FC Bayern zieht ins Pokal-Viertelfinale ein

  • FC Bayern zum 13. Mal in Folge im Viertelfinale
  • Früher Rückstand bis zur Halbzeit gedreht
  • Neuzugang Odriozola feiert Debüt

Titelverteidiger FC Bayern hat zum 13. Mal in Folge den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals geschafft. Im Achtelfinale setzte sich der Rekordchampion am Mittwochabend vor eigenem Publikum mit 4:3 (3:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim durch und baute seine Siegesserie auf nunmehr acht Erfolge nacheinander aus.

Nach der frühen Führung der Gäste durch ein Eigentor von Jérôme Boateng (8. Minute) drehten die Bayern bis zur Halbzeitpause die Partie. Hoffenheims Benjamin Hübner (12./Eigentor), Thomas Müller (20.) und Robert Lewandowski (36.) stellten den Spielstand auf 3:1. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lewandowski (80.) mit seinem zweiten Treffer zunächst auf 4:1, ehe es der eingewechselte Munas Dabbur (82./90.+2) nochmal spannend machte.

Drei Änderungen in der Startelf

Die im Vergleich zum 3:1-Erfolg in Mainz auf drei Positionen veränderte Startelf – Corentin Tolisso, Philippe Coutinho und Serge Gnabry spielten anstelle von Thiago, Leon Goretzka (beide auf der Bank) und Ivan Perišić (Knöchelbruch) – begann schwungvoll und sorgte durch Coutinho (3.) und einem wegen Abseits aberkannten Treffer von Lewandowski (5.) gleich für Torgefahr. Der erste Treffer fiel jedoch auf der anderen Seite als Boateng eine scharfe Hereingabe von Ihlas Bebou unglücklich ins eigene Tor ablenkte (8.).

Die Bayern zeigten sich unbeeindruckt, nur vier Minuten später erzwang Müller nach einer Flanke von Davies den Ausgleich durch ein Eigentor von Hoffenheims Kapitän Hübner (12.). Und es kam noch besser: Acht Minuten nach dem Ausgleich verlängerte Müller eine Maßflanke von David Alaba zur 2:1-Führung in die Maschen (20.).

Der FCB blieb in der Folgezeit am Drücker und schnürte die Kraichgauer phasenweise am eigenen Strafraum ein. Lewandowski (23.) und Gnabry (24./25.) hatten gute Chancen, um den Vorsprung weiter auszubauen, ehe Lewandowski eine verunglückte Abwehraktion der Hoffenheimer zum 3:1-Halbzeitstand ins Tor köpfte (36.).

Odriozola feiert Debüt

Auch im zweiten Durchgang blieben die Münchner zunächst die dominierende Elf mit den besseren Chancen. Lewandowski (51.) und Müller (52.) verpassten kurz nach Wiederbeginn die Vorentscheidung. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste zu gelegentlichen Vorstößen und hatten durch Ihlas Bebou (56.) und dem kurz zuvor eingewechselten Christoph Baumgartner (74.) zwei gute Gelegenheiten auf einen Treffer.

Nach einem Eckball erhöhte Lewandowski (80.) mit seinem zweiten Treffer auf 4:1, ehe Dabbur (82./90.+2) die Hoffenheimer noch einmal ranbrachte. In der Schlussphase feierte Neuzugang Álvaro Odriozola sein Debüt für die Bayern, als er für den angeschlagenen Boateng eingewechselt wurde.[/av_one_full

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FC Bayern – TSG 1899 Hoffenheim 4:3 (3:1)

  • FC Bayern Neuer – Pavard, Boateng (83. Odriozola), Alaba, Davies – Kimmich, Tolisso – Gnabry, Müller (81. Cuisance), Coutinho – Lewandowski (81. Zirkzee)
  • Ersatz Ulreich – Hernández, Thiago, Goretzka, Dajaku, Batista-Meie
  • TSG 1899 Hoffenheim Pentke – Kaderábek, Akpoguma, Hübner, Zuber – Rudy, Grillitsch (71. Ribeiro), Nordtveit – Bebou (61. Dabbur), Bruun Larsen (71. Baumgartner) – Kramaric
  • Ersatz Esser – Skov, Posch, Bicakcic, Beier, Samassékou
  • Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel)
  • Zuschauer 71.500
  • Tore 0:1 Boateng (8./Eigentor), 1:1 Hübner (12./Eigentor), 2:1 Müller (20.), 3:1 Lewandowski (36.), 4:1 Lewandowski (80.), 4:2 Dabbur (82.), 4:3 Dabbur (90.+2)
  • Gelbe Karten Tolisso, Pavard, Alaba / Nordtveit

Quelle fcb.de