7. ordentliche Vereinsversammlung FCBFL

Am Samstag 2. November 2019 fand in unserem Vereinslokal, dem Restaurant Edelweiss in Triesenberg die 7. ordentliche Vereinsversammlung unseres Fanclubs statt.

Präsident Laurin Müller eröffnete die Generalversammlung. Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde, ging es daran, die Traktandenliste abzuarbeiten: Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung des Vorjahres, Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern, Jahresbericht des Vorstandes, Saisonrückblick der Profis des FC Bayern, Finanzen sowie der Wahl des Vorstandes wurden speditiv erledigt.

Der Vorstand blickte zurück auf vergangene und informierte zeitgleich über zukünftig geplante Veranstaltungen. Hierzu werden unsere Mitglieder frühzeitig über unsere verschiedenen Kanäle E-Mail, Newsletter, Website, Facebook und WhatsApp-Gruppe informiert.

In diesem Jahr gab es folgende Mutationen im Vorstand:

  • Beisitzer Mario Huber hat denn Vorstand darüber informiert sich aus zeitlichen Gründen nicht mehr für eine erneute Amtszeit zur Verfügung zu stellen. Der Vorstand bedankt sich bei Mario Huber für seinen Einsatz und freut sich zeitgleich das er dem Fanclub als normales Mitglied erhalten bleibt. Als neuen Beisitzer dürfen wir Valentin Eberle im Vorstand begrüssen.
  • Der Mitgründer, langjährige Präsident und zuletzt Vizepräsident Dithmar Meier hat sich dazu entschlossen nicht mehr erneut zu kandidieren und möchte kürzer treten. Der Vorstand bedankt sich bei Dithmar und hat sich einstimmig dazu entschieden ihn für seine grossen Verdienste, seinen grossen Einsatz und die zentral wichtigen Aufgaben die er in denn zurückliegenden Jahren seit Gründung des Fanclubs wahrgenommen hat ihn nach Klaus Jehle zum zweiten Ehrenmitglied unseres Fanclubs zu ernennen. Neu rückt Michael Wanger auf die Position des Vizepräsidenten.

Der Vorstand setzt sich neu wie folgt zusammen:

Neben unseren bekannten Fanclub-Artikeln konnte der Fanclub im vergangenen Vereinsjahr zwei weitere Artikel gestalten und umsetzen. Neben der hochwertigen FCBFL-Fanclubjacke gibt es neu einen Seidenschal mit unserem Vereinsnamen. Bestellungen für die Jacke nehmen wir unter info@fcbfl.li weiterhin gerne entgegen. Denn Seidenschal werden wir bei zukünftigen Veranstaltungen immer wieder anbieten.

Unser Fanclub hat derzeit 244 Mitglieder. Aufgrund einer Aufräumaktion des Vorstands hinsichtlich nicht bezahlter Mitgliedsbeiträge gab es einige Austritte aus dem Verein. Aber auch einige Neumitglieder durften wir im letzten Jahr begrüssen.

Der Fanclub offerierte während der GV jedem Mitglied zwei Getränke nach Wahl. Ein Dankeschön geht an “Fehr Schuhe und Sport” die im Anschluss an die Vereinsversammlung unseren Mitgliedern die Möglichkeit gaben denn beliebten FC Bayern Adventskalender zu erwerben.

Bei dieser Gelegenheit bedankt sich der Vorstand unseres Fanclubs bei den Mitgliedern, die sich Zeit genommen haben, an der Vereinsversammlung teilzunehmen. Besonderen Dank geht an unsere Gönner und Sponsoren, an das Team von unser Vereinslokal Restaurant Edelweiss Triesenberg, für die Bewirtung, dem Gasthof Au in Vaduz für diverse Liveübertragungen, sowie an Philipp Schädler Busreisen, für die jeweils sicheren Fahrten nach München.

Jahresbericht des Vorstand 2018/2019

Protokoll 7. Vereinsversammlung

FC Bayern scheidet im CL-Achtelfinale aus

  • Erste Niederlage unter Kovac in der Champions League
  • Manuel Neuer bestreitet 100. Spiel in der Königsklasse
  • Matip-Eigentor zu wenig für den FC Bayern

Schade! Der FC Bayern hat das Viertelfinale in der Champions League verpasst. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen den Vorjahresfinalisten FC Liverpool musste sich der Rekordmeister nach dem 0:0 im Hinspiel mit 1:3 (1:1) geschlagen geben. Für die Bayern war es die erste Niederlage unter Trainer Niko Kovac in der Königsklasse.

70.000 Zuschauer in der Allianz Arena sahen eine intensive Partie zweier Mannschaften, die zunächst auf Spielkontrolle und Ballsicherung aus waren. Sadio Mané (26. Minute) brachte die Reds in Führung, Joel Matip (39.) sorgte mit einem Eigentor für den Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel agierten die Gäste zielstrebiger, Virgil van Dijk (69.) und erneut Mané (84.) besiegelten die Münchner Niederlage.

Kovac änderte seine Startelf gegenüber dem Hinspiel auf zwei Positionen: Rafinha und Franck Ribéry ersetzten den gesperrten Joshua Kimmich und Kingsley Coman. Auch Liverpool hatte zwei Neue in der Anfangsformation, Van Dijk und James Milner spielten für Fabinho und Naby Keita. Wie schon vor drei Wochen in Anfield war beiden Teams die Bedeutung der Partie anzumerken, beide scheuten zunächst das Risiko und waren darauf bedacht, Rhythmus und Spielkontrolle aufzunehmen, Torchancen blieben somit Mangelware.

In der 26. Minute gingen die Gäste mit ihrer ersten Chance in Führung, Mané versetzte nach einem langen Ball Rafinha und Manuel Neuer und traf zum 1:0. Die Bayern erhöhten nun die Schlagzahl, Robert Lewandowski (29.) scheiterte wenig später an LFC-Torhüter Alisson. Auf der Gegenseite verhinderte Neuer in seinem 100. Champions-League-Einsatzgegen Andrew Robertson (34.) einen weiteren Gegentreffer. Fünf Minuten später jubelten dann die Bayern-Fans: Matip verlängerte eine Hereingabe von Serge Gnabry ins eigene Tor (39.). Kurz vor der Halbzeit parierte Alisson einen 30-Meter-Freistoß von David Alaba (44.).

Nach der Pause nahm die Partie kurzzeitig Fahrt auf, Mo Salah (50.) scheiterte nach einem Konter an Neuer, auf der anderen Seite kam Lewandowski (61.) eine Fußspitze zu spät nach Gnabry-Flanke. Acht Minuten später folgte der neuerliche Rückstand für die Bayern, Van Dijk (69.) traf nach einem Eckball per Kopf zum 1:2. Doch es kam noch schlimmer, in der Schlussphase sorgte Mané (84.) mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung.

FC Bayern – FC Liverpool 1:3 (1:1)

  • FC Bayern Neuer – Rafinha, Süle, Hummels, Alaba – Martínez (72. Goretzka), Thiago – Gnabry, James (79. Sanches), Ribéry (61. Coman) – Lewandowski
  • Ersatz Ulreich – Boateng, Davies, Jeong
  • FC Liverpool Alisson – Alexander-Arnold, Matip, Van Dijk, Robertson – Henderson (13. Fabinho) – Wijnaldum, Milner (87. Lallana) – Salah, Roberto Firmino (83. Origi), Mané
  • ErsatzMignolet – Lovren, Sturridge, Shaqiri
  • SchiedsrichterDaniele Orsato (Italien)
  • Zuschauer70.000 (ausverkauft)
  • Tore0:1 Mané (26., 1:1 Matip (39./Eigentor), 1:2 Van Dijk (69.), 1:3 Mané (84.)
  • Gelbe KartenThiago, Sanches / Matip, Robertson

Quelle fcb.de

FCBFL am “Grössten FC Bayern Fanclub-Turnier der Alpen”

Seit 2010 organisiert der Bayern Fanclub “Rot-Weiße Adler Lana” aus Südtirol den “FANCUP – das größte FC Bayern-Fanclub-Turnier der Alpen” im Vier-Jahres-Rhythmus. Es war bereits die dritte Auflage dieses besonderen Turniers, Bayern-Fanclubs und Fans aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Beim FANCUP erleben die Teinehmer stets ein tolles Wochenende und feiern gemeinsam und gebührend die Erfolge unseres FC Bayern München. In diesem Jahr war auch Liechtenstein durch unseren Fanclub das erste mal in Lana vertreten es war ein unvergessliches Wochenende im Gastgeberland des Trainingslagers der deutschen Fussball-Nationalmannschaft. An allen drei Veranstaltungstagen gab es für die Teilnehmer neben dem sportlichen Wettstreit auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Neben einem Benefizkonzert der Band Westbound zu Gunsten der “Südtiroler Ärzte für die Welt”, Livemusik mit der Fete “So feiern die Bayern!” dem WM-Spiel der deutschen Nationalmannschat gegen Mexiko auf Großleinwand fanden diverse andere Wettbewerbe statt.

Ein Highlight des Turniers waren auch die geladenen Ehrengäste FCB-Stadionsprecher ” Die Stimme des Süden” Stephan Lehmann und der Direktor der FC Bayern Fan-und Fanclubbetreuung Raimond Aumann.

Turnierverlauf

Sportlich konnte unsere Mannschaft am Ende des Turniers unter 32 Teilnehmern immerhin denn 18. Platz erreichen.

Neben dem Wettbewerb konnte unsere Delegation angeführt durch Präsident Laurin Müller und Vorstandsmitglied Michael Wanger aber auch die anderen Fanclubs näher kennenlernen und bei denn Feierlichkeiten interessante Kontakte knüpfen. Ein Rundum gelungener Anlass für alle Beteiligten bei bestem Wetter im wunderschönen Südtirol.

Wir möchten uns an dieser Stelle beim Veranstalter dem FC Bayern Fanclub “Rot-Weiße Adler Lana” mit Präsidentin Verena Pattis für dieses großartige Turnier, die Gastfreundschaft und Organisation recht herzlich bedanken. Ein Gruss geht aber auch an die anderen Teilnehmenden Fanclubs und Mannschaften die wir an diesem wunderbaren Wochenende in Südtirol kennenlernen durften!

Wir kommen wieder, 2022!

Kracher! FC Bayern trifft auf Real Madrid

Was für ein Kracher! Im Viertelfinale der Champions League bekommt es der FC Bayern mit Real Madrid zu tun. Dabei tritt der deutsche Rekordmeister zunächst in der heimischen Allianz Arena an. Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in der UEFA-Zentrale in Nyon/Schweiz.

„Das ist ein Klassiker“, sagte Karl-Heinz Rummenigge bei FC Bayern.tv live, das die Auslosung begleitet hatte. „Es ist das absolute Toplos, das im Topf lag. Das wird schwer. Ich finde es gut, dass wir zuerst das Heimspiel haben. Da können wir versuchen, vorzulegen. Die Aussichten stehen 50:50!“ Das Los beschert Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ein Wiedersehen mit jenem Klub, mit dem er 2014 die Königsklasse gewonnen hatte. „Für Carlo ist es vielleicht auch eine große Motivation. Er hat zwei Jahre in Madrid gearbeitet“, so Rummenigge.

An das jüngste Duell mit dem amtierenden Champions-League-Sieger hat der FC Bayern keine guten Erinnerungen. In der Saison 2013/14 verlor der damals amtierende Titelträger aus München mit 0:1 in Madrid, im Rückspiel unterlag der deutsche Rekordmeister mit 0:4 gegen die von Carlo Ancelotti betreute Elf. Jetzt kommt es also erneut zum großen Duell! „Darauf dürfen sich die Fußball-Fans freuen“, weiß Rummenigge.

Das Viertelfinal-Hinspiel wird am 12. April in München ausgetragen, das Rückspiel in Madrid steigt eine Woche darauf am 18. April.

Das Viertelfinale im Überblick

Quelle fcb.de

FCB startet mit Sieg in die Rückrunde

Erfolgreicher Rückrundenstart für den FC Bayern! Dank eines knappen 2:1 (2:0)-Erfolgs bei Werder Bremen ist der deutsche Rekordmeister mit einem Sieg in die zweite Bundesliga-Halbserie gestartet und hat seine Tabellenführung behauptet. Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti hat weiterhin drei Punkte Vorsprung auf RB Leipzig, das sich im Verfolgerduell gegen 1899 Hoffenheim ebenfalls mit 2:1 durchsetzte.

Arjen Robben (30. Minute) und David Alaba (45.+1) sorgten mit ihren Treffern vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weser-Stadion für die Glanzpunkte in einer ansonsten an Höhenpunkten armen ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang brachte Max Kruse (53.) die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren noch auf 1:2 heran, am Ende brachten die Bayern den knappen Vorsprung aber nach Hause.

Aufstellung

Eine Woche nach dem 2:1-Erfolg zum Jahresauftakt beim SC Freiburg stellte Ancelotti seine Startelf auf zwei Positionen um. Für den angeschlagenen Arturo Vidal (Rippenprellung) rückte Joshua Kimmich ins defensive Mittelfeld, auf dem linken Flügel erhielt Franck Ribéry den Vorzug vor Douglas Costa. Erstmals im Kader des FCB stand U19-Talent Marco Friedl.

Spielverlauf

Ein „anderes Team“ als beim 6:0-Sieg am 1. Spieltag hatte Ancelotti erwartet und sollte damit zunächst recht behalten. Mit nur drei Akteuren aus der Hinspiel-Startelf gingen die Bremer von Beginn an mit großem Engagement und Einsatzwillen zu Werke und hielten den FCB lange vom eigenen Tor fern. Die Bayern fanden keine Räume in der Deckung der Hanseaten, ein Distanzschuss von Alaba (8.) war die einzig nennenswerte Aktion in der Anfangsphase.

Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden des früheren Münchners Claudio Pizarro (19.) nahmen die Bayern das Heft mehr und mehr in die Hand, torgefährliche Aktionen blieben aber weiterhin Mangelware. Nach zwei aussichtsreichen Kontern der Bremer durch Gnabry (28.) und Kruse (30.) schlug der Rekordmeister dann aber eiskalt zu. Zunächst vollendete Robben (30.) eine Hereingabe von Franck Ribéry technisch anspruchsvoll zur 1:0-Führung, unmittelbar vor der Halbzeitpause erhöhte Alaba mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 18 Metern auf 2:0.

Hätte Robben (47.) kurz nach Wiederbeginn nicht knapp das Tor verfehlt, wäre die Partie wohl zugunsten des FCB gelaufen gewesen. So aber kamen die Bremer noch einmal auf und durch Kruse (53.) zum Anschlusstreffer, den Gnabry (52.) kurz zuvor noch verpasst hatte. Ancelotti reagierte, brachte Renato Sanches für Thomas Müller und stellte vom 4-2-3-1 auf ein 4-3-3 um. Kurz drauf kam auch Kingsley Coman für Robben und feierte damit sein Comeback nach fast dreimonatiger Verletzungspause.

Die Bayern agierten nun etwas kompakter in der Zentrale, doch Werder gab sich noch nicht geschlagen und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Doch die Hanseaten ließen beim letzten Pass die Präzision vermissen, um die Bayern ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am Ende brachten die Münchner den knappen Vorsprung über die Zeit und die nächsten drei Punkte mit nach Hause!

SV Werder Bremen – FC Bayern 1:2 (0:2)
SV Werder Bremen: Wiedwald – Veljkovic, Sané, Moisander – Delaney – Bauer (71. Bartels), Gnabry, Junuzovic, Garcia (81. Kainz) – Pizarro (19. Eggestein), Kruse

FC Bayern: Neuer – Lahm, Martínez, Hummels, Alaba – Alonso, Kimmich – Robben (66. Coman), Müller (62. Sanches), Ribéry (79. Costa) – Lewandowski

Ersatz
Ulreich – Rafinha, Bernat, Friedl

Schiedsrichter
Sascha Stegemann (Niederkassel)

Zuschauer
42.100 (ausverkauft)

Tore
0:1 Robben (30.), 0:2 Alaba (45.+1), 1:2 Kruse (53.)
Gelbe Karten
Bauer, Garcia, Junuzovic, Veljkovic / Coman

2:1! Lewandowski sorgt für erfolgreichen Jahres-Auftakt

Das war ein hartes Stück Arbeit! Aber ein Treffer von Robert Lewandowski in der Nachspielzeit lässt den FC Bayern im ersten Spiel nach der Winterpause jubeln. Nach einem intensiven Spiel beim SC Freiburg setzten sich die Münchner am Ende mit 2:1 (1:1) durch und machten zum verspäteten Abschluss der Hinrunde die Herbstmeisterschaft auch mathematisch perfekt. Verfolger Leipzig kann am Samstagabend (gegen Frankfurt) in der Tabelle nur auf drei Zähler heranrücken.

Vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion mussten sich die Bayern zunächst forschen Gastgebern erwehren, die früh durch Janik Haberer (4. Minute) in Führung gingen. Danach übernahmen der Rekordmeister mehr und mehr die Spielkontrolle und kam durch Robert Lewandowski (36.) zum Ausgleich. In der verbleibenden Spielzeit konnte sich der FCB gegen leidenschaftlich verteidigende Gastgeber lange nicht entscheidend durchsetzen – bis Lewandowski in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Treffer (90.+1) für den ersten Sieg im neuen Jahr sorgte.

Aufstellung

Zum Start nach der Winterpause musste Carlo Ancelotti auf die verletzten Thiago und Jérôme Boateng verzichten. Dafür meldete sich Arturo Vidal (Rippenprellung) rechtzeitig fit und bildete zusammen mit Xabi Alonso die Doppelsechs in der 4-2-3-1-Formation des FC Bayern. Auf dem linken offensiven Flügel entschied sich Ancelotti für Douglas Costa anstelle von Franck Ribéry. Auf der Bank nahm Kingsley Coman Platz und gehörte damit zum ersten Mal nach elf Wochen Verletzungspause zum 18er-Kader des FCB.

Spielverlauf

Bei Temperaturen von -7 Grad wurden die Bayern kalt erwischt. Die Freiburger setzten ihnen nach dem Anpfiff mit mutigem Pressing und überfallartigen Angriffen zu und erzielten mit ihrem ersten Torschuss durch Haberer sogar die Führung (4.). Es dauerte eine Viertelstunde, bis der FCB in die Partie fand. Mehr und mehr setzten sie sich in der Spielhälfte der lauffreudigen Gastgeber fest, kamen aber lange nicht zum Abschluss.

Erst in der 27. Minute sorgte Vidal erstmals für Gefahr im SC-Strafraum. Kurz darauf hatte Lewandowski (35.) den Ausgleich auf dem Fuß. Das Tor fiel schließlich nach der anschließenden Ecke: Erneut kam Lewandowski zum Abschluss und erlöste die Bayern mit dem 1:1 (36.). Dabei blieb es bis zur Pause. Die Halbzeitstatistik: 76 Prozent Ballbesitz, 4:1 Ecken und 6:6 Torschüsse aus Sicht des FCB.

Ohne Wechsel starteten beide Teams in die zweite Spielhälfte. Unverändert hatten die Bayern auch deutlich mehr Ballbesitz und kamen zu ersten Gelegenheiten, bei denen nicht viel zum Führungstor fehlte (47., 56.). Danach gelang es den Freiburgern wieder besser, die Bayern vom Tor fernzuhalten.

Ancelotti brachte nun Ribéry und Juan Bernat ins Spiel (beide 71.), zuvor war bereits Joshua Kimmich (55.) eingewechselt worden. Doch gegen diszipliniert und leidenschaftlich verteidigende Freiburger konnten die Münchner kaum mehr für Torgefahr sorgen. Die beste Möglichkeit ließ Arjen Robben ungenutzt (83.). In der Schlussphase schnupperten sogar die Breisgauer bei zwei Kontern (84., 88.) am Siegtor. Das 2:1 erzielte jedoch in der Nachspielzeit Lewandowski!

https://twitter.com/FCBayern/status/822566808544800768

SC Freiburg – FC Bayern 1:2 (1:1)

SC Freiburg: Schwolow – Stenzel (83. Kübler), Gulde, Torrejón, Günter – Philipp, Höfler, Frantz, Grifo – Haberer (80. Bulut), Niederlechner (70. Petersen)

Ersatz
Gikiewicz – Abrashi, Schuster, Hufnagel

FC Bayern: Neuer – Lahm, Martínez, Hummels, Alaba (71. Bernat) – Alonso, Vidal (55. Kimmich) – Robben, Müller, Costa (71. Ribéry) – Lewandowski

Ersatz
Starke – Rafinha, Sanches, Coman

Schiedsrichter
Manuel Gräfe (Berlin)

Zuschauer
24.000 (ausverkauft)

Tore
1:0 Haberer (4.), 1:1 Lewandowski (36.), 1:2 Lewandowski (90.+1)
Gelbe Karten
Haberer, Schwolow / Alonso, Costa

Quelle fcb.de

Fanclub Ausflug 2016

Präsident Dithmar Meier konnte am 18. Juni 2016 10 Mitglieder unseres Fanclubs zum „Fanclub Ausflug 2016“ begrüssen. Am frühen Samstag morgen fuhren wir mit einem Kleinbus Richtung München.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Wirtshaus „ Der Pschorr“ am Münchner Viktualienmarkt besuchte die Gruppe eine kleine aber interessante Wanderausstellung zum Thema „Fankultur des FC Bayern“ des Jungendinformationszentrum München.

Anschliessend ging es mit dem Kleinbus weiter Richtung Sauerlach wo die Gruppe ihre Zimmer im „Hotel Sauerlacher Post“ bezog. Nach einem kurzen Stop ging es weiter nach Aying wo wir eine fachkundige Führung durch die „Bierbrauerei Ayinger“ machten.

Nach der Führung mit abschliessender Bier Degustation war unsere nächste Station das „Ayinger Bräustübel“ neben einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen trafen wir uns hier mit dem ortsansässigen Fanclub „Glonn 94“.

Am Sonntag morgen ging es nach dem Frühstück Richtung Allianz Arena, nach einem Besuch der „FC Bayern Erlebniswelt“ und des Fanshop machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Liechtenstein.

Der Vorstand möchte sich bei allen mitgereisten Mitgliedern für diese zwei geselligen Tage bedanken. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an das „Ayinger Bräustübel“ und den „FC Bayern Fanclub Glonn 94“ für ihre herzliche Gasfreundschaft. Dank geht auch an unseren Chauffeur der uns sicher nach Bayern und wieder zurück nach Liechtenstein chauffiert hat.

FC Bayern vs. Atletico Madrid 1974: Erst Drama, dann Gala

Bayern München gegen Atletico Madrid – diese Paarung gab es im Europapokal erst zweimal. Dabei sollte es nur ein Spiel werden, aber das Landesmeister-Finale von 1974 hatte auch nach 120 Minuten noch keinen Sieger. Da Elfmeterschießen noch nicht in den Regularien vorgesehen war, wurde das Finale wiederholt. Übrigens eine Spezialität von Atletico, das schon 1962 bei der ersten Finalwiederholung überhaupt – im Europapokal der Pokalsieger gegen Florenz – dabei gewesen war. Damals gewannen die Spanier Partie Nummer zwei mit 3:0, zwölf Jahre später fanden sie ihren Meister in den Münchnern und verloren sogar noch deutlicher. DFB.de mit dem Rückblick auf zwei Tage im Mai 1974.

Das erste Finale

Am 15. Mai 1974 ging es für den FC Bayern in Brüssel gegen Atletico Madrid. Eine Bombendrohung am Münchner Flughafen sorgte für einen verspäteten Abflug, und dann wurden die Helden auch noch gehörig durchgeschüttelt. Doch wer Geschichte schreiben und nebenbei 30.000 Mark verdienen will, muss Opfer bringen. 58.000 Zuschauer brachten im Heysel-Stadion im Schatten des Atomiums auch Opfer. Zwei Stunden Fußball sahen sie und doch keinen Sieger, auch an Höhepunkten mangelte es.

Nach torlosen 90 Minuten ging Atlético durch einen Freistoß von Luis Aragonés in der 114. Minute in Führung und feierte schon innerlich. Da wurde einer zum Helden, der zu allem anderen geboren war – nur dazu nicht. Hans-Georg Schwarzenbeck, den alle nur “Katsche” riefen, der Vorstopper. Ein Mann ohne Glamour und Starallüren. Die Bescheidenheit in Person und dienstbarer Geist für Weltklasse-Libero Franz Beckenbauer – im Klub und in der Nationalmannschaft.

Der knorrige Katsche also marschierte in allerletzter Minute über die Mittellinie, bekam den Ball und wusste nicht, wohin damit. Da schoss er ihn aus über 25 Metern ins Tor. “Warum ich geschossen habe, kann ich nicht erklären”, sagte Schwarzenbeck Jahre später. “Auch im Nachhinein nicht. Das muss mit Instinkt zu tun gehabt haben, denn Überlegung war es nicht.” Am Tag seines wichtigsten Tores wollte er am liebsten gar nichts sagen und seufzte angesichts der Reportermeute: “Mensch, warum hat denn net der Gerd (Müller; Anm. d. Red.) das Tor geschossen? Warum denn ausgerechnet ich?”

Das Wiederholungsspiel

Die vielen Fans hatten andere Sorgen. Das Finale wurde zwei Tage danach an selber Stelle wiederholt, aber die wenigsten hatten Urlaub bis Freitag genommen. So war das Stadion am 17. Mai 1974 halb leer, nur noch 30.000 Fans waren Zeuge der bis dahin größten Sternstunde des FC Bayern. Diesmal war es kein Zitterspiel, diesmal lief der Bayern-Motor wie geschmiert. 4:0 (1:0) hieß es nach 90 grandiosen Minuten, den Torsegen spendeten Uli Hoeneß und Gerd Müller zu gleichen Teilen.

Hoeneß war an diesem Tag nicht zu halten, nach einem Konter tunnelte er Miguel Reina, den Vater des späteren Bayern-Torwarts Pepe Reina, und erzielte die Führung (28.). Gerd Müllers 2:0 (56.) wurde 24 Jahre später von Marco van Basten im EM-Finale 1988 kopiert, ein Volleyschuss aus unmöglichem Winkel. Mit einem Lupfer von der Strafraumgrenze schoss Müller ein weiteres für ihn untypisches Tor (69.), das Atletico den Rest gab. Hoeneß kam nach einem Konter, bei dem er auch noch Reina umspielte, zum 4:0 (82.). Dann fielen sich die Bayern jubelnd in die Arme, es war der erste von drei Landesmeister-Titeln in Folge, der Beginn einer internationalen Ära.

“Die Spanier waren der Stier und die Deutschen der Matador”, schrieb eine spanische Zeitung. Am nächsten Tag waren die Matadoren von Trainer Udo Lattek zahm wie Lämmer, als sie am Gladbacher Bökelberg noch ein Bundesligaspiel austragen mussten. Zum Glück hatten sie in der Vorwoche schon die Meisterschaft gewonnen. Da schmerzte das 0:5 in der “Alkoholverdunstungsstunde” (Lattek) gegen den alten Rivalen keinen mehr.

Quelle dfb.de

Audi Summer Tour 2016: FCB reist in die USA

Nach einer erfolgreichen und viel beachteten Freundschaftsspielreise 2014 kehrt der FC Bayern München in die USA zurück. Mit der „Audi Summer Tour 2016“ bestreitet das Team des deutschen Rekordmeisters vom 25. Juli bis 4. August einen Teil seiner Saisonvorbereitung in den Vereinigten Staaten. Erstmals nimmt der FC Bayern dabei am „International Champions Cup“ (ICC) teil und wird drei anspruchsvolle Testspiele gegen europäische Spitzenvereine bestreiten.

  • Am 27. Juli trifft der deutsche Rekordmeister im Rahmen des „Audi Football Summit Chicago“ im Soldier Field Stadium auf den AC Mailand.
  • In Charlotte (North Carolina) kommt es drei Tage später (30.7.) im Stadium des NFL Super Bowl-Finalisten Carolina Panthers zur Partie gegen Inter Mailand, dem Endspiel-Gegner des FC Bayern in der Champions League Saison 2009/10.
  • Zum Abschluss der Tour folgt dann mit dem „Audi Football Summit New York“ am 3. August das Highlight: Im MetLife Stadium trifft der FC Bayern München auf Real Madrid.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG, freut sich vor allem auf die Fans in den USA: „Seit wir unser Büro in New York haben, wissen wir aus erster Hand, dass auch in den USA die Liebe zum Fußball immer größer wird. Deshalb freue ich mich, dass wir im Juli wie schon 2014 mit unserer Mannschaft in Amerika spielen und uns dort präsentieren können.“

„Die USA sind ein wichtiger Markt innerhalb unserer Internationalisierungsstrategie. Die Audi Summer Tour hat sich hierbei zu einem wichtigen Baustein unserer Aktivitäten entwickelt und unterstützt unser Ziel, die Marke FC Bayern München global weiter auszubauen”, ergänzt Jörg Wacker, Vorstand für Internationalisierung und Strategie beim FC Bayern München.

Der International Champions Cup (ICC) ist ein internationales Vorbereitungsturnier und wurde 2013 in den USA ins Leben gerufen. Der hochkarätig besetzte Wettbewerb wird seit 2015 auch in China und Australien veranstaltet und hat letztes Jahr weltweit fast 1 Million Fans in die Stadien gelockt. Insgesamt nahmen am letzten Turnier 15 Mannschaften teil, die ihre Spiele in 18 Städten auf vier verschiedenen Kontinenten austrugen. Titelverteidiger in China und Australien ist Real Madrid, in Nordamerika gewann letzten Sommer Paris Saint-Germain.

Quelle fcb.de