Bayerns Double Traum ist geplatzt!

Das ist ganz bitter! Trotz vieler guter Möglichkeiten hat der FC Bayern das DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt mit 1:3 (0:1) verloren und damit verpasst, Jupp Heynckes mit dem Double zu verabschieden. Die Bayern scheiterten allein zweimal an der Latte, ließen sich aber von den mutig aufspielenden Frankfurtern dreimal auskontern.

Vor 74.322 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion brachte Ante Rebic Eintracht Frankfurt in der 11. Minute in Führung. Nach der Pause zeigten die Bayern Moral und kamen durch Robert Lewandowski zum Ausgleich (53.), doch erneut Rebic (82.) und Mijat Gacinovic in der Nachspielzeit (90.+6) machten die Pokal-Träume der Bayern zunichte.

Aufstellung

Jupp Heynckes stellte sein Team im Vergleich zum 1:4 gegen den VfB Stuttgart am letzten Bundesliga-Spieltag auf zwei Positionen um: David Alaba und Javi Martínez rückten in die Startelf, dafür nahmen Rafinha und Corentin Tolisso zunächst auf der Bank Platz. Dort begrüßten sie zwei Rückkehrer: Manuel Neuer stand erstmals seit September wieder im Kader der Bayern, Kingsley Coman erstmals seit Ende Februar.

In seinem letzten Spiel als Trainer der Frankfurter Eintracht nahm Niko Kovac vier Änderungen zum 0:1 auf Schalke am 34. Spieltag vor: Ante Rebic, Jonathan de Guzman, David Abraham und Makoto Hasebe spielten für Sébastien Haller, Mijat Gacinovic, Marco Russ sowie den gesperrten Gelson Fernandes.

Spielverlauf

Nach einer druckvollen Anfangsphase der aggressiv auftretenden Frankfurter bekam der FC Bayern mehr Spielkontrolle und hatte die erste große Möglichkeit der Partie, doch Robert Lewandowski scheiterte mit einem Freistoß von der Strafraumkante an der Querlatte. Die Münchner hatten das Spiel nun eigentlich unter Kontrolle, da unterlief James ein Abspielfehler im Spielaufbau und Kevin-Prince Boateng schickte Ante Rebic in die Gasse, der frei vor Sven Ulreich zum 1:0 einschob (11.).

Bayern zeigte sich nicht lange geschockt und kam durch Thomas Müller (17.), Joshua Kimmich (24.) und Lewandowski (25.) zu mehreren guten Möglichkeiten, allerdings ohne das nötige Glück im Abschluss. Die Frankfurter zogen sich nun mehr zurück, blieben bei Kontern aber weiter gefährlich. Die beste Chance, die Führung auszubauen, leitete Rebic mit einer guten Einzelaktion auf dem Flügel ein, doch sein Pass auf den freistehenden de Guzman war zu schlampig. So ging der vermeintliche Underdog mit einer 1:0-Führung in die Pause.

Nach der Pause belohnten sich die Bayern endlich für ihr Engagement. Niklas Süle spielte Kimmich auf der Außenbahn frei, der von der Grundlinie auf Lewandoski zurücklegte – der Pole ließ sich nicht zweimal bitten und markierte den Ausgleich mit seinem sechsten Tor in dieser Pokal-Saison. Das Spiel war nun vollkommen offen, beide Teams erspielten sich gute Möglichkeiten, doch Bayern fehlte das nötige Glück im Abschluss.

In der 81. Minute scheiterte Mats Hummels mit einem Kopfball an der Querlatte, fast im Gegenzug schickte Danny Da Costa Ante Rebic auf die Reise, der die Bayern erneut auskontern und mit seinem Doppelpack die 2:1-Führung für das Team von Niko Kovac perfekt machte (82). Bayern warf jetzt alles nach vorne, konnte aber nicht mehr antworten. In der Nachspielzeit wurde der Rekordpokalsieger erneut ausgekontert und Mijat Gacinovic machte mit dem 3:1 (90.+6) den fünften Pokalsieg der Frankfurter perfekt.

FC Bayern – Eintracht Frankfurt 1:3 (0:1)

  • FC Bayern Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Martínez – Thiago (64. Tolisso), James – Müller (70. Coman), Lewandowski, Ribéry (87. Wagner)Ersatz Neuer – Rafinha, Bernat, Rudy
  • Eintracht Frankfurt Hradecky – Abraham, Hasebe, Salcedo – da Costa, Mascarell, de Guzman (74. Russ), Willems – K.-P. Boateng, M. Wolf (60. Gacinovic) – Rebic (89. Haller)Ersatz Zimmermann – Tawatha, Fabian, Jovic
  • Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin)
  • Zuschauer 74.322 (ausverkauft)
  • Tore 0:1 Rebic (11.); 1:1 Lewandowski (53.), 1:2 Rebic (82.), 1:3 Gacinovic (90.+6)
  • Gelbe Karten Lewandowski / Salcedo, Hasebe, Willems

Nico Kovač wird ab 1. Juli 2018 neuer Trainer des FC Bayern

Niko Kovač wird ab der Saison 2018/19 neuer Chef-Trainer des FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister und der 46-jährige Fußballlehrer haben sich auf einen Dreijahresvertrag geeinigt, der vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2021 datiert ist. Kovač, aktuell Coach des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, bringt als Co-Trainer seinen Bruder Robert Kovač (44) aus Frankfurt mit.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir Niko Kovač als neuen Trainer für den FC Bayern gewinnen konnten“, sagt Sportdirektor Hasan Salihamidžić, „Niko war Spieler bei Bayern, er kennt die handelnden Personen sowie die Strukturen und die DNA des Klubs sehr gut. Wir sind überzeugt, dass er der richtige Trainer für die Zukunft des FC Bayern ist.“

Der frühere kroatische Nationalspieler und Nationaltrainer bestritt für den FC Bayern von 2001 bis 2003 insgesamt 34 Bundesligaspiele (3 Tore) und war wie sein Bruder Robert am Gewinn des Weltpokals 2001 und an der deutschen Meisterschaft 2003 beteiligt.

Uli Hoeness besucht Liechtenstein

Eine Delegation des FCBFL Fanclub hat beim Anlass “Meet the President ” am 08.05.2017 in der Hofkelllerei des Fürsten von Liechtenstein einen Freundschaftswimpel des Fanclubs persönlich an Uli Hoeness überreicht.

Andreas Schädler und Präsident Dithmar Meier bei der Wimpelübergabe an Uli Hoeneß