angreifer sogar noch zum Ausgleichstreffer (90.+3).

FC Bayern – Fortuna Düsseldorf 3:3 (2:1)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Süle, Boateng, Alaba – Martínez – Müller (90.+1 Hummels), Sanches (80. Rafinha), Goretzka, Ribéry (71. Robben) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Wagner, Jeong, Meier
  • Fortuna Düsseldorf Rensing – Zimmermann, Bormuth, Kaminski, Gießelmann – Fink (76. Karaman), Bodzek (85. Hennings) – Zimmer, Stöger, Usami (70. Raman) – Lukebakio
  • Ersatz Theißen – Morales, Ducksch, Nielsen
  • Schiedsrichter Sven Jablonski (Bremen)
  • Zuschauer 75.000 (ausverkauft)
  • Tore 1:0 Süle (17.), 2:0 Müller (20.), 2:1 Lukebakio (44.), 3:1 Müller (58.), 3:2 Lukebakio (78.), 3:2 Lukebakio (90.+3)
  • Gelbe Karten – / Fink

Quelle fcb.de

 

FC Bayern verliert Spitzenspiel in Dortmund

  • FC Bayern mit bester Saisonleistung
  • Zweimalige Führung reicht nicht
  • Rückstand auf Dortmund wächst an

Wahnsinn, was für ein Spiel! Im Kampf um die Tabellenspitze hat der FC Bayern einen Big Point knapp verpasst. Der deutsche Rekordmeister unterlag im Bundesliga-Topspiel des 11. Spieltags bei Tabellenführer Borussia Dortmund trotz zweimaliger Führung mit 2:3 (1:0) und geht nach der besten Saisonleistung mit sieben Punkten Rückstand auf die Westfalen in die bevorstehende Länderspielpause.

Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften SIGANAL IDUNA PARK brachte Robert Lewandowski (26. Minute/52.) die vor allem im ersten Durchgang sehr dominanten Bayern zwei Mal in Führung, Marco Reus (49., Foulelfmeter/67.) gelang beide Male der Ausgleich. Der eingewechselte Paco Alcacer (73.) sorgte in einer packenden und hochklassigen Partie für den Siegtreffer der Gastgeber.

Kovac schickte die gleiche Startelf ins Rennen wie drei Tage zuvor in der Champions League gegen AEK Athen. Erstmals seit Dezember 2015 spielte der FCB zwei Pflichtspiele in Folge mit der gleichen Formation. Und diese legte stark los. Von Beginn an überzeugten die Bayern mit großer Präsenz, waren sofort im Spiel und dominierten das Geschehen gegen eher defensiv ausgerichtete Dortmunder, die aus einer gesicherten Deckung auf Fehler der Münchner lauerten, um blitzschnell zu kontern.

Der erste Ballverlust hätte auch fast zur Führung der Gastgeber geführt, aber Manuel Neuer bewahrte sein Team gegen Reus (10.) vor einem Rückstand. Das sollte bis zur Halbzeit die einzige Dortmunder Chance bleiben, in der Folgezeit spielten nur die Bayern. Nachdem Franck Ribéry (17./24.) die ersten beiden Chancen ungenutzt ließ, traf Lewandowski (26.) nach Flanke von Serge Gnabry per Kopf zur verdienten Führung. Kurz darauf scheiterte Ribéry (33.) an BVB-Torhüter Marvin Hitz.

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie nochmal deutlich an Tempo und Intensität zu. Kurz nach Wiederbeginn traf Reus (48.) per Foulelfmeter zum Ausgleich, kurz darauf vollendete Lewandowski (52.) eine feine Kombination über Müller und Kimmich zur neuerlichen Führung. Danach erhöhte der BVB die Schlagzahl, Reus (59./65.) und der kurz zuvor eingewechselte Alcacer (62.) vergaben hochkarätige Chancen, ehe Reus (67.) per Direktabnahme das 2:2 erzielte.

Doch damit war noch lange nicht Schluss, beide Mannschaften wollten mehr, drängten auf den Siegtreffer. Dieser blieb nach einem schnellen Konter Alcacer (73.) vorbehalten, der zum 3:2-Endstand traf. In der Nachspielzeit lenkte Lewandowski den Ball mit dem Absatz ins Tor, doch leider fand der Treffer wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung.

Borussia Dortmund – FC Bayern 3:2 (0:1)

  • Borussia Dortmund Hitz – Piszczek, Akanji, Zagadou, Hakimi – Witsel, Weigl (46. Dahoud) – Sancho, Reus, Bruun Larsen (82. Delaney) – Götze (59. Alcacer)
  • Ersatz Oelschlägel – Toprak, Guerreiro, Pulisic
  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Boateng, Hummels (65. Süle), Alaba – Martínez – Gnabry (74. Sanches), Müller (82. Wagner), Goretzka, Ribéry – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Rafinha, James, Will
  • Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin)
  • Zuschauer 81.365 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Lewandowski (26.), 1:1 Reus (49./Foulelfmeter), 1:2 Lewandowski (52.), 2:2 Reus (67.), 3:2 Alcacer (73.)
  • Gelbe Karten Weigl, Akanji, Hitz / Ribéry, Süle, Wagner

Quelle fcb.de

Bayern macht großen Schritt Richtung Achtelfinale

  • Kovac-Team mit 10 Punkten alleiniger Spitzenreiter in Gruppe E
  • Lewandowski trifft in seinem Jubiläumsspiel doppelt
  • Am kommenden Spieltag bei Benfica könnte sogar eine Niederlage zum Achtelfinal-Einzug reichen

Der FC Bayern München hat einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions League gemacht. Das Team von Niko Kovac bezwang den griechischen Meister AEK Athen souverän mit 2:0 (1:0) und sicherte sich so mit 10 Punkten die Tabellenspitze in der Gruppe E vor Ajax Amsterdam (8), das im Parallelspiel bei Benfica Lissabon remis spielte (1:1). Am kommenden Spieltag würde dem FC Bayern bei den Portugiesen sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied reichen, um den Einzug in die K.o.-Runde vorzeitig perfekt zu machen.

Vor 70.000 Zuschauern in der Allianz Arena waren die Münchner von Beginn an spielbestimmend und verdienten sich den Sieg gegen die defensiv eingestellten Griechen. Robert Lewandowski brachte sein Team in der 31. Minute per Foulelfmeter in Führung, nach der Pause erhöhte der Pole zum nie ernsthaft gefährdeten 2:0-Sieg (71.).

https://twitter.com/FCBayern/status/1060288691594297345

Die auf fünf Positionen veränderten Münchner – Mats Hummels, Leon Goretzka, Javi Martínez, Franck Ribéry und Thomas Müller rückten neu ins Team – mussten in der fünften Minute eine erste Schrecksekunde überstehen, als Vasilios Lampropoulos nach einer Ecke nur knapp am Kasten von Manuel Neuer vorbeiköpfte. Auf der Gegenseite kam Goretzka nach einer Flanke von Joshua Kimmich ebenfalls in guter Position zum Kopfball, scheiterte aber an Keeper Vassilis Barkas (7.).

Nach dem ansehnlichen Beginn verflachte die Partie zunächst. Bayern hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber kaum zu guten Abschlüssen. Nach einer halben Stunde platzte dann der Knoten. Im Anschluss an eine Bayern-Ecke riss Uros Cosic Lewandowski im Strafraum um und Schiedsrichter Matej Jug entschied auf Strafstoß – der Gefoulte trat selbst an und traf in seinem 100. Europapokal zur 1:0-Führung für den Rekordmeister. Die Hausherren drückten danach auf einen weiteren Treffer, doch die dichtgestaffelte AEK-Abwehr hielt stand. Die beste Möglichkeit zum 2:0 vergab Müller in der 37. Minute, sodass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel ergab sich ein ähnliches Bild: Bayern spielte dominant, Athen verlegte sich aufs Verteidigen. Und wieder war es Goretzka, der nach einer Kimmich-Hereingabe die erste gute FCB-Chance hatte, doch mit seiner sehenswerten Direktabnahme direkt auf Keeper Barkas zielte (55.). Kurz darauf hatte Lewandowski innerhalb kürzester Zeit zwei Chancen, um zu erhöhen, scheiterte aber am AEK-Schlussmann (61.) bzw. zielte mit seinem Kopfball etwas zu hoch (62.).

In der 71. Minute erlöste der Pole sein Team und traf nach einem Eckball von Kimmich zum überfälligen 2:0. Trotz Rückstand waren auch in der Folge nur wenig Offensivbemühungen von den Gästen zu sehen und Bayern konnte den Sieg locker über die Zeit bringen.

FC Bayern – AEK Athen 2:0 (1:0)

  • FC Bayern Neuer – Kimmich, Hummels, Boateng, Alaba – Martínez – Gnabry (87. Sanches), Müller, Goretzka, Ribéry (84. Rafinha) – Lewandowski (90.+1 Wagner)
  • Ersatz Ulreich – , Süle, James, Shabani
  • AEK Athen Barkas – Bakakis, Lampropoulos, Chygrynskiy, Cosic, Hult – Galanopoulos (78. Rodrigo Galo), Simoes, Alef (67. Morán) – Ponce, Mantalos (79. Boyé)
  • Ersatz Tsintotas – Giakoumakis, Gianniotas, Svarnas,
  • Schiedsrichter Matej Jug (Slowenien)
  • Zuschauer 70.000
  • Tore 1:0 Lewandowski (31./Foulelfmeter), Lewandowski (71.)
  • Gelbe Karten – / Cosic, Simoes, Lampropoulos

Quelle fcb.de