Uli Hoeneß (05.01.1952)

1970 folgte Hoeneß dem Ruf des neuen Bayern-Trainers Udo Lattek, der neben Hoeneß  auch Paul Breitner  zum FC Bayern holte. Am 15. August 1970 (1. Spieltag der Saison 1970/71) debütierte der 18-jährige Hoeneß.

Dribbel- und Konditionsstärke zeichneten ihn in seiner aktiven Zeit aus. Dazu kam sein Ehrgeiz, der auch heute noch typisch für ihn ist. Als schließlich eine Knieverletzung seine Karriere beendete, wechselte der damals 27-Jährige ins Management beim FC Bayern (1979).

Beim FC Bayern: von 1970 bis 1979

239 Bundesliga Spiele (86 Tore)

37 Europapokal Spiele (9 Tore)

Deutscher Meister: 1972, 1973 und 1974

DFB Pokalsieger: 1971

Europapokal der Landesmeister: 1974, 1975 und 1976

Weltpokalsieger: 1976

36 A-Länderspiele (5 Tore) für den DFB

Weltmeister: 1974

Europameister: 1972

Als Manager – bzw. seit der Umwandlung des Klubs in eine AG als stellvertretender Vorstandsvorsitzender – machte Hoeneß den Klub zu einem der sportlich und wirtschaftlich erfolgreichsten der Welt.

Auch als er sich aus dem operativen Geschäft zurückzog, prägte er den Verein von 2009 bis 2014 als Präsident – der FC Bayern wurde zu einer Weltmarke „Für mich ist das kein Job, für mich ist das Leidenschaft!” Solche Sätze sprach beim FC Bayern nur einer: Uli Hoeneß.

Hoeneß gilt bis heute als „Macher” des Vereins.